potentielle Energie des Mondes?

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2 Antworten

Moin, das kannst du einfach mit der Formel für das Gravitationsgesetz berechnen (Formel für Wpot und nicht für F nehmen -   1/r Abnahme und nicht 1/r^2). 

Das rechnet ja jeweils die potentielle Energie der beiden Orte aus. Dann einfach die Differenz bilden (Energieerhaltungssatz).

erst einmal danke, das mit dem Gravitationsgesetz habe ich auch so gemacht, nur bin ich mir unsicher ob ich die Differenz richtig gebildet habe. Schleißlich ergibt:
W pot = W pot (Abstand Mond-Erde) - W pot (Erdradius)

einen negativen Wert.

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@gamesfreak2000

Jo dann halt andersrum :) Es geht ja um den Betrag...nicht komplizierter machen als es ist.

Okay, überlegen wir uns trotzdem mal eben, warum das dann richtig ist...

Unendlich weit weg, wäre die potentielle Energie Null...je näher der Körper kommt, desto negativer wird die pot. Energie. Also hat der Erdradius eine pot. Energie die stark negativ ist und der Mond eine Energie die nicht so stark negativ ist... z.B. -7 und -11 ....Also musst du rechnen, -7 - (-11) = 4. Also Mond minus Erde. Deine Formel müsste also richtig sein, kontrollier nochmal ob du die richtige Formel benutzt hast.

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@ChePhyMa

ist das nicht eigentlich komisch ? Die Gravitation eines Körpers beträgt in seinem Zentrum ja null, ein anderer Körper(m) hätter dort keine potentielle Energie, desto weiter man sich davon entfernt desto größer wird aber die potentielle Energie von m. Bis zur Entfernung unendlich an dem die potentielle Energie wiederum 0 beträgt, oder irre ich mich da gewaltig ? xD

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@gamesfreak2000

Jo da irrst du dich etwas. Die Formel ist:

V = - G*m*M / r

Unendlich weit weg bedeutet, dass die potentielle Energie absolut gesehen gleich null ist. Siehe Formel.

Wenn du nun dichter heran gehst wird die potentielle Energie immer negativer. Immer weiter bis man ganz ganz nah dran ist. Da ist dann V sehr sehr groß - vom Betrag her.

r = 0 geht sowohl von der Logik her nicht, als auch von der Formel nicht. Durch null teilen geht nicht. Da ist das nicht definiert.

Das einzige was du messen kannst sind Unterschiede in der potentiellen Energie. Das ist das WAS DU MEINST. Wenn du also einen Körper 1 Meter weiter hoch hebst, dann hat er an potentieller Energie gewonnen. RELATIV ZUM BODEN. Das ist ja auch korrekt. Auch absolut gesehen übrigens, weil es ja nun weniger negativ ist...

Das ist quasi genau das gleiche Prinzip bei elektromagnetischen Feldern.

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@ChePhyMa

ok das hätte ich dann soweit verstanden, aber im Zentrum des Körpers beträgt die Gravitation wirklich 0, das ist ein Sonderfall bei dem die Formel nicht anzuwenden ist, macht aber auch Sinn denn man wird gleich stark in alle Richtungen gezogen, weswegen sich die Kräfte aufheben. Hab ich zumindest irgendwo gelesen ^^

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@gamesfreak2000

Gut ich bezog mich jetzt vor allem auf Punktmassen...Da ist es nicht so einfach zu sagen, was bei r=0 ist bzw. ob das überhaupt geht.

Bei ausgedehnten Körpern, die man quasi als Punktmasse im Schwerpunkt beschreibt, kannst du dich natürlich schon im Schwerpunkt befinden und da ist dann die Gravitationsstärke Null. Aber ich denke bei ausgedehnten Körpern ist das eh ein bisschen problematisch zu sagen für Punkte im Körper selbst...

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Und warum bringst Du jetzt W kin noch ins Spiel ? Potentielle Energie ist Wpot=m*g*h   m=Masse des Mondes, g=9,81m/s² Erdbesleunigung, h=Entferung Erde-Mond + r(Erde)

mußt halt sehen wie der Abstand Erde Mond Festgelegt wird: Mittelpunkt zu Mittelpunkt oder Oberfläche zu Oberflächen

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@steefi

Man stellt sich bei allen diesen Rechnungen die gesamte Masse konzentriert im Schwerpunkt vor und da Mond und Erde annähernd Kugeln sind, liegt deren Schwerpunkt jeweils im geometrischen Mittelpunkt. Du musst also als Entfernung exakt genommen die Schwerpunktsabstände nehmen. Weils einfacher zu erfassen ist, kann man in guter Näherung aber den Abstand der geometrischen Mittelpunkte nehmen.

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hab mich da nur nur vertippt soll auch w pot heißen. W pot + w pot kann ja wohl kaum w kin ergeben. Die Formel m*g*h gilt hier ja nicht, g nur bei h<< Erdradius.


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