Preise für Werbung in bestimmten Magazinen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

hallo,

eigentlich ganz einfach. Die Richtwerte gibt es alle im so genannten Stamm. Den gibt es wohl aber nur noch auf CD und ist teuer. www.stamm.de/mediencd_d.ihtml?id=12

Oder Du gibst bei google "mediadaten" ein "+" die jeweilige Zeitschrift. Die haben alle inzwischen ihre Preise im Netz. Dann hast Du die komplette Preisliste plus Leserdaten etc.

Tja....da bezahlt man n Haufen Geld, und sich ist nix...wenn sogar das IVW an der Nase herum geführt wird....

Zitat aus dem Fokus:

Genossen unter Verdacht: Unter Geschäftsführer Berendsen hat die DDVG-Tochter über Jahre die Auflagenzahlen mehrerer Blätter geschönt. Betroffen sind die Titel „Szene Hamburg“, „Hamburg Pur“, „Essen + Trinken“, „Mode + Design“ und „Uni-Extra“. Der schwer wiegende Vorwurf ergibt sich aus umfangreichem Material wie etwa Rechnungen, Presseverteilern und Protokollen der HSI, die FOCUS vorliegen. Danach klaffen zwischen den Mediadaten, die den Anzeigenkunden präsentiert wurden, und den Zahlen, die die HSI-Dokumente offenbaren, erhebliche Lücken. Teilweise liegt die offizielle Auflage um mehr als das Doppelte über den Daten, die in den internen Unterlagen festgestellt sind.

Damit hat Berendsens Firma ihren Anzeigenkunden jahrelang deutlich überhöhte Summen abgeknöpft und sich an den werbetreibenden Firmen bereichert. Denn der Anzeigenpreis bemisst sich in der Medienbranche nach der Zahl der Leser, die tatsächlich mit der Werbung erreicht werden.

Durch die Schummeleien sind auch die Kontrolleure der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) hintergangen worden. Detailliert müssen die Verlage der IVW die Druck- und Verkaufszahlen ihrer Blätter melden. Beim HSI-Verlag werben drei Magazine („Szene Hamburg“, „Hamburg Pur“, „Uni-Extra“) ganz offiziell mit dem Gütesiegel der IVW-Prüfer.

Erleichtert wurden die Tricksereien durch eine besondere Genossen-Connection: Die 75-prozentige DDVG-Tochter HSI lässt den Druck ihrer Hefte von der DDVG-Tochter Wullenwever print + media abwickeln. Die Lübecker Druckerei erstellte für die HSI die manipulierten Rechnungen.

FOCUS präsentierte das Material dem renommierten Hamburger Medienanwalt Roger Mann zur Begutachtung. Das Urteil des Experten fällt vernichtend aus: „Die mir vorgelegten Unterlagen dokumentieren einen organisierten Betrug gegenüber den Anzeigenkunden.“ Weiter führt der Jurist aus: „Das System offenbart eine hohe kriminelle Energie.“ Die Anzeigenkunden könnten Schadenersatzansprüche geltend machen: „Denn sie hätten danach für eine Leistung bezahlt, die sie offenbar gar nicht erhalten haben.“

Konkrete Einblicke ins Geschäftsgebaren der HSI gewähren die internen Dokumente der einzelnen Titel:

  • „Mode + Design“: Von dem Shopping-Guide lässt die DDVG-Tochter laut ihrer Anzeigenpreisliste 40000 Exemplare drucken. Gleich mehrere Rechnungen der Druckerei Wullenwever aus dem Jahr 2003 sowie eine Verteilerliste, die detalliert die Auslieferung der Hefte dokumentiert, weisen aber nur 17000 Exemplare aus.

  • „Essen + Trinken“: Offiziell erscheint der Gastro-Führer mit einer Auflage von 50000 Heften. Tatsächlich sind aber nur etwas mehr als die Hälfte davon gedruckt worden: 27000 Exemplare stellte Wullenwever der HSI in Rechnung, die gleiche Zahl ergibt sich aus der Verteilerliste.

  • „Uni-Extra“: Bei dem Studentenmagazin wirbt der Verlag mit einer Druckauflage von 35000 Heften. In der Wullenwever-Rechnung vom 17. April 2003 steht aber eine andere Zahl: 15000 Exemplare. Da es sich hierbei um einenIVW-geprüften Titel handelt, wurden den Kontrolleuren manipulierte Zahlen präsentiert. Denn eine Druckereirechnung vom 31. Oktober 2002 weist zwar 35000 Hefte aus. Der Preis ist aber exakt so hoch wie für den Druck von 15000 Heften: 7490 Euro.

