Praktikum bereich medizin?

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5 Antworten

Du kannst nicht viel mit einbezogen werden, weil ja irgendjemand Verantwortung für das übernehmen muss was du dort veranstaltest. Du kannst Medikamente sortieren, Blutdruck oder den Blutzucker messen oder bei ner OP zugucken, aber du wirst nie, egal wo du bist, ne Spritze geben oder mit dem Sezierbesteck hantieren dürfen. Außerdem ist es sehr gut wenn du nicht nur die rosige Seite des Arztberufes mitbekommst. Pflege ist knochenhart und man muss sich zudem oftmals überwinden, z.B., beim Bettpfannen ausleeren. Du solltest die Zeit nutzen, denn das ist auch ne Seite die dazu gehört. Du wirst das als fertiger Arzt zwar später nicht mehr machen, aber du solltest dir den Respekt vor Menschen bewahren die sich täglich mit Leute waschen, Exkremente wegputzen, Betten beziehen usw. beschäftigen.
Mach die Augen auf und nutze die Zeit um auch die negativen Seiten des Arztberufes kennen zu lernen, sonst bemerkst du die erst wenn du dein Medizinstudium angefangen hast. Du könntest z.B. mal nachfragen wieviele Überstunden in der Woche normal sind.

das ist lustig, denn ich mache gerade ein praktikum in einem krankenhaus...und es sind wirklich NUR pflegerische tätigkeiten zu erledigen. schließlich hast du ja weder eine ausbildung noch einen akademischen abschluss. das einzige medizinische, das ich machen darf, ist die vitalwerte der patienten zu ermitteln (puls, temperatur, blutdruck). immerhin darf ich in den nächsten tagen wohl bei einer visite und vlt. auch bei einer op dabei sein :D ich würde dir aber empfehlen, wenn du mit deinem medizinstudium auch wirklich arzt werden willst, zu einem niedergelassenen arzt zu gehen. denn dieser bezieht dich garantiert praktisch mit ein und erklärt dir auch dinge. die ärzte hier im krankenhaus halten einen aufgrund der dienstkleidung für einen normalen pfleger (und nicht für jemanden, der mal medizin studiern möchte) und reden deshalb eigentlich garnicht mit einem :(...weitere interessante berufe wären: Wissenschaftsjournalist, Sportarzt bei einem Verein oder Betriebsarzt (z.B. bei der Post)... LG, PDman

Mandava 21.03.2012, 08:30

denn dieser bezieht dich garantiert praktisch mit ein

Das darf er überhaupt nicht. Mal angenommen es geht etwas schief, z.B. rutscht die Spritze ab und ritzt den halben Arm auf. Der Arzt wäre dann dafür verantwortlich, u.U. macht er sich sogar strafbar. Mehr als Blutdruckmessen ist auch in einer Arztpraxis nicht drin.

die ärzte hier im krankenhaus halten einen aufgrund der dienstkleidung für einen normalen pfleger (und nicht für jemanden, der mal medizin studiern möchte)

Ein Pfleger hat sehr viel mehr Ahnung als du, das ist dir doch bewusst.? Du tust gerade so als seien Pfleger etwas minderes, dabei sind die es die die ganze Knochenarbeit machen (übrigens sind darunter mit Sicherheit AUCH sehr viele die Medizin studieren wollen, aber Wartesemester brauchen).
Übrigens liegt es nicht an der angeblichen Geringsschätzung, dass die Ärzte für dich keine Zeit haben. Wenn man nur anderthalb Minuten für einen Patienten und einen 16 Stunden Tag hat, hat man weder Lust noch Zeit sich auch noch mit Praktikanten herumzuschlagen.

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PDman 23.03.2012, 19:12
@Mandava

ich glaube, ich wurde hier ziemlich falsch verstanden... mit "praktisch einbeziehen" meine ich NICHT, dass einem die spritze in die hand gedrückt wird. ich meine, dass man bei ärztlichen tätigkeiten eher zugucken darf und "praktischer" (z.B. indem man den Impfstoff aus dem Kühlschrank holt) bei ärztlichen tätigkeiten dabei ist. jemand aus meiner stufe macht sein praktikum bei einem niedergelassenen arzt und darf solche dinge machen. zum zweiten kommentar: in der tat konnte man meine aussage missverstehen. ich wollte NIEMANDEN herabstufen o.ä. ich meinte eher, dass man als praktikant im krankenhaus keinen wirklichen kontakt mit den ärzten hat. pfleger und ärzte gehen i.d.R. getrennte wege und reden nicht viel miteinander (viele ärzte halten sich einfach für etwas besseres)... aber es gibt auch ausnahmen: in einem forum habe ich mal gelesen, dass ein arzt im krankenhaus sich gerne praktikanten angenommen hätte, die sich für den beruf interessierten. da eigentlich alle praktikanten in der pflege arbeiteten (also auch die, die sich für medizin interessierten), konnte er sie aufgrund der kleidung natürlich nicht von den an pflege interessierten unterscheiden...außerdem kann ich dem Punkt mit der Geringschätzung nicht zustimmen; ein arzt hier am krankenhaus ist wirklich selbstverliebt. pfleger würdigt er keines blickes und AUCH zu den patienten ist er hochnäsig...eigentlich spricht er nur mit seinen kollegen... ich erwarte ja nicht, dass sich jemand mit mir die ganze zeit "herumschlägt", aber viele ärzte würden sich nicht einmal mit aller zeit der welt dazu herablassen

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du kannst bei den Johannitern ein Praktikum machen, dort kann man in viele verschiedene Bereiche reinschnuppern.

DU könntest nur ein Praktikum als ein Krankenpfleger im Krankenhaus machen. Dort kommst du mit der MAterie in KOntakt, ich hatte das mal gemacht und durfte bei einer Operation "assistieren". Alex

Na, dann ist doch Pflege ideal.

Außerdem kann es nicht schaden, die Basic zu kennen.

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