Praktikum in der zehnten Klasse?

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3 Antworten

Hallo!

Ein Praktikum bei einer Partei würde ich dir eher nicht empfehlen, denn das ist sehr unwahrscheinlich, dass du dort etwas rhetorisches (z. B. Öffentlichkeitsarbeit) oder etwas mit Sprache machen darfst, sofern nicht gerade Wahlkampf ist. Als Praktikant bist du dort dann überwiegend im Büro tätig. Im Wahlkampf kann es aber durchaus sein, dass du mit Social Media beauftragt wirst. Ich bin übrigens bei einer Partei.

Ein Praktikum bei einer lokalen Zeitung ist eine hervorragende Idee. Aber da würde ich dir eher zu einer regionalen Zeitung raten. Ich habe zwar noch nie bei einer Zeitung ein Praktikum gemacht, aber ich denke, dass es bei einer regionalen Zeitung eher der Fall ist, dass du dort journalistisch tätig werden darfst. Wäre ein Praktikum bei einem (regionalen) Radiosender oder Fernsehsender vielleicht auch etwas für dich?

Da ja Rhetorik auch mit Stimme und Schall zu tun hat ist auch der Bereich Stimmbildung wichtig. Den Bereich der Korrektur bei Stimme und Sprechverhalten hast du ja mit der Logopädie bereits genannt. Natürlich gibt es auch Gesprächs- und Gesangspädagogen, bei denen die Techniken oftmals ähnlich denen bei Logopäden sind.

Vielleicht hast du aber auch Interesse an Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), dann wäre eine PR-Agentur oder ein Marketingunternehmen was für dich.

Öffentlichkeitsarbeit findet sich aber überall, in Politik, Wirtschaft und bei NGOs. Wobei bei manchen NGOs Öffentlichkeitsarbeit häufig mit Infoständen verbunden ist.

Da hast du jetzt ja schon eine große Auswahl. Von eigenen Erfahrungen kann ich leider wenig berichten. Ich habe damals ein Praktikum in einem anderen Bereich gemacht.

Ach was vielleicht auch ganz interessant sein könnte ist ein Praktikum bei einer Behörde, wie z. B. einem Ministerium, da gibt es ja auch Sprecher. Aber ob man da ein Praktikum bekommt weiß ich nicht.

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Hallo Nerf12,

als ich so alt war wie du, habe ich auch ein Praktikum machen müssen. Ich habe es damals bei einer Zeitung gemacht. Es war eine sehr schöne Zeit und hat mir vor allem nachher was gebracht: da ich im Lokalteil tätig war, konnte ich danach als freier Mitarbeiter dort arbeiten. D.h. ich habe am Wochenende oder gelegentlich unter der Woche Termine gehabt, die besucht habe. Für Fotos und Text habe ich dann Geld bekommen. Das war ein guter Einstieg. Kann ich dir nur empfehlen.

Wie hast du dich denn da beworben? Die Zeitung per E-Mail angeschrieben, angerufen oder einfach eine Bewerbung vorbeigebracht?

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Firma für Dolmetscher / Übersetzer

was erwartest du beim Praktikum in einer Partei? Dort kannst du keinen Beruf lernen (höchsten Sekretärin). Ihr kann man nur beitreten und sich engagieren.

Mh... Das stimmt, danke :)

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