Posttraumatische Belastungsstörung und Depression

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6 Antworten

Nein, wer traumatisch belastet ist, entwickelt sich nicht zwangsläufig auch noch zum Borderliner. Es ist aber so, dass eine psychische Erkrankung meist nicht allein kommt. Da begleiten sich z.B. Angst-Störungen und Depressionen, Zwangshandlungen und Ess-Störungen, usw.

PTBS führt meistens in diese Störung.Dabei wird Borderline allerdings oft irrtümlich allein mit Selbstverletzung gleichgesetzt.Doch geht es bei dieser Störung vorrangig um überschwengliche Gefühle,die über eine gewisse Grenze des Erträglichen hinweggehen,was nach traumatischen Erlebnissen nicht ungewöhnlich ist.Dabei reagieren die einen mit S V V,andere aber auch wieder nicht.das Erscheinungsbild dieser Erkrankung ist so vielfältig,wie es die Menschen und ihre Erlebnisse sind und nicht jedes Symptom tritt bei jedem auf.Auf alle Fälle ist es einer langer Weg zur Genesung und dafür wünsche ich dir alles Gute !

moin moin,
es ist doch völlig egal wie sich das nennt, wichtig ist, daß du die richtige Hilfe bekommst und wieder gesund wirst. Ich hoffe für Dich, daß es nicht bei diesem einen Gespräch mit deiner Ärztin bleibt und sie dir eine Therapie angeboten hat. Wenn nicht, sprich sie bitte darauf an. Von alleine schafft man es normalerweise nicht. ((-:

Nein das hat miteinander nichts zu tun. Jeder Mensch kann ein Trauma erleiden ob mit oder ohne Borderline.

Borderline sowie andere Störungen können sich aus einer PTBS entwickeln. Daher sollte man das Problem auch nicht auf die lange Bank schieben sondern möglichst bald angehen. Einige Störungen - wie z.B. Borderline - wird man nämlich auch mit einer Therapie nie wieder vollständig los.

Hol dir bitte eine 2. Meinng ein!! Heute passiert es nicht selten das Therapeuten ihren Patienten sowas schnell einreden.

Das Traumathema erfährt in der Psychol. grade ein Revival. Früher waren es KZ-Haft, Folter usw. als Trauma definiert. Heute gilt schon die Einweisung ins KH, Tod eines Verwandten, Autounfall, Frühpansion, Arbeitslosigkeit oder Umzug als Trauma..Es gibt fast kaum eine psych. Erkrankung, die nicht von irgendwelchen Experten als traumabedingt gesehen wird, Egal ob depressive oder Angststörungen, Suchterkrankungen, Essstörungen Borderline undüberhaupt psychosom.Leiden. Selbst Zwangsstörungen z.T.

Es wird eine sog. PTSD alseine neue Volkskrankheit ausgerufen, wie Diabetes. In der dt. Bevölkerung gäbe es eine Prävalenz von 7%. Ärzte werden aufgefordert, bei ihren Patienten nach verborgenen Traumata zu fahnden. Inzwischen arbeiten versch. Gruppierungen, u.a. das DRK, daran, ein eigenes Versorgungs- und Behandlungssystem zur Therapie solcher Störungen zu etablieren. Es ist ein Streit erkennbar, wer solche Störungen behandeln darf, der Psychiater, der Psychosomatiker, der Psychoanalytiker oder der Psychologe, der Verhaltenstherapeut oder der Sozialpädagoge?

Pass einfach auf und hol dir eine 2. Meinung ein bevor du dir eine falsche Erinnerung o.ä. holst.

Zitiert nach "Trauma zw. Faszinosum und therap. Herausforderung

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