positive nahetoderfahrungen?

6 Antworten

Von Experte Spielwiesen bestätigt

Ich hatte selbst kein NTE. Aber ich habe Kontakt zu einer NTE-Gruppe, die sich regelmäßig trifft.

Alle schwärmen von der Ruhe und dem Frieden, den sie erlebt haben, und manche berichten davon, dass ihnen "Verstorbene" begegnet sind.

Ein NTE mag durchaus beunruhigend sein, wenn man es nur einmal oder zum 1. Mal erlebt, denn es ist ja eine große Überraschung. Andererseits erleben die Betroffenen eine ungewohnte und ungewöhnliche Ruhe und einen großen Frieden.

Lass dir auf keinen Fall weismachen, ein NTE sei eine Fehlfunktion des Gehirns.

Meine Mutter hat als junges Mädchen solch ein Erlebnis gehabt. Sie wäre fast ertrunken und war schon in dem Tunnel mit dem Licht am Ende, den man da wahrnimmt. Sie wurde zurückgeholt. Solang ich mich erinnere, war sie sehr mutig, hatte nie Angst (schon gar nicht vor dem Tod) und musste nie weinen.

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@Spielwiesen

Schön! Dann war sie dir eine solide, sichere Basis für den Einstieg in dieses Leben. "musste nie weinen": wurde das nicht auch mal als Gefühllosigkeit interpretiert?

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@Rudolf36

Naja, das mit dem Weinen bezog sich auf meine Mutter. Sie zeigte Trauer durch ihre sonstige Haltung.

Im übrigen hat Weinen als Symptom auch mit dem Mineralstoffdefizit zu tun: es beruht auf einem momentanen Ungleichgewicht im Salzhaushalt. Ich erinnere mich noch gut, welche Unmengen Salz meine Mutter sich ins Essen tat: da schrie manchmal die ganze Familie auf!

Der Volksmund sagt gerne mal was daher, was er so nicht besser kennt!

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Leute schreiben meterdicke Bücher darüber. Solltest auf diese zurückgreifen. In einem Q&A Forum bekommst du nur Kurzanworten, die dem Thema nie gerecht werden.

Ich kann dir das Buch empfehlen "Lucy mit C" von Markolf Niemz, ISBN: 9783833437397

Hatte der Freund meines Vaters. Er sah ein Licht am Ende des Tunnels. Er glaubt daran. Er war klinisch tot. Als die Ärzte ihn wieder zurückholen konnten, erzählte er uns einige Zeit später von seiner Nahtoderfahrung. Er sagte, er flog/kam dem Licht immer näher. Er selbst glaubt daran und sagte, wäre er ins Licht gegangen, wäre er nicht mehr zurückgekehrt und tot.

Auch meine Oma sah dieses grelle Licht, als sie dem Tod sehr nah war. Das hat mir ehrlich gesagt etwas Angst gemacht, denn niemand sah das Licht, außer sie. Ich war bei meiner Oma. Es war stockdunkel in ihrem Zimmer. Sie lag in ihrem Zimmer im Bett und war die ganze Zeit so aufgebracht, weil ihr das Licht die ganze Zeit so blendete. Dabei war es aber stockdunkel. Man muss aber auch bedenken, sie war dem Tod sehr nah und solche Menschen können dieses Licht sehen.

Auch die Mutter einer Freundin, die im Koma lag, sah das Licht und noch einiges mehr. Sie erzählte von ihrer Nahtoderfahrung, als sie wieder aus dem Koma erwachte.

Der Vater einer Freundin sah kurz vor seinem Tod ein Licht. Kurz darauf verstarb er.

Die Oma meiner Freundin sah kurz vor ihrem Tod ebenfalls ein komisches Licht. Besser gesagt, Lichter. Sie lag zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus. Sie fragte meine Freundin, was das für komische Lichter sind, aber sie sah sie nicht. Nachdem meine Freundin das Krankenzimmer ihrer Oma verlassen hatte, starb ihre Oma.

Auch ich habe dieses Licht am Ende des Tunnels gesehen. Es war das schönste und unbeschreiblichste, was ich je in meinem Leben gesehen habe und ich habe noch mehr gesehen und gehört. Aber von meinem Erlebnis möchte ich nicht berichten. Es würde mir sowieso keiner glauben, außer die, die es ebenfalls erlebt haben.

Und ja, dieses Licht, dass so viele bei einer Nahtoderfahrung sehen, kann auch medizinisch begründet werden. Aber Menschen, die daran glauben, wie der Freund meines Vaters, die glauben daran, dass es eine echte Nahtoderfahrung war und nicht medizinisch hervorgerufen wurde.

Was mich angeht: Durch meine Erfahrung habe ich eine ganz andere und positive Sicht auf das Leben und weiß, alles hat seinen Sinn, sowohl das Positive, als auch das Negative.

Wer glaubt eine Nahtoderfahrung gehabt zu haben, der bildet sich ein, fast oder schon tot gewesen zu sein.

Aber bekanntlich ist noch niemand von den Toten zurückgekehrt.

Eine "Nahtoderfahrung" wird meist nach Reanimationen behauptet.

Tatsächlich handelte es sich dabei um traumähnliche Erlebnisse, die nichts über einen angeblich mentalen Zustand im Tode aussagen, sondern nur im Leben möglich sind.

Eine Reanimation ist nur möglich, wenn der Hirnstamm noch intakt ist und die Hirnstammreflexe noch vorhanden sind. Ist das nicht der Fall, ist der Bewußtseinsprozeß erloschen, d.h. das energetisch informationelle Geschehen insbesondere im VIII. Hirnnerv ist erloschen, wo auch unsere Träume und "Nahtoderfahrungen" generiert werden - dann ist man tot.

Eine Nahtod Erfahrung passiert dann wenn das Gehirn schlecht durchblutet wird und allerlei Fantastereien durcheinander wirbelt was keinen Sinn ergibt. Religiöse Menschen erdichten danach jeweils Göttliche Zeichen.

So gesehen sind das eigentlich keine positive Erfahrungen.

Abgesehen davon kann das heute wissenschaftlich erklärt werden.

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