Preiskalkulation, Einnahmen berechnen, USt / MwSt.

5 Antworten

Dein Einkaufspreis Mehrwertsteuer enthält Mehrwertsteuer. Für Dich ist das Vorsteuer. Vorsteuer kann man wieder absetzen, wie Du schon richtig dargestellt hast. Da Du als vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer Vorsteuer immer zurück bekommst, läßt Du diese erst einmal außen vor.

Also Dein Einkaufspreis = 1 € Dein Verkaufspreis soll sein incl. Mwst. 3 €. Der Verkaufspreis ohne Mwst. ist somit 3 geteilt durch 1,19 = 2,52. Gegenrechnung: Nettoverkaufspreis = 2,52 19 % Mwst sind: € 0,48

Dein Umsatz beträgt also € 2,52. Da Du für 1 Euro eingekauft hast, ist Deine Handelsspanne € 1,52 (=Mehrwert).

Würdest Du von diesem Mehrwert 19 % Steuer abführen müssen, wären das € 0,29.

Gegenrechnung: Du kassierst von Deinem Kunden € 0,48 und bekommst vom Finanzamt aber € 0,19 gezahlte Vorsteuer zurück: € 0,48 - € 0,19 = € 0,29.

Deine Rechnung ist also nicht richtig, denn Deine Handelsspanne beträgt € 1,52 und nicht 0,66 € (oder ohne Tippfehler € 1,66). Dein Denkfehler ist die Sache mit dem Mehrwert. Der Mehrwert entsteht aber nicht als Differenz zwischen Bruttoverkaufspreis und Bruttoeinkaufspreis, sondern als Differenz aus den Nettopreisen. Und wenn Du wirklich mit enthaltenen Mehrwertsteuern rechnen willst, dann darfst Du aber nicht 19 Prozent von 1,81 rechnen, sondern 19 % aus 1,81.

Nettopreis = 100 Prozent; Mwst. = 19 %; Brutto ist also 119 Prozent vom Netto oder 1,19 * Netto. Somit rechnest Du die Mwst. aus einem Bruttobetrag, indem Du Brutto durch 1,19 teilst und dann die Differenz zwischen Brutto und Netto berechnest. In Deinem Fall: 1,81 -(1,81 durch 1,19) = 0,29 € Mehrwerststeuer, die das Finanzamt von dir bekommt und nicht 0,15.

Man kalkuliert ihn bestimmt nicht, indem man sagt: Ich will dieses Produkt für einen bestimmten Preis verkaufen. Das ist ja keine Kalkulation. Du beginnst bei 1 €, die Vorsteuer also raus, sie kalkulierst du nicht. Dann machst du dir Gedanken über die Kosten, die du hast. Dazu brauchst du Erfahrung, dann schlägst du deine Gewinnerwartung auf, dann vielleicht noch Skonto, den du deinen Kunden gewährst. Dann bekommst du den Verkaufspreis (ohne MWst.) Wenn du sie dann aufschlägst, bekommst du den Ladenpreis (deinen Angebotspreis)

Ganz vergessen, deshalb rechnen Unternehmer immer nur in Nettobeträge,weil alles andere nur zu Verwirrung führt und es ja auch unterschiedliche Mehrwetsteuersätze gibt oder auch Steuerbefreite Dienstleistungen ( Briefmarken,z.B.). Rechnest du also immer in Nettopreisen, hast du deine reallen Kosten und Kalkulationen immer in einer Rechenart mit nur einem Faktor im Blick.

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