Printrelais - aber welches ist das richtige?

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2 Antworten

Ich weiß nicht, was du mit Mindestanforderungen meinst.

12V: Die Spule ist für 12V DC ausgelegt. Diese solltest du auch einhalten. Inwieweit niedrigere Spannungen akzeptieren, musst du ausprobieren. Es könnte zwar anziehen, aber der Kontaktdruck kann zu gering sein, um ein sicheres Schalten zu ermöglichen.

8A: Der Schaltkontakt darf mit max. 8A belastet werden. (max. 250V AC)

Du kannst dieses Relais also in einer 12V-Schaltung verwenden.

Jedoch ist das für 1mA Verschwendung und es ist ineffizient. Kannst du das Relais nicht durch einen Halbleiter ersetzen?

Bei so wenig Schaltstrom kann es passieren, dass die Kontakte irgendwann verschlacken, weil der Strom zu gering ist, um sie freizubrennen.

Danke.

Zum Relais tendiere ich, weil der 2. Stromkreis geschlossen bleiben soll, nachdem ein Taster für den 1.Stromkreis betätigt wurde.

Ich würde einen Schaltfolgekonverter verwenden um diesen 2.Stromkreis aufrecht zu erhalten. Ist das Relais trotzdem durch einen Halbleiter ersetzbar? :s

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@53Herbie53

Ich weiß ja nicht, wie du es machst.

Schaltplan (oder zumindest der Part mit dem Relais) wäre ganz nett.

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@53Herbie53

Damit ich das richtig verstehe, es sind 2 Kreise, ein schließender und ein öffnender?

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@bit77

Ich habe das so verstanden:

Taster gedrückt: Beide Stromkreise werden geschlossen (und vermutlich zusätzlich ein Relais in Selbsthaltung gebracht)

Taster wird wieder losgelassen: Nur der erste Stromkreis wird unterbrochen und der zweite verbleibt über das selbsthaltende Relais geschlossen.

Nur muss das Relais auch irgendwann mal wieder abfallen.

Darum wäre ein Schaltplan besser als 10000 Worte :-D.



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@Franky12345678

Das ist wohl wahr... Bei solch kleinen Strömen verwendete ich immer bilaterale CMOS-Schalter, wie den 4066. Wenn Wechsler nötig wurden, griff ich immer auf den 4053 zurück, alles unter der Bedingung, das keine galvanische Trennung sein muß.

Wenn Selbsthaltung und Zeiten gesteuert werden müssen, kann man sich zusätzlich mit einem 40106 behelfen (6x Schmitt-Trigger Inverter), die Betriebsspannung dieser IC´s von 3.....15V erleichtern den Aufbau enorm, die Stromaufnahme von 50 µA tun ein übriges.

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@bit77

An sowas dachte ich auch.

Das klingt jetzt nicht unbedingt nach galvanischer Trennung bzw. potentialfreien Kontakten oder deftigen Lasten unter Netzspannung.

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@bit77


"Schaltplan (oder zumindest der Part mit dem Relais) wäre ganz nett"

https://www.dropbox.com/s/gk1omc96khxhx2c/Unbenannt.png?dl=0

Der Orangene Schaltkreis von K1 soll von abgestellt werden wenn S2 gedrückt wird, allerdings darf S2 den Orangenen Schaltkreis von K1 nicht anschalten. (und umgekehrt)
Der Schaltfolgekonverter ist noch nicht eingezeichnet



"Damit ich das richtig verstehe, es sind 2 Kreise, ein schließender und ein öffnender?"

Nein, zwei Schließer also 2 Kreise werden aktiviert sobald das Relais das "Go" gibt.




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@53Herbie53

PS: es fehlt natürlich noch die verbindung zur Stromquelle bei dem rechten Teil der Schaltung :D  sry 

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@53Herbie53

Irgendwie scheinst du dich da vertan zu haben.

Die rechte Seite hat keine Spannungsquelle und funktioniert nie.

