Potentielle oder Kinetische Energie

3 Antworten

pversusz sagt es kurz und klar. Aber kurze Antworten werden nach meiner Erfahrung von den Fragestellern gar nicht wahrgenommen. Deswegen nochmal: Die Kraft, mit der ein Körper "nach unten gezogen wird" (egal ob er fällt, oder faul auf dem Tisch liegt) ist sein Gewicht G = m • g . Das Gewicht nimmt mit der Höhe allmählich ab: In 1000 km Höhe zB. ist es nur noch ca. 75% so groß wie hier auf der Erde.

Die Kraft die den Gegenstand "nach unten zieht"ist ja die Gravitatonskraft, also F=m*g

... und wird in der Alltagssprache "Gewicht" genannt.

0

Wenn ich jetzt nicht ganz daneben liege, dann kannst du die potentielle Energie einsetzten, denn du hast sie ja auch so berechnet:

W = m * g * h, wobei m * g die Gewichtskraft ist, also hast du wieder W = F * h, eine Kraft pro Weg.

Wie du allerdings schon siehst, musst du das nicht machen, denn du kannst die Gewichtskraft direkt aus m * g berechnen :)

Edgar

Wenn die Aufgabe aber ist:

"Mit welcher kraft wird der Gegenstand zum Boden gezogen und wie ändert sich diese während des falls?"

Brauche ich dann vielleicht die kinetische Energie?

0
@fragebitte1234

Es geht ausschließlich um die Kraft, du hast keinerlei Weg gegeben, also kann es schon mal keine Energie beteiligt sein.

Allerdings ist die Kraft = Masse * Beschleunigung. Die Beschleunigung im freien Fall ist konstant (g) und die Masse ja auch. Also ist auch die Kraft konstant und beträgt F = m * g

0
@fragebitte1234

Angenommen ich habe einen gegenstand mit der masse 5,31166 * 10^-26kg:

Aufgabe 1 : Vie viel Energie ist notwendig um den gegenstand auf 70 m höhe zu schießen?

Meine Lösung:

Ep = m * g * h EP = 3,648 * 10^-23J

Aufgabe 2: Mit welcher anfangsgeschwindigkeit muss der gegenstand nachoben geschossen werden um die höhe zu ereichen?

Meine Lösung: Ek = Ep

v = wurzel(2 * g * h) v = 37,06m/s

Aufgabe 3:

besagte aufgabe...

0
@fragebitte1234

Genau :)

Deshalb fallen Objekte bei großer Höhe auch nicht schneller und leichte Objekte genau so schnell wie schwere :)

0
@ATmega

Vielen Dank!!!

EIne frage hätte ich aber noch:

Die Beschleunigung die das ding beim runterfallen erfährt ist die Erdbeschleunigung?

1
@fragebitte1234

Genau! Hier der Beweis:

Die Gewichtskraft ist F = m * g, die Beschleunigung nach umstellen von F = m * a dann a = F / m.

Wenn man nun die erste Formel einsetzt, dann erhält man:

a = (m * g) / (m)

Jetzt das m weg kürzen und du erhältst:

a = g

Darum kann man g auch Normalfallbeschleunigung nennen.

0

Was möchtest Du wissen?