  • „Hamburg Pur“: Besonders dreist liefen die Praktiken bei diesem IVW-geprüften Titel. Das Trendblatt erscheint seit September 2003 statt einmal im Monat nun alle zwei Wochen. Zudem hat der Verlag die Auflage von 60000 auf 70000 Exemplare hochgeschraubt und die Anzeigenpreise erhöht. Gedruckt wurden laut interner Unter-lagen aber weiter nur 50000 Hefte.

-„Szene Hamburg“: Ganz tief in die Trickkiste griff die HSI-Truppe bei ihrem Premium-Objekt. Für die älteste Stadtzeitschrift der Republik meldete der Verlag im vergangenen Jahr laut IVW-Statistik eine Druckauflage von rund 42000 und eine verkaufte Auflage von etwa 30000 Exemplaren. Laut den FOCUS vorliegenden Dokumenten von Wullenwever sind rund 11000 offiziell ausgewiesene Hefte gar nicht gedruckt worden. Dennoch verkaufte die HSI diese virtuellen Exemplare an ihre 100-prozentige Tochterfirma Szene Hamburg Promotion (SHP), die nach der Übernahme des Verlags durch die DDVG im Jahr 1999 gegründet worden war. Eine reine Luftbuchung, um den Betrug zu kaschieren: Denn vom HSI-Verlag bekam SHP fast die gleiche Summe überwiesen, die sie dem Mutterunternehmen für die Hefte in Rechnung gestellt hatte.

Im Mittelpunkt der Betrugsaffäre steht nun Jens Berendsen, der sowohl beim HSI-Verlag als auch bei SHP als Geschäftsführer fungiert. Wie konkret er etwa über die „Szene Hamburg“ im Bilde war, zeigt das Protokoll eines Führungskräfte-Workshops am 8. Mai 2001. Demnach wettete Berendsen mit Gerhard Fiedler, mittlerweile Chefredakteur des Blattes, dass die verkaufte Auflage unter 18000 Heften lag. Einsatz: eine Flasche Champagner Marke Moët & Chandon. Merkwürdig: Zum damaligen Zeitpunkt hatte der Verlag gegenüber der IVW mehr als 30000 verkaufte Exemplare angegeben.

Welche Konsequenzen groß angelegte Schummeleien bei der Auflagenhöhe haben können, verdeutlicht das Beispiel der Motor-Presse Stuttgart. Vor drei Jahren wurden manipulierte Zahlen bei etlichen Titeln (u.a. „auto, motor und sport“, „Audio“) publik. Freiwillig verließ der Verlag mit allen Blättern die IVW. Der Geschäftsführer musste gehen, die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Betrugsverdachts, und angesichts zu hoher Preise erhielten Anzeigenkunden Vergütungen in Millionenhöhe. Ein komplett neues Management betreibt mittlerweile wieder saubere Geschäfte.

Und wie geht die SPD-Medienholding mit ihrem Hamburger Problemfall um? Gegenüber FOCUS räumte die DDVG am vergangenen Freitag den Betrug ein: „Es ist richtig, dass in der Vergangenheit durch Vornahme manipulativer Handlungen falsche Umsatzzahlen kommuniziert wurden.“ Angeblich waren aber sowohl die DDVG wie auch HSI-Chef Berendsen ahnungslos. Erst nach einem internen Hinweis hätten sie vor einigen Monaten davon erfahren, daraufhin eine Prüfung veranlasst und sich von den verantwortlichen Mitarbeitern getrennt. Mittlerweile seien „die Manipulationen abgestellt“. Erstaunlich: Die veröffentlichten Mediadaten hat die HSI bis heute nicht verändert. Offenbar informierte der Verlag weder Anzeigenkunden noch IVW über die falschen Zahlen. Die DDVG will nun ihre Anteile am Verlag verkaufen. Angeblich, weil sich die SPD-Firma auf die „Frankfurter Rundschau“ konzentrieren will.

Hier noch etliche weitere Infos dazu: http://www.focus.de/kultur/medien/betrugsaffaere-hamburger-phantomhefteaid199082.html

Viel Spaß beim lesen. Ich denke, wenn du das bringst - sind erst mal alle sprachlos!

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