Preisfehler im Internet - Artikel geliefert, aber zu anderem Preis! Rechtslage?

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5 Antworten

wenn das so bei denen in de AGB`s steht, dann ist es wohl so. allerdings würde ich mit denen sprechen und sagen, dass du das gerät für die 75 euro kaufen wolltest und nicht für 700 euro. sie müssen es zurück nehmen. ich drück dir die daumen, dass sie die versandkosten übernehmen.

Wenn du etwas bestellst und die Firma diese Bestellung bestätigt- wir liefern ihnen Ware X zum Preis von X € -schließt du einen rechtsgültigen Vertrag mit dieser Firma( nicht zu verwchseln mit einer Bestellbestätung -ihre Bestellung ist bei uns eingegangen) ES ist wichtig das die Firma bestätigt hat -Ja wir verkaufen ihnen Artikel X zum Preis von X € -. Wenn der Firma hinterher auffällt, das der Preis falsch ist hat sie gelitten. Und sie muß dir den Crosstrainer für den ausgemachten Preis verkaufen.

schick alles zurueck hast ja wiederspruchsrecht und normalerweise kommen die damit durch das sie in den agb stehen haben das mit den verkehrten preisen aber du sagst du hast eine schriftliche bestellbestaetigung da wuerde ich mal zur verbraucher zentrale gehen das muessten die dir eigentlich dann auch liefern

Ruf einfach ma an.

Ansonsten kannst du die BEstellung einfach widerrufen.

Ansonsten.. n Crosstrainer für 75 EUro? Sorry, das war klar, dass das n Auszeichnungsfehler war. Allerdings hätten sie dir auch nicht einfach den Artikel für 699 zusenden dürfen.

was sagt ihr dazu, was hier steht: http://www.preisjaeger.at/14569/fact-preisfehler-wie-sieht-die-rechtslage-aus/

Dort steht u.a.: Muss ein Shop einen Artikel zum falschen Preis ausliefern?

Eine Onlinebestellung läuft in der Regel immer gleich ab. Der Kunde bestellt seine Ware bei einem Shop und bekommt eine Bestellbestätigung. Viele gehen davon aus, dass sie zu diesem Zeitpunkt schon einen gültigen Kaufvertrag abgeschlossen haben. Dem ist nicht so. Mit der Bestellung bekundet der Kunde nur sein Interesse für ein Produkt zu dem ausgezeichneten Preis. Die Bestellbestätigung ist nur eine Bestätigung, dass der Vorschlag empfangen wurde. Der Händler kann jetzt die Bestellung ablehnen oder annehmen. Erst mit einer Auftragsbestätigung oder durch Versand der Ware nimmt der Händler euer Angebot an und es besteht ein gültiger Kaufvertrag. Auch eine wiederholte Aufforderung zur Zahlung der Ware kann als Annahme des Angebotes gewertet werden.

Zusammengefasst:

Eine Bestellbestätigung zählt NICHT als Kaufvertrag.
Erst mit Versand der Ware, Erhalt einer Auftragsbestätigung oder wiederholter Aufforderung zur Zahlung der Ware besteht ein gültiger Kaufvertrag.

sollte ich dann nicht im Recht sein, da nie von einem anderen Preis gesprochen wurde, als in meiner Bestellbestätigung?

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