Praktikantin ritzt sich - was tun?

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5 Antworten

Im Endeffekt könnt Ihr ihr nichtw irklich helfen. Sie braucht professionelle Hilfe, vielleicht sucht sie die auch schon.

Ich habe früher viel mit Zivis gearbeitet, die hatten auch mal unterschiedliche "Probleme". Mein ich gar nicht negativ.

mein Chef ignorierte so was immer, ich legte eher Wert drauf zu vermitteln: Du kannst mit mir reden, wenn Du willst. Es war auch klar, ich persönlich kann den Leuten nicht helfen- aber ich kann sie (hab da zufällig einige Ahnung) beraten,was sie machen können, wo sie Hilfe suchen können.

Oder eben auch einfach mal zuhören.

Und dann, wenn gewünscht, einen Rat geben.

Das war einigen schon eine große Hilfe.

Das ist generell kein einfaches Thema, man muss auch akzeptieren, dass man mal abgeblockt wird oder dass man den Leuten eben nicht wirklich helfen kann.

Denn letztendlich müssen sie selber erkennen,d ass sie Hilfe brauchen und diese dann auch professionell suchen.

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Hallo,

Also erst mal werdet ihr sie wahrscheinlich nicht davon abhalten können, es zu tun. Ritzen kann süchtig machen und ist als Krankheit zu sehen.

Wenn es ihre Arbeit bei euch einschränkt oder sie Kontakt zu Kunden hat oder sonst was solltet ihr darüber nachdenken, ob es sich negativ auf den Betrieb und andere Mitarbeiter auswirken könnte.

Ihr könnt auch das Gespräch mit ihr suchen, aber ich bezweifle dass sie da drüber reden wollen wird.

Gruß imakeyourday

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Die Praktikantin hat massive psychische Probleme. Ihr solltest ihr empfehlen, einen Psychologen aufzusuchen. Sie wird die Probleme nicht alleine in den Griff bekommen.

Es empfiehlt sich aber ein ruhiges, behutsames und wohlwollendes Gespräch. Keinesfalls irgendwelche Vorwürfe machen. Ihr solltet ihr das Gefühl geben, dass sie bei euch in guten Händen ist und euch vertrauen kann. Danach das normale Tagesgeschäft fortsetzen und sie nicht ständig immer und immer wieder darauf anprechen. Das wäre kontraproduktiv.

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Ich habe mich auch mal geritzt das erste mal mit 13 bis zu meinem 15. Lebensjahr. Ein allerletztes Mal mit 18. ich wollte keine Hilfe und hab auch nicht mit mir reden lassen. Es war eine Phase die so schnell aufhörte wie sie anfing. Es war nur weil ich Aufmerksamkeit wollte, nehme ich an. Am besten nicht mit Mitleid kommen. Sie wird einen Freund zum Reden brauchen, der sie nicht für bekloppt hält.

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da das mädel minderjährig ist, sollte dein chef mit den eltern sprechen und seine sorgen mitteilen. die eltern müssen aktiv werden oder sind es vielleicht schon.

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