Prähistorische hochentwickelte Zivilisation vor mehreren zehntausend Jahren?

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6 Antworten

Ich kann auch behaupten, dass es vor mehreren zehntausend Jahren pinkgefleckte Einhörner gab. Ohne einen Beweis für diese Behauptung bleibt es aber nur ein Märchen, ohne Anspruch, als Theorie diskutiert zu werden.

Eine Umpolung des Magnetfeldes fand zuletzt vor mehr als 780.000 Jahren statt. Damals gab es noch keine Menschen, zumindest nicht den Homo sapiens. Dass Homo erectus oder andere Vorfahren des Jetztzeitmenschen in jener Zeit bereits eine Zivilisation gebildet haben sollen, halte ich prinzipiell zwar nicht für unmöglich, aber doch für sehr, sehr unwahrscheinlich.

Außerdem, warum sollte die Umpolung des Magnetfeldes so problematisch gewesen sein? Bislang gibt es keine Erkenntnisse darüber, dass es überhaupt Auswirkungen auf Organismen hat. Auch eine Klimaveränderung halte ich als Folge für ausgeschlossen.

Fakt ist: Wir haben keine Indizien dafür, dass es vor den ersten
Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien bereits eine Zivilisation gab.
Punkt.

Kommentar von diego26
19.05.2016, 11:55

Dann stellt sich mir nur die Frage wie ist es den Menschen in Ägypten gelungen die Pyramiden zu erbauen. Vor ein paar Jahren haben Wissenschaftler versucht eine kleine Pyramide mit den gleichen Mitteln wie die Ägypter zu bauen. Sie sind gescheitert und die Pyramide ist nach nur wenigen Monaten eingestürzt. Wie also haben das die Ägypter vor rund 4000 Jahren vollbracht.

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Kommentar von diego26
19.05.2016, 15:10

Alles klar danke für die anschauliche Antwort

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Och, nich schon wieder...

Liebe Verschwörungstheoretiker und Geheimnissucher,

Wir pfriemeln in der Archäologie konsequent an unseren Datierungsmöglichkeiten und Chronologien herum. Es gibt Bibliotheken voller Informationen über das, was wir wissen. Wer etwas Neues herausfindet, macht sich im Fach einen Namen.

Warum zum Geier sollte irgendein Archäologe also neue Erkenntnisse verheimlichen, die ihn bekannt machen und ihm in einem Fach mit Stellennot so vielleicht einen stabileren Stand verschaffen könnten? Wir werfen regelmäßig alte Forschungsmeinungen über Bord, das ist Sinn und Zweck unserer Wissenschaft.

"Man kann nicht beweisen, dass es nicht so gewesen ist" ist keine wissenschaftliche Arbeitsweise. Wir arbeiten mit Belegen. Und die gibt es für das, was du suchst nunmal nicht.

Als das Magnetfeld der Erde sich das letzte Mal umgekehrt hat, war die Menschheit mit ganz anderen Dingen beschäftigt als Hochkulturen, die hinterher niemand findet.

Es gibt so viele tolle Themen in der Archäologie, da muss man doch keine dazuerfinden. Oder liegt es einfach daran, dass es schneller geht, "Verschwörung!!!" zu brüllen als sich vernünftig in die Materie einzuarbeiten?

Nein, keine Hochkulturen zur Zeit von Matuyama-Brunhes.

Kommentar von diego26
19.05.2016, 12:13

Ich habe mir schon selbst gewusst das die These unlogisch ist oder klingt aber ich kenne mich in dem Bereich einfach zu wenig aus und mich hat es interessiert was andere davon halten. Danke!

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Wird ein Esoteriker-Schundartiekel gewesen sein, mehr nicht. Die menschliche Zivilisation ist nicht älter als 10000 J., vor etwas mehr als ca. 6000 J. kamen die ersten entwickelten Hochkulturen auf wie Ägypter, Sumerer, Babylonier und Assyrer.

Du solltest das Buch " Technogötter " lesen, steht viel drin von dem was dich beschäftigt.

Kommentar von Kamihe
19.05.2016, 13:38

Noch was für dich. Die Anunnaki: Vergessene Schöpfer der Menschheit.

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Kommentar von diego26
19.05.2016, 13:49

Danke! klingt interessant

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verlinke doch mal den Artikel

es wäre schon mal interessant zu lesen, auf was er sich bezieht

Währscheinlich eine Variation der Erich-von-Däniken-Behauptungen

Vor mehreren zehntausend Jahren? Also im Pleistozän? Wer will denn da wo welche Hinterlassenschaften dieser "Hochkultur" gefunden haben? Hat Erich von Däniken beim Schnorcheln zufällig Atlantis entdeckt?

Mir wäre momentan keine Hochkultur vor der Brunhes-Matuyama-Umkehr bekannt.


Kommentar von GanMar
19.05.2016, 11:10

Wobei dies nun nicht bedeutet, daß es vollkommen unmöglich wäre. Aber gäbe es tatsächlich Hinweise auf eine entsprechende Kultur, dann hätte man vermutlich auch in den "großen" Medien besonders um die Zeit der Nobelpreisverleihung herum irgend etwas davon gehört und nicht nur in einem Artikel in einer Zeitschrift, die vermutlich kein ernsthafter Wissenschaftsjournalist zur Kenntnis nimmt.

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Kommentar von diego26
19.05.2016, 11:44

In dem Artikel wurde beispielsweise behauptet das die Pyramiden von Gizeh gar nicht mit den Mitteln die die Menschen damals hatten erbaut werden konnte. Deshalb wurde der Schluss gezogen das es möglich wäre, dass eine Hochkultur vor den Ägyptern die Pyramide erbaut haben könnte. Diese Hochkultur wäre dann schon besser entwickelt gewesen. Um dies mit der bekannten Geschichte zu vereinbaren müsste diese Hochkultur natürlich von irgend einer Katastrophe ausgelöscht worden sein. Auch wurde angemerkt das sich die Bauweise der Pyramide stark mit anderen Bauweisen auf der welt ähnelt wie zum Beispiel die Bauwerke auf den Osterinseln. Der Autor behauptet also das es damals eine Verbindung zwischen mehreren Völkern gab.

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Kommentar von diego26
19.05.2016, 11:58

Der Artikel wurde leider vor wenigen Wochen aus dem Forum genommen wahrscheinlich weil er so weit hergeholt war. Mich hat es nur interessiert ob es ein weitverbreitetes Gerücht ist.

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Kommentar von diego26
19.05.2016, 13:48

Ist jetzt eine andere Frage aber wieso ist dieses immense Wissen über Architektur, Mathematik, Physik der Ägypter wieder verloren gegangen und erst weid später wieder entdeckt worden?

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