Wenn ich davon ausgehe, dass du lediglich vergessen hast, + und - ganz von links nach rechts durchzuzeichnen, würde die Schaltung, wie sie ist, einen Kurzschluss verursachen:

1. S1 wird betätigt

2. Relais K1 zieht an.

3. Dessen Schließer schließt.

3. T1 wird durchgeschaltet und schließt + und - kurz....

Soll das eine Wendeschaltung für einen stärkeren Verbraucher werden, bei der nur einer der beiden Relais zur Zeit eingeschaltet werden kann? Das kannst du mit einem geeigneten Relais allein verdrahten - ohne die Elektronik (Verriegelung).

Was sollen diese Kurzschluss-Transistoren bewirken?

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@53Herbie53

Relais vermeidet man, wo es geht.

Eigentlich nimmt man die nur, wenn der Laststromkreis und/oder Sicherheitsvorschriften es nicht zulassen, mit Halbleitern zu arbeiten.

Da Halbleiter immer besser werden und für immer mehr Einsatzzwecke geeignet sind, wird das Eis für Relais mit der Zeit immer dünner.

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@Franky12345678

:D ok ja. Die Transistoren sollen das Relais nur Umschalten wenn das Relais auf Ein gestellt ist.

Die Schaltung sollte eigentlich Lautsprecher in verschiedenen Räumen einschalten und umschalten.

Ist das umschalten mit dem CMOS-Schalter möglich?
Also die Lautsprecher in Raum A sind an. Ich drücke auf den 2. Taster in Raum B, damit die Lautsprecher in Raum A aus- und in B angeschalten werden.

Danke für die Tipps.

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@53Herbie53

Lautsprecher... Bähh. Das ist einer der Sonderfälle, wo Relais besser sind, weil Halbleiter den Ton leicht verzerren würden.

Ich schau mal, wie man das ändern kann... Einen Moment.

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@Franky12345678

Schau mal hier:

http://www.dieelektronikerseite.de/Pics/Lections/Bistabiler%20Multivibrator%20-%20Es%20kann%20nur%20Einen%20geben%20S07.GIF

Das ist eine Bistabile Kippstufe.

Dort, wo die LED's und deren Vorwiderstände sind, baust du jeweils ein Relais zusätzlich ein (parallel zu LED+Vorwiderstand).  

Parallel zur Spule bitte noch eine in Sperrichtung gepolte Diode (Damit der Spannungsimpuls beim Abfallen der Relais geschluckt wird und nicht durch die Transistoren schießt).

(Ich darf das Bild nicht kopieren, wegen Urheberrecht, sonst hätte ich dir das eingezeichnet. Außerdem habe ich kein Schaltplan-Zeichenprogramm am Start)

Die jeweiligen Kontakte dann für die Boxen verwenden.

Du hattest eh einen Kontakt für dein ursprüngliches Vorhaben zu wenig (benötigst ja mindestens 2, um ein Stereoboxenpaar zu schalten, da du zwei Kanäle hast)

Relais solltest du welche mit Goldkontakten verwenden, damit die Audiosignale nicht durch Kontaktübergangswiderstände beeinträchtigt werden.

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@Franky12345678

Ob Du es glaubst oder nicht, selbst zur Zeit meines Studiums gab es schon Leistungsmosfets mit 1000V und mehreren 100A. Die hatten zwar einen etwas höheren Rdson, aber waren zuverlässig und gut. (O.k., die Gatekapazität war höher, es war mehr Steuer- bzw. Umladeleistung nötig) Das ist jetzt über 30 Jahre her....

Die Firmen waren nur unwillig umzusteigen. Erst mit dem Einzug der Mikrokontroller und der breiten Verwendung von CMOS-Technik war der Umstieg unvermeidlich.

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Wenn es den unbedingt ein Relais sein muß, dann sind bei so geringen Strömen kleinere Relais sinnvoller. Franky12345678 hat da schon recht, die von Dir ausgewählten Relais sind für so kleine Ströme (vor allem bei Gleichspannung) denkbar ungeeignet.

Entweder Reedrelais nehmen oder irgentwas mit Goldkontakten. Das sich bei Deinem Relais Oxidschichten bilden, ist sehr wahrscheinlich, vor allem bei nur 1 mA.

Laut Datenblatt sollten Deine Relais bei AC mindestens 20 mA schalten, bei DC 100 mA.

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