Gibt es eine gesetzliche Grundlage, dass die Versicherungen die Preise so gestalten müssen?

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6 Antworten

Kann man, darf man. eine KFZ Versicherung anbieten mit einem festen Preis?

Sicher könnte es dies geben, nur wird sich ein Kunde darauf nicht einlassen, denn dann wären die Beiträge mit anderen Versicherungsunternehmen nicht mehr vergleichbar.

z.B. bei Oldtimer-Versicherungen hat man keine Regionalklassen bzw. Schadensfreiheitsstufen und auch keine Typklassen.

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Hey Ikspe, Infos darüber findest du über den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) bzw. in dem Link hier: www.gdv.de/versicherungen/kfz-haftpflichtversicherung/

Gibt es eine Gesetzliche Grundlage das die Versicherung die Preise so gestalten müssen?

Also eine gesetzliche Grundlage hierfür gibt es nicht, sondern nur einen Vorschlag des GdV.

Warum gibt es keine Versicherung die eine Prämiere oder Pauschale erheben ohne die Klassen?

Liebe/r Ikspe, dies war mal vor über 20 Jahren, als die Kfz-Prämien anhand der PS-Klassen und dem Hubraum aus einem Tabellenbuch abgelesen werden konnten!

Heute gibt es hierzu den Typschlüssel wg. der Unfallhäufigkeit und viele, viele Merkmale zur Beitragsberechnung wie Jahresfahrleistung, Erstzulassung u. letzte Zulassung wg. Fahrzeugalter, Fahrerkreis, Lebensalter des VN und der Fahrer, vorhandene Garage, evtl. Wohneigentum usw. usw. usw.

Schlußendlich sind dann auch noch die Tabellen zum Schadenfreiheitsrabatt-System für den Beitragssatz in % der Grundprämie ausschlaggebend für die Preisgestaltung!

Kann man, darf man. eine KFZ Versicherung anbieten mit einem festen Preis?

Kfz-Versicherungsprämien sind immer Festpreis-Angebote laut Berechnungsprogramm; ausser es sind noch div. aussergewöhnliche Rabatte vorgesehen wie Anbündelung bei mehreren Sparten bei der gleichen Gesellschaft versichert oder Vorhandensein einer Wohngebäudeversicherung (evtl. sogar bei derselben Gesellschaft = höheren Rabatt wie bei einem Fremd-Versicherer) oder als Erstbesitzer eines Fahrzeugs, Neuwagenrabatt, Werksangehörige usw. usw.

Gruß siola55

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Die regionalkkassen und typenklassen werden vom GDV (www.GDV.de) jährlich neu festgelegt. Grundlage sind die Schadensfälle aller deutschen Kfz Versicherer. Die Preisgestaltung eines neu aufgelegten Tarif wird von jeder Gesellschaft individuell kalkuliert. Nur bei der Erhöhung der Beiträge gibt es eine gesetzliche Regelung für alle Sachversicherungen. Diese besagt, dass wenn sich die Schadenssumme einer Sparte aller Versicherer in Deutschland um mindestens 5% (nicht sicher ob 5% stimmt ..... Ist aber sicher im VVG zu finden) erhöht, dann dürfen die Versicherer ihre Preise anpassen

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Es gibt nur gesetzliche Vorschriften wie hoch die Deckungssumme sein müssen und bezüglich der Pflichtversicherung bei der Kfz-Haftpflichtversicherung. 

Jedoch ermitteln Versicherungen den Beitrag anhand des Risikos und das besagt: das und das Gebiet ist unfallträchtiger, da ist es wahrscheinlicher, dass es mal kracht. Da verlangen wir gleich mehr Beitrag. 

Allerdings gibt es Versicherungen, die sich nicht von der Regionalklasse leiten lassen, sondern von der Postleitzahl des Wohnorts. 

Bezüglich der schadensfreien Jahren werden die einfach von den Kunden gewünscht. Zudem kann die Versicherung anhand dieser Jahre auch sagen, ob das ein guter Fahrer ist oder eben nicht. Von daher ist eine Abkehr von beiden Seiten nicht gewünscht. 

Übrigens, gibt es eine Stelle in Deutschland, die für die Versicherungsgesellschaften Empfehlungen ausspricht, der in der Regel nach und nach andere Versicherungen folgen. Ein Zwang, den Zwang konkurrenzfähig zu bleiben ausgenommen, gibt es jedoch nicht. 

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.... aber das gibt es doch, bei den Autohäusern z.B. gibt es Fahrzeuge incl. Festpreis für Finanzierung und Service und Versicherung. ... wenn denn die liebe Kundschaft zuviel Geld hat, darf sie darauf zurückgreifen.

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Bereits ab 5 ziehenden Einheiten und auch für spezielle Branchen gibt es Stückprämienmodelle, welche ohne Typklassen und auch ohne Schadenfreiheitsklassen auskommen.

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