Präsentation über Veganismus?

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7 Antworten

Wennes keine Vegane Propaganda wird sondern objektiv macht es schon sinn. Als Überschrift wäre:

Eine Kuh ist kein Auto

ganz gut.

zuerst könntest du bei der Geschichte anfangen

mdr.de/lexi-tv/Vegetarier102.html:

Ein Blick in die Geschichte offenbart, dass der
Vegetarismus an völlig verschiedenen Orten und zu völlig verschiedenen
Zeiten entstanden ist und sich seine frühen Anhänger trotzdem auf
ähnliche Argumentationsmuster beriefen. Was aus Gründen religiöser
Askese und Seelenwanderung entstand, hat sich bis heute zu einem
ethischen Ernährungsgrundsatz gewandelt, dem immer mehr Menschen folgen.

dann über die die ihre Essgewonheiten zur ersatzreligion machen und falschen versprechen folgen:

Vegetarismus, Veganismus, Rohkost oder Ayurveda: Es gibt
mittlerweile eine Vielzahl an Ernährungsformen und immer mehr Menschen,
die sich ihnen mit Leib und auch mit Seele verschreiben. Warum das mit
Kontrolle und dem Glauben an ewige Gesundheit zu tun hat erklärt der
Theologe Dr. Kai Funkschmidt von der Evangelischen Zentralstelle für
Weltanschauungsfragen (EZW) im Interview.


http://www.ard.de/home/kultur/Die_Essensjuenger___Ernaehrung_als_Ersatzreligion/492422/index.html

und dadurch ungeprüft die parolen der industrie nachlabern und glauben die "Kuh sei ein Auto":

Eine Kuh ist kein Auto


In der öffentlichen Diskussion ist alles ganz einfach: Die Kuh
ist ein Klima-Killer, Punkt! Das Rindvieh rülpst riesige Mengen Methan
in die Atmosphäre und gelegentlich furzt es auch noch. Wegen dieser
Emissionen werden Kühe gern mit Autos verglichen - und verlieren: Denn
ihr Ausstoß besteht nicht aus Kohlendioxid, sondern aus Methan, das
vielfach schädlicher ist fürs Klima als CO2. Doch was ist an dieser
Diskussion falsch? Beinahe alles.

https://www.ila-web.de/ausgaben/343/die-kuh-ist-nicht-das-problem

übergehen zu den natürlichen kreisläufen die die industrie kaputt
gemacht hat und so für falsche fakten sorgen dass der vegetarische
stadtmensch nun glaubt an der Massentierhaltung führt kein weg vorbei
und Gemüse oder Obst wächst im Supermarkt:

Einer der Denkfehler vieler Vegetarier ist die Annahme,
die heute übliche agrarindustrielle Intensivmast sei die einzige
Möglichkeit, Tiere zu halten. Ihre Kalkulationen zum Energieverbrauch,
zum Kalorieneinsatz, zu den hungernden Menschen, basieren alle auf der
Idee, dass Nutztiere Getreide benötigen und dass man mit diesem Getreide
besser Menschen satt machen sollte.

Dabei wird vergessen, dass Rinder, Ziegen oder Schafe Weidetiere
sind,die über Jahrmillionen nie in Nahrungskonkurrenz zum Menschen
standen. Im Gegenteil: Diese Tiere essen, was wir Menschen nicht nutzen können – die Zellulose der Gräser – und wandeln sie in für uns hochwertige
Nahrung um: in Fleisch und Milch, in Eiweiß und Fett.
Anstelle der Tierhaltung mehr Getreide oder Soja für die wachsende
Menschheit anzubauen, löst weder das Welthungerproblem noch schont es
die Umwelt. Von den rund fünf Milliarden Hektar urbarem Land auf dieser
Erde sind 3,4 Milliarden Weideland. Mehr als zwei Drittel der nutzbaren
Flächen dienen also der Erzeugung tierischer Lebensmittel. Und das ist
keineswegs Verschwendung, sondern eine ökologische Notwendigkeit. Diese Flächen sind für Ackerbau ungeeignet. Die einzige Möglichkeit, auf
diesen Flächen nachhaltig Nahrung zu gewinnen, ist die Tierhaltung.


sueddeutsche.de/texte/anzeigen/584509/Vegetarier-sind-auch-Moerder

zudem sehr wichtig da Obst und Gemüse Produktion kein bischen besser ist:




Falsch interpretierte Studien führten in den letzten Jahrzehnten mehrfach dazu, dass Lebensmittel zu Unrecht verteufelt wurden: Im Februar strich das Dietary Guidelines Advisory Committee (das dem US-Landwirtschaftsministerium und dem US-Gesundheitsministerium empfiehlt, was diese Lebensmittelherstellern und Schulen vorschreiben und weiterempfehlen sollten) die bislang geltenden Cholesterin-Grenzwerte in Höhe von 300 Milligramm pro Tag (das entspricht etwa einem Ei oder 100 Gramm Butter) ersatzlos, weil es das lebenswichtige Sterol nicht mehr als Gesundheitsgefahr ansieht. So gibt es beispielsweise auch keine Nachweise, warum der Fünf-mal-am-Tag-Obst-und-Gemüse-Ratschlag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) konkret vor Krebs und vor Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen soll - dafür aber Hinweisen auf eine mögliche Begünstigung von Magen-Darm-Krankheiten. Und von den von vielen Menschen als ultimative Gesundheitsnahrung geschätzten Smoothies kam vor zwei Jahren heraus, dass sie dick machen und das Diabetes-Risiko fördern.

https://www.heise.de/tp/features/Fleisch-Wurst-Krebs-WHO-rudert-zurueck-3376353.html

kannst du zum Fazit dies empfehlen:

ob mit oder ohne fleisch/tierischem ist egal wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten und Fertigprodukte zu meiden.


