Preis für Nachhilfe von Student an Student?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie schon Spirit gesagt hat, Schüler haben mehr Geld als Studenten. Schließlich bekommen Schüler meistens ja auch ihre Stunden von den Eltern bezahlt. Demnach musst du also aufpassen wie du deinen Preis ansetzt. Setzt du ihn zu hoch an, kann es unter Umständen sein dass deine Nachhilfestudenten relativ schnell den Anbieter wechseln könnten und/oder sich es einfach nicht leisten können und von Anfang an jemand anderes suchen. Setzt du deinen Preis zu niedrig an, musst du für die gleiche verdiente Geldmenge zu viel Zeit investieren.

In welcher Stadt wohnst du denn? Davon würde ich den Preis auch abhängig machen.

Das klingt sinnvoll. Aber unter 20 € würde es sich für mich wahrscheinlich nicht mehr lohnen. Muss dazu aber auch sagen, dass ich fachlich und didaktisch ziemlich gut bin.

Wohne in Oldenburg (Niedersachsen). 

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@AkirakirakiraL

Ja, dann schreib es doch einfach für 20€. Wenn es jemand zahlt, zahlt er's. Ich finde das vollkommen in Ordnung für eine gute Nachhilfestunde in Mathe. Bei uns in München verlangen manche auch 30€, wenn sie gleichzeitig das Tutorium machen. Ist ja kein Kindergarten mehr. Drum rum braucht man ja auch oft noch extra Zeit für Fahrt, kurz Aufgaben und Stoff anschauen etc..

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Bei Studierenden würde ich mehr Geld nehmen, da man das Anspruchsniveau des Stoffs als höher voraussetzen darf. Wenn bei Schülernachhilfe oft schon 15 Euro pro 60 oder 45 min. genommen wird, kann man bei Studierenden mind. 5 Euro aufschlagen.

Übrigens: Studenten sind nicht alle arm. Nicht selten jobben oder arbeiten sie "nebenbei". Oder die Eltern zahlen. Also bitte nicht glauben, daß alle vom BAFöG leben und es sich nicht leisten können.

Bei Schülern nehme ich mindestens 15 € pro 60 Min. Bei Studenten 20 pro Zeitstunde. Verkauf dich nicht unter Wert. In Großstädten gibt es ein unerschöpfliches Angebot an Nachhilfeschülern. Überlege dir gute Argumente, wenn dir jemand sagt, dass du zu teuer bist, dann kannst du viele noch überzeugen. Argumentiere z.B. mit deiner Erfahrung und mathematischen Qualität. Als Student bist du ja auch höher gebildet als ein Schüler der 12. Jahrgangsstufe, der Nachhilfeunterricht erteilt.

Ich hatte mal einen Nachhilfeschüler dessen Eltern eingewandert waren. Der Vater hat als Taxifahrer gearbeitet. Der Sohn war in der 7. Klasse und hatte ohne Nachhilfeunterricht schon eine 2 in Mathematik. Der Vater hat obwohl er wenig verdient hat, 20 € bezahlt, obwohl die Nachfrage im Grunde gar nicht nötig war. Der Sohn war lediglich etwas schüchtern und rechnete ungern an der Tafel vor. Ich finde es aber toll, dass der Vater offensichtlich verstanden hat, wie wichtig Bildung ist.

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