Praktikum im psychologischem Bereich?

4 Antworten

Wenn du z.B in eine Psychiatrie möchtest, wirst du mehrheitlich Einblicke von den Pflegerinnen sehen. Das hat aber nichts mit Psychologie zu tun. An irgendwelchen Sitzungen, bei denen du mehr von der Psychologie erfahren würdest, darfst du sicher nicht dabei sein wegen der Schweigepflicht und dem Datenschutz.

Was ich dir auch sagen kann: Ich habe mit 16 ein Praktikum in der Psychiatrie absolviert. Da brauchst du eine ziemlich dicke Haut. Ich stiess oft an meine Grenzen und wusste kaum mehr, wie mit den Situationen umzugehen und hatte Mühe zu Hause abzuschalten und nicht mehr über die Arbeit nachzudenken.

Es tut mir leid, aber im engeren psych. Bereich gibt es kein Praktikum für eine Schülerin. Bei einer Klinik könntest du es versuchen, aber mehr als Kaffee servieren und vielleicht am Sportprogramm mitmachen, könntest du nicht tun. Und unterschätze die massive seel.Belastung nicht, der du ausgesetzt wärest.

In einer psych. Praxis kannst du als Schülerin kein praktikum machen. Was willst du dort tun? Bei den Therapiegesprächen kannst du nicht mitmachen, Akten kannst du nicht lesen - Schweigepflicht. Der Psychotherapeut kann mit dir nicht inhaltlich über Fälle reden. Schweigepflicht. Du könntest also höchstens Kaffee kochen, mal Besorgungen machen, die Ablage machen. Nicht mal ans Telefon könntest du gehen - Schweigepflicht.

Ich selbst arbeite als Therapeutin und Beraterin nicht in einer Praxis, sondern in einer psych. Beratungsstelle. Schüler werden dort nicht angenommen - Schweigepflicht. Können nicht an den therapie- und Beratungsstunden teilnehmen. Schweigepflicht. An Supervisions- und Teamgesprächen können sie nicht teilnehmen. Schweigepflicht. Meine Beratungsstelle ist zudem in einer kleinen Stadt, wo man sich kennt. Eine Jugendliche kann dort kein Praktikum machen, da sie vermutlich die Patienten und Klienten kennen kann. Schweigepflicht.

Eine Schülerin hätte auch nichts vom Praktikum, da sie selbst kein psych. Wissen mitbringt. Das schließt auch die Schüler ein, die Psychologie in der Schule haben. Ihnen fehlt einfach das Wissen und sie können dann nicht verstehen, warum und wieso man diese oder jene Intervention anwendet - wenn sie denn dabei sein dürften. Sie wären also eine Belastung für das Team, da man alles und jedes erklären müsste. Und noch erklären müsste, warum das Psychologiewissen aus der Schule nichts bringt. Zudem sind sie durch ihr mangelndes Wissen nicht geschützt vor den Eindrücken, denen sie begegnen würden. Und die gehen unter die Haut!

Einmal, nur einmal habe ich eine Schülerin - 18 j. 12 Klasse - akzeptiert. Ich kannte sie seit längerem persönlich , sie war sehr stabil, aus der Pubertät weitgehend raus, und sie lebte 40 km von der Beratungsstelle entfernt, kannte also niemanden in der Stadt. ich werde es nie wieder tun. Intellektuell konnte sie folgen, aber sie hielt es seelisch kaum durch. Die seel. Belastung darf man nämlich nicht unterschätzen. Sie erzählte mir, dass sie oft seelisch auf dem Zahnfleisch gegangen wäre und auf der Rückfahrt nicht selten ihr Auto hätte parken müssen, um erst mal zu heulen wie ein Schlosshund.

Ich - und alle Kollegen, die ich kenne - akzeptieren nur Psychologiestudenten mit Bachelorabschluss, also Studenten im Masterstudium. Alles andere bringt der Praktikantin nichts, außer Stress, und für die Kollegen sind sie nur eine Belastung.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

problem dabei: Datenschutz

du kannst bei therapie stunden sowieso nicht dabei sein, und vllt dokumente abheften oder so ist langweilig

Bewerbung medizinische Fachangestellte. Gut so?

       Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als medizinische Fachangestellte

Sehr geehrter Herr Hauck,

über die Website der Agentur für Arbeit bin ich auf die im Betreff genannte Stelle gestoßen.

Die Ausbildung zur Arzthelferin würde ich gerne anstreben, da dieser Beruf so abwechslungsreich ist. Neben dem Begrüßen von Patienten, Assistieren bei Untersuchungen und kleinen Eingriffen, Organisation des Praxisablaufes steht ebenso das Erledigen von Abrechnungs- und Verwaltungsarbeiten im Vordergrund. Gerade diese Abwechslung beeindruckt mich.

Ich habe meine schulische Laufbahn 2013 mit dem Abitur am Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken abgeschlossen. Während des zehnten Schuljahres absolvierte ich ein Praktikum bei der Polizei. Hier war ich mitunter für den gelegentlichen Schriftverkehr, sowie die Verwaltung von Unterlagen zuständig. Meine strukturierte Arbeitsweise habe ich außerdem in schulischen Projekten miteingebracht. So habe ich mit anderen Schülern die Planung und Organisation des Abiballs meiner Schule übernommen. Beim Kontakt mit Sponsoren und Partnern dieses Abends war ich selbst beteiligt und weiß mitunter daher, dass freundliches und zuvorkommendes Auftreten sehr wichtig ist. Weil ich mich sehr für medizinsche Aspekte interessiere und mit der Kontakt zu den Patienten Spaß bereitet, möchte ich in der Medizinbranche meine Ausbildung beginnen.