Mit der regionalen, ökologisch nachhaltige Mischkost fördert man gute Tierhaltung, Regionale Produkte, ökologisch nachhaltige Lebensmittelproduktion, Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz. Man verzichtet auf Supplemente, Pestizide, Chemischer Dünger, Massentierhaltung, Monokulturen, Artensterben, lange Transportwege...usw. usf. Vegetarier ist man bereits wenn man NUR auf Fleisch verzichtet somit nicht hilfreich. Es macht also mehr sinn einer ökologisch nachhaltigen Mischkost nachzugehen als diesem Hipstertrend hinterher zu rennen. Vegetarisch dient mehr der profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der Umwelt, Tier oder Mensch.

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Erst mal würde ich gerne wissen, wie ihr dieses Thema findet.

Veganismus ist interessant. Aber ich bin nicht für den veganismus, sondern strikt dagegen. Ich beschäftige mich über den Veganismus als Ideologieform. Dabei untersuche ich die Propaganda und Falschaussagen, die die Veganerlobby damit verbreitet.

Fast nirgends wird soviel Unsinn verbreitet, wie im Veganismus.

Meiner Mutter meint, es wäre unter Umständen zu provokant. Was meint ihr dazu??

Das kommt darauf an was du schreibst. Wenn du die immergleichen Märchen einfach niederschreibst àla "pro kg Fleisch gleich 16.000 Liter Wasser", dann hast du nicht gut recherchiert. Wenn nur solche Aussagen kommen, dann wäre die Arbeit schon provokant.

Außerdem muss die Überschrift in Form einer Frage formuliert sein. Könntet ihr mir da eventuell weiterhelfen?

Also da ich schon eine interessante kritische Diplomarbeit darüber gelesen habe, kann ich dir da sicher weiterhelfen. Die Dipl.-Arbeit heißt: "Vegane Ernährung - eine bedarfsdeckende Kostform?". Kannst du auch im Internet finden.

Ich würde die Überschrift auch etwas provokant machen: "Veganismus. Heilsversprechen oder Ideologie?"

Kommt halt darauf an, was du zu dem Thema schreiben willst.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Gruß
Omni

(BG)

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Ich denke, dass es ein sehr gutes Thema ist, denn viele sind falsch bzw. nicht darüber informiert.

Allerdings muss ich Dovahkiin11 recht geben, das Thema ist wirklich sehr umfassend. Du wirst unter Umständen das Thema nicht von allen Seiten beleuchten können, die du für nötig hältst. Die Überschrift finde ich gut @ Andrastor.

Falls du Fragen zu dem Thema hast, bin ich für dich da. ( Selbst Veganer )

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Kommentar von mulano
17.05.2017, 20:13

Die Überschrift von Andrastor fand ich auch super, nur am Themeninhalt müsste er noch ein bisschen arbeiten. ^^

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Wie wäre es mit der Überschrift: Warum überhaupt vegan?

Dann kannst du aufzählen das 84% der amerikanischen Fleischverweigerer (also Veganer und Vegetarier) wieder "rückfällig" werden und wieder anfangen Fleisch zu essen, oder das Veganismus das Gehirn schädigt oder das Veganismus noch nicht einem Tier das Leben gerettet hat etc.etc.

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Kommentar von Dovahkiin11
17.05.2017, 19:35

oder das Veganismus das Gehirn schädigt oder das Veganismus noch nicht einem Tier das Leben gerettet hat etc.etc.

Wenn der TE unbedingt kurzsichtige Unterstellungen als Basis seiner Präsentation verwenden will, ja. 

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Kommentar von mulano
17.05.2017, 19:48

"Warum überhaupt vegan?" als Überschrift zu wählen finde ich eine gute Idee. Nur würde ich dann so Sachen wie wegen dem Klimaschutz, Tierschutz, Menschenrechte, Wasserverschmutzung durch Viehhaltung,... aufzählen. ;)

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Provokant ist es durchaus, vor allem besitzt das Thema viele Facetten. Außerdem ist es wichtig, in sich konsistent zu argumentieren, da man sonst Gefahr läuft, auf Ignoranz zu stoßen. Mit Gegenwehr wirst du rechnen müssen. Ich halte das Thema für eine kurze Präsentation für zu umfassend. 

Aber Kompliment für deinen Willen, diese Entscheidung getroffen zu haben und dies auch praktisch umzusetzen.

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Informiere dich über Pflanzenproduktion, das weißt du, das Veganismus Quatsch ist.

Wenn deine Lehrer das auch wissen, hast du schlechte Karten mit fachlichen Gründen und musst dich auf die Sentimentalität und die Gründe für Moden beschränken.



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Kommentar von mulano
17.05.2017, 20:26

Diese blöde Pflanzenproduktion. Man sollte sie verbieten, warum tut dagegen niemand was. Gut das Schweine, Rinder und Hühner sich nur von anderen Tieren ernähren. Pflanzen sind völlig überbewertet.

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Kommentar von Dovahkiin11
17.05.2017, 22:29

Genau, so ein Quatsch.Warum denn die Pflanzen direkt verzehren, wenn man sie erst neben hunderten Litern Wasser zur verlustbehafteten Mast von Tieren verwenden kann und diese dann umbringen kann?! 

Bitte vor dem Posten einschlägig informieren. Diese Begründung, wenn es als solche zu bezeichnen ist, wäre der eigentliche Fehlschritt bei einer Präsentation. Was sollten die Lehrer daran wissen? Dass Tiermast wesentlich ressourcenaufwändiger ist und Tiere wesentlich intensiver leiden als Pflanzen? 

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