Posttraumatische Belastungsstörung und wahnhafte Störung Schwerbehinderungsgad 60% zu wenig?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Du Dich ungerecht bewertest fühlst, solltest Du Widerspruch einlegen, alle Krankheiten aufzählen, alle behandelnden Ärzte benennen und das Amt auffordern, beim Hausarzt alle Infos einzufordern (der Hausarzt ist ja schließlich der werste Anlaufpunkt und veranlast ja auch die Überweisung zu Fachärzten.

Beachte aber, Du hast nur ne bestimmte Zeit, um Widerspruch einzulegen.

Der Widerspruch kann auch das Gegenteil bewirken. Er sollte daher vorher gut überlegt sein, meist geht es mit einem Verschlimmerungsantrag nach einer angemessenen Zeit oder, wenn sich tatsächlich akut etwas verschlechtert hat, erfolgversprechender. vgl. meine direkte Antwort an die Fragestellerin.

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Die Beurteilung einer Schwerbehinderung fürht zur Anerkennung eines Grades, der mit einer Maßzahl angegeben wird. Diese Maßzahl kann bis 100 betragen, es handelt sich jedoch nicht um Prozente.

Bei der Gesamtbewertung werden die Zahlen für einzelne Behinderungen nicht addiert (!) sondern zu einem Gesamtwert zusammen gefügt. Leider gibt es dafür keine festen Regeln. Oft wird von unterschiedlichen Beurteilern ein unterschiedlicher Wert bei gleicher Störung herausgefunden.

Die Diagnosen stehen bei der Beurteilung nicht im Vordergrund sondern es ist entscheidend, was die Behinderung mit einem Menschen macht. Es geht darum, wo und wie eine Krankheit einen Menschen hindert, die Dinge genau so zu bewältigen wie andere Menschen.

Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung könnte z. B. Folgendes sein: Der davon betroffene Mensch kann keine normalen sozialen Beziehungen führen und zieht sich stark zurück. Dadurch ist er an der Teilhabe im gesellschaftlichen Leben eingeschränkt. Er, vielleicht auch sie konnte die Ehe oder die Zweierbeziehung nicht aufrecht erhalten, weil das wegen der Krankheitssymptome nicht mehr ging. Natürlich geht es auch um den beruflichen Bereich, der ja auch zur Teilhabe gehört. Möglicherweise hast Du und hat Dein Arzt zu sehr an die Diagnosen und zu wenig an die Einschränkungen der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gedacht. Dieser Fehler wird leider sehr oft gemacht.

Du schreibst "warnhafte Störung", vermutlich steht dort aber "wahnhafte Störung". Hiermit ist eine starke Verkennung der Realität gemeint. Diese kann z. B. durch extreme Ängste zustande kommen, wen die Ängste dazu führen, dass jemand aus seiner Angst heraus, wesentliche Realitäten verkennt, weil die Dinge ganz anders als von den meisten Menschen verstanden und erlebt werden.

Innerhalb der Widerspruchsfrist, m. W. vier Wochen, kannst Du Widerspruch einlegen. Der Arzt müsste sich dann aber auch dazu äußern. Wenn Du Pech hast, kann der Widerspruch aber auch das Gegenteil bewirken.

Du kannst aber auch einige Monate oder ein Jahr verstreichen lassen und einen Verschlimmerungsantrag stellen. Auch hier wäre es gut, wenn Du dann den Arzt als Unterstützer hinter Dir hast.

So, jetzt hoffe ich, dass Dir, was ich geschrieben habe ein wenig weiter hilft. Auf jeden Fall solltest Du Dich durch Deinen Arzt beraten lassen.

Danke dir für den Wiederspruch hast du mir sehr geholfen.Ich fühle mich durch meine Ärzte ( Hausarzt sowie Nervenarzt ) im stich gelassen. Mein Hausarzt hat angst vor Behörden und mein Nervenarzt will mich wieder zu Kilinik Überweisen denn ich einmail für 2 Monate war und sehr schlechte erfahrung gemacht habe.Da ich nicht mehr so ein Kilinik gehen will erhöht er meine Tabletten denn ich ohne hin am Tag 11 Pillen nehme.Auch Tavor 1.0 mg. Also bin ich alleine mit meiner Problemen.

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Kuno kannst du mich bitte über dein dieser schreiben aufklären denn ich weiss über dieser Thema nichts : Ein GdB von 60 heißt nicht 40% leistungsfähig. Der GdB hat mit Prozenten nichts zu tun. Leider wird das oft missverstanden.

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erhebe einspruch. aber sei erstmal froh über die 60% und mache weiter mit der therapie. alles gute!

Danke für dein Kommentar aber nach der einspruch werden Sie mir denn 60 % nicht wieder wegnehmen hoffentlich.Weisst du vielleicht was wahnhhafte belastungsstörung ist ich konnte nicht mich schlau machen

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@sindy139

Hab schnell mal geschaut ..ml.G.h

Es können auch wahnhafte Verkennungen der Wirklichkeit vorkommen. Allerdings gehören diese Wahrnehmungs- und Einschätzungsprobleme nicht zu jeder Depression. So auch körperliche Beschwerden, wie z. B. Kopf- Bauch- und Rückenschmerzen..aus: http://www.gilbert-bejer.de/depression-ptbs.html

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@sindy139

Hab schnell mal geschaut ..ml.G.h

Es können auch wahnhafte Verkennungen der Wirklichkeit vorkommen. Allerdings gehören diese Wahrnehmungs- und Einschätzungsprobleme nicht zu jeder Depression. So auch körperliche Beschwerden, wie z. B. Kopf- Bauch- und Rückenschmerzen..aus: http://www.gilbert-bejer.de/depression-ptbs.html

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@sindy139

Hallo, schau mal in meine Antwort, ich habe dazu etwas geschrieben.

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Guten Abend :-) Bei Einspruch muß man meines Wissens ,die neuen Gutachten selber bezahlen! ...aber nur noch 40% Leistungsfähig, dann sollte sindy mal auf die Seiten hier g.f. Ernährung sehen..m.l.G.h

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@himako333

Seelisches Leid wird doch nicht durch Ernährung besser! Ein GdB von 60 heißt nicht 40% leistungsfähig. Der GdB hat mit Prozenten nichts zu tun. Leider wird das oft missverstanden.

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@Kuno33

Kuno kannst du mir bitte näher erklären dass ist mir jetz ganz neu

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