Primzahlen und Vermutungen?

7 Antworten

Weil du eine Formel aufgestellt hast, mit der man zwar unendlich weit nach oben rechnen kann, aber nicht unendlich was beweisen kann, weil es eben nie aufhört mit der Vergrösserung der Zahlen.

Eine Behauptung muss auf absolut alle Zahlen nachweislich Anwendbar sein.

Die Behauptung, mehrstellige Zahlen, die auf 2,4,6,8,0 enden, keine Primzahlen sind, ist ausnahmslos gültig, weil diese Zahlen immer gerade und somit immer durch zwei Teilbar sind. Du brauchst also eine Regel, die auf die niedrigen Zahlen herunterzurbrechen sind, und bei denen klar ist, dass ein anderer Ausgang auch bei grossen Zahlen nicht möglich ist.

Geht es um die Unendlichkeit, so sind Formeln immer schlecht. Formeln kannst du bei geometrischen Formen verwendet, da ihre Eigenschaften nicht von der Grösse abhängen, was nachweisbar ist. Ein Dreieck hat immer 180 Grad.

Primzahlen über 9 sind also immer ungerade. Zieht man eine ungerade Zahl von einer ungeraden ab, wird sie gerade, den links und recht von der ungeraden Zahl sind zwei gerade.

Lange Rede, kurzer Sinn: Du brauchst einen Beweis, bei dem es nicht im Bereich des Möglichen ist, dass sich in der Unendlichkeit der Zahlenspanne (beispielsweise natürliche Zahlen) etwas ändert.

Und eine gerade Zahl - Primzahl ergibt zwar eine ungerade Zahl, aber es muss keine Primzahl sein, da es auch ungerade Nicht-Primzahlen gibt: Beispiel 102 - 3 = 99: 99 ist keine Primzahl.

Ausserdem macht auch deine Formel keinen Sinn, wenn p die Primzahl ist, und n irgendeine Primzahl, dann wäre pn Primzahl mal Primzahl, aber davon ist in deinem Text keine Rede.

Ausserdem macht auch deine Formel keinen Sinn, wenn p die Primzahl ist, und n irgendeine Primzahl, dann wäre pn Primzahl mal Primzahl, aber davon ist in deinem Text keine Rede.

Ich meinte dass pn irgendeine Primzahl ist. Das n sollte etwas weiter unter der p stehen.

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Da gibt es eigentlich keine Theorie, die zu beweisen wäre, ist reine Logik:

Gerade Zahlen entfallen sowieso und auch nicht alle auf 1, 3, 7 und 9 endenden sind Primzahlen, denn die ungeraden Anzahlen von Primzahlen (Primzahlenreihe) sind ja auch keine Primzahlen mehr! Zur Überprüfung einer Primzahl müsste man also durch die bekannten Primzahlen teilen!

Es geht ja nicht darum was Primzahlen sind und welche, sondern allgemein um Summe von den Primzahlen.

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@gchgklkgg

Das meinte ich eben, dass bei Mehrfachsummen oder Differenzen keine Primzahlen heraus kommen!

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Zunächst:

es gibt die beiden Goldbachschen Vermutungen.

Die starke Goldbachsche Vermutung: Jede gerade Zahl, die größer als 2 ist, ist Summe zweier Primzahlen.

Die schwächere Vermutung: Jede ungerade Zahl, die größer als 5 ist, ist Summe dreier Primzahlen.

Auf welche welche der beiden beziehst du deinen "Beweis" denn? Ich erkenne keine der Vermutungen in deinen Ausführungen.

So oder so: das Probieren einer Theorie an einzelnen Zahlen (und wenn es noch so viele sind) ist niemals ein Beweis, auf diese Weise kann man sie höchstens widerlegen.

Und Dinge wie "darum glaube ich" haben in einem Beweis nichts verloren.

die starke. Mir ging es jetzt darum mit der Aussage (es stimmt solange p2 nicht größer ist als p1*2) zu zeigen, dass ab einen gewissen Abstand der Primzahlen(wenn die nächste viele Stellen weiter entfernt ist) es nicht mehr *genug* Zahlen gibt um tatsächlich *alle* geraden Zahlen als Summe zu schreiben. Eben bei den sehr Großen Zahlen ist es dann der Fall.

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Eigentlich die starke. Mir ging es jetzt darum mit der Aussage (es stimmt solange p2 nicht größer ist als p1*2) zu zeigen, dass ab einen gewissen Abstand der Primzahlen(wenn die nächste viele Stellen weiter entfernt ist) es nicht mehr *genug* Zahlen gibt um tatsächlich *alle* geraden Zahlen als Summe zu schreiben. Eben bei den sehr Großen Zahlen ist es dann der Fall.

Wäre es also komplett falsch und sinnlos was ich gemacht habe?

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@gchgklkgg

Sagen wir so: nicht zielführend.

Dass deine Vermutung auch nicht zwingend ist, zeigt ein Beispiel:

16 = 13 + 3

13 ist mehr als doppelt so groß, wie 3

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@gfntom

Da liegen aber Primzahlen dazwischen. Das war mal wieder zu undeutlich von mir. Ich meinte wenn es so ist und dazwischen auch keine weiteren Primzahlen liegen.

So jetzt müsste es stimmen.

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@gfntom

Was ist denn das Ziel? Ich meine für kleine Zahlen gilt es doch genau so, aber spannend und fragwürdig wird es erst bei den ganz großen Zahlen. Und meine Aussage zeigt ja auch das oder?

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@gchgklkgg

Ich bin hier raus:

weder deine Theorie, noch dein "Beweis" ist irgendwie lesbar.

Wenn du einen mathematischen Beweis führen willst, musst du dir zunächst die Sprache der Mathematik aneignen. Und die ist eindeutig, im Gegensatz zu deiner beschreibenden Darstellung.

Wenn man raten muss, was du meinst, kann man nicht nachvollziehen, was du aussagen willst. Und dies weder verifizieren noch falsifizieren.

Alles Gute!

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@gfntom

Danke. Da hast du Recht. Ich müsste es auf jeden Fall nochmal neu formulieren.

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