Da meine Mutter selbst in der Medizinbranche tätig ist, konnte ich mir bereits ein umfangreiches Bild vom Beruf der medizinischen Fachangestellten machen und bin mir sicher, dass dies der richtige Ausbildungsberuf und Ihre Praxis der ideale Ausbildungsbetrieb für mich ist.

Ich würde mich über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen


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Betreuungsstunden für Au Pair zusammenbekommen

Ich interessiere mich schon seit längerem für ein Au Pair und bin mir auch schon ziemlich sicher was ich will. Für mich soll es ganz klar nach Australien gehen, halbes Jahr Aufenthalt bei einer Familie und im Anschluss so 2 -3 Monate noch durch das Land reisen.

Mein Problem allerdings ist, dass meine Eltern bis vor ca 2 Monaten absolut nicht damit einverstanden gewesen waren und ich daher noch keine richtigen Referenzen vorzuweisen habe. Als Organisation hab ich mir die "aifs" ausgesucht, da die mir am vertrauenswürdigsten erscheinen, allerdings haben sie die Voraussetzung an ihre Au Pairs 200 Betreuungsstunden zu haben, davon 150 außerhalb der eigenen Familie. Innerhalb der Familie hab ich die Stunden locker zusammen, da ich schon öfters auf meine kleine Cousine aufgepasst habe, aber die anderen sind einfach das Problem. In meiner Gegend gibt es keine Eltern, die Babysitter brauchen, Nachhilfe scheint auch keiner zu benötigen, ich bin echt ratlos. Hab ich auch schon an Internetplattformen angemeldet um an diese Jobs zu kommen, doch bisher tat sich da nichts.

Hat jemand von euch eine Idee wie noch noch an die Betreuungsstunden kommen kann? Kindergartenpraktikum ist geplant, doch da komm ich höchstens auf 80 Stunden. Oder kennt jemand von euch noch eine vertrauenswürdige Organisation, die nicht so hohe Ansprüche hat? Hab mir bisher aber schon mehrere angesehen und keine davon hat mich wirklich umgehauen ... Also falls ihr persönliche Erfahrungen gemacht habt und die mir mitteilen könntet, wäre das super :)

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Auslandsjahr-abbrechen oder durchhalten ?

Hallo, Ich bin gerade in Amerika, seit 3 1/2 Monaten. Mir geht es hier ziemlich schlecht. Ich habe bereits nach 3 Wochen am Anfang meine Familie wechseln müssen, weil die mich nicht mochten und dann meine Organisation darum gebeten haben. Nun bin ich seit 2 Monaten in einer neuen Familie, mit der ich nicht wirklich klar komme und ich mich total unwohl fühle. Zu der Familie, sie sind relativ nett zu mir, wir reden nicht viel. Sie sind alle sehr für sich und keiner von ihnen hat ein wirkliches soziales leben. Innerhalb der Familie kommt es oft zu streit. Meine Gastgeschwister, die 17 und 15 sind streiten sich dauernd wegen jeder Kleinigkeit, wer zb den Hund halten darf oder die letzte Wurst bekommt. Ich finde das sehr fremd in dem alter und sehr egoistisch. Meine Gasteltern schlafen mal getrennt mal zusammen. Die ganze Familie stellt sich immer gegen meinen Gastbruder. Mir fällt es immer schwerer nicht meine Meinung dazu zu sagen und die mal zusammen zu falten für das was sie tuen. Ich habe mich mit meinem Unwohlsein an meine Betreuerin gewant, sowie direkt an meine Organisation hier in Amerika und in Deutschland. Deutschland unterstützt mich und will mir noch eine Chance geben. Leider sagen die USA das es meine Schuld ist das es nicht klappt und das ich mich nicht genug anstrenge. Als ich dann um einen erneuten Familien wechsel gebeten habe, hieß es nur das das nicht ginge da es meine Schuld ist und es sich wo anders nicht bessert. Fazit aus dem Gespräch war das die Organisation mich unter Beobachtung gestellt hat und nun alles überwacht und wenn ihnen etwas nicht passt, sie mich noch Hause schicken. - soviel dazu. In der Schule habe ich leider keinen Anschluss gefunden, ich mache einen Sportclub sowie eine Ag und dennoch mag keiner mit mir reden, sie drehen sich alle weg wenn ich versuche zu reden. Meine Familie zu Hause ist wahnsinnig enttäuscht, da ich mit “Special Bedingungen” los geflogen bin(psychologische Betreuung sowie Chronische Krankheit). Ich muss immer an das Geld meiner Eltern denken und kann deswegen nicht sagen ich will nach Hause. Sie sind enttäuscht von mir das ich das nicht schaffe und ich bin selber auch enttäuscht. So das wars jetzt mit der Hintergrund Geschichte, ich habe keine Ahnung was ich machen soll. Meine Psychischen sowie Physichen Probleme werden immer größer und ich will eigentlich nur nach Hause. Hat jemand Erfahrungen? was haben eure Eltern gesagt?

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