PPhysiotherapeut für pferde, welchen engagieren?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

So ganz verstehe ich zwar ehrlich gesagt nicht alles, wie das nun gemeint, ist wer jeztz wasmahxt - aber im .Zweifelsfall würde ich immer dem Rat des Tierarzt folgen. Es sei denn, dieser hat  einen schlechten Ruf und Du nimmst ihn nur, weil es keine Alternative in der Umgebung gäbe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit dem "Einrenken" habe ich durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Es gibt nun einmal sowohl Wirbelfehlstellungen, als auch ´Verklemmungen´ (z.B. Erbsbein), die sich nicht durch Lockerungen beseitigen lassen.

Es gibt Pferde, die gelernt haben einen Teil der Verklemmungen oder Fehlstellungen durch Buckeln wieder hin zu bekommen, die meisten können das aber nicht. -Und nicht alle ´Verklemmungen´ lassen sich auf diese Weise lösen.

Leider kann man auch nicht pauschal sagen, daß genügendes gymnastizieren schlussendlich dagegen hilft - aber es verbessert die Situation erheblich.

Als ich noch Gangpferde geritten bin, haben wir die Pferde öfter mal einrenken lassen - mit erstaunlichem Erfolg auf das Gangbild.

LG Calimero

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ronda4ever 16.04.2016, 13:39

Ja, das ist so die verbreitete Meinung, erscheint auch logisch. Nur, es wird von manchen Therapeuten abgelehnt ein altes Pferd so zu behandeln, wegen Verletzungsrisiko

0

Wir kennen das Pferd nicht, sind keine Tierärzte oder Physiotherapeuten  und sollen jetzt deinem TA rechtgeben oder ihm widersprechen? Im Ernst? Wenn jetzt alle sagen mach  so, machst du dann so? Weil Laien die die Situation nicht kennen, das sagen?

Triff die Entscheidung mit dem TA und Pferdeleuten, die das Tier kennen. Aber nicht mit Laien aus dem Netz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ronda4ever 16.04.2016, 13:35

hast du auch wieder recht, ich meine eben grundsätzlich was von beiden zu einer Lösung führt...

1
Bitterkraut 16.04.2016, 13:43
@Ronda4ever

Das kann hier doch keiner wissen. Evtl. ziehst du noch den Schmied zu Rate. Oder einen 2. TA.

0
WesternCalimero 16.04.2016, 13:44
@Ronda4ever

Nach dem Einrenken sollte das Pferd eine Woche lang nicht geritten werden. Das hängt mit dem "Überschnappen" der Bänder zusammen, wenn sich ein Band ´verlegt´ hatte. In dieser Zeit kann uns soll man aber longieren. Das hilft die Bänder wieder zu entspannen.

Also kommt im Fall des Einrenkens die Entspannungsphase anschließend.

Die Wahrscheinlichkeit, daß aufgrund entspannter Bänder (nur durch Massage) sich das alles wieder korrekt ´hinzuppelt´ ist etwas geringer als beim Einrenken.

Wir haben die Massage auch probiert, aber mit dem Einrenken den größeren Erfolg gehabt.

Ideal wäre übrigens eine Kombination aus beidem

LG

1
Bitterkraut 16.04.2016, 13:54
@WesternCalimero

Kein Ding, ich hoffe, er wird trotzdem gelesen.

Unsere Pferde, die im Herdenverband großteils draußen leben haben nie einen Physio gebraucht, unser Schmied ist ein wahrer Künstler und Pferdemensch gewesen, der hatte da immer einen Rat und meist eine Lösung, wenn ein Pferd mal ein Problem hatte. Mit dem hatten wir ein Riesenglück, hinter dessen Wissen und Gefühl  über und für Pferde und deren Physiologie hat macher TA zurückgesteckt.  Aber so ein Glück hat leide nicht jeder Stall.

Leider ist der jetzt in Rente, aber bei schwierigen Diagnosen hilft er immer noch. Für einen Schweinebraten und Erdbeekuchen :-))

0

Was möchtest Du wissen?