positive MPU

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2 Antworten

Hallo Sepp

vergesse die bisherigen Antworten, zwei davon habe ich gerade auch beanstantet.

fangen wir mal an

Nun, ich schreibe Dir mal, was der GA von Dir erwartet:

  • Der Proband hat sein Fehlverhalten akzeptiert und beschönigt nichts
  • Der Proband hat die Ursachen für sein Fehlverhalten analysiert und dabei nicht nur die äusseren Motive (Druck, Fehleinschätzungen) sondern auch die inneren Motive (Dinge wie Akzeptanzsucht, Geltungsbedürfnis, Unsicherheit) analysiert
  • Der Proband hat aus dieser Analyse Vermeidungsstrategien entwickelt, wie er zukünftig bei entsprechenden Lagen reagiert und vermeiden kann, sich wieder fehl zu verhalten
  • Der Proband hat diese Vermeidungsstrategien eingeübt und über eine gewisse Zeit stabil gelebt

Der Schlüssel dazu, dass Du nicht wieder im Straßenverkehr auffällst ist Dein Konsum. Den musst Du in den Griff bekommen und davon den Gutachter überzeugen. Dazu stehen Dir kontrolliertes Trinken oder Abstinenz als Strategien offen. Bei kT solltest Du Leberwerte sammeln, eine Abstinenz muss mit Urinscreenings oder Haaranalysen dokumentiert werden. Das ist aber nur die Eintrittskarte. Die Schlüsselfrage ist, warum Du trinkst und wie Du diese Ursache künftig anders befriedigen kannst.

diese Fragen werden auf dich zukommen:

Fragen Alk-MPU:

Zunächst wurde er gefragt, was er bei der heutigen Untersuchung deutlich machen wolle. Zur Vergangenheit: - Wieviel er vor der Alkoholfahrt im Allgemeinen getrunken habe? - Was Höchstmengen gewesen seien? - Seit wann er diesen Umgang praktiziert habe? - Ob es noch andere Gründe für seinen erhöhten Alkoholkonsum gegeben habe? - Welche Wirkung des Alkohols er besonders geschätzt habe? - Ob es kritische Hinweise durch andere zum Umgang mit Alkohol gegeben habe? - Wie er selbst sein Alkoholtrinkverhalten bewertet habe? - Wieviele Filmrisse er gehabt habe? - Ob er früher schon mal versucht habe, seinen Alkoholkonsum einzuschränken? - Ob er manchmal auch morgens und tagsüber getrunken habe? - Ob er Schuldgefühle wegen seines Alkoholkonsums gehabt habe? - Wie er aus heutiger Sicht seinen früheren Alkoholkonsum einstufe? - Warum sich der Alkoholkonsum bei ihm bis zum Alkoholmissbrauch habe entwickeln können? - Wie er den entstandenen Alkoholmissbrauch sicher gegen eine Alkoholabhängigkeit abgrenze? - Wie er die Trennung zwischen Fahren eines Kraftfahrzeugs und Alkoholeinfluss bisher organisiert habe? Zum Delikt: - Aus welchem Anlass er Alkohol getrunken habe? - Warum er noch gefahren sei? - Wie weit er noch gekommen sei? Nach dem Delikt und Zukunft: - Wie er danach mit dem Alkohol umgegangen sei? - Wie er die Umstellung erlebt habe? - Was sich durch den verringerten Alkoholkonsum geändert habe? - Wie er heute mit Problemen im Studium umgehe? - Wie er es verhindern wolle, dass er wieder mehr Alkohol konsumiere? - Ob alkoholspezifische Maßnahmen durchgeführt worden seien? - Wie sein Freundeskreis auf sein verändertes Trinkverhalten reagiere? - Wie er zukünftig zuverlässig eine erneute Alkoholfahrt vermeiden wolle? Ergänzungen: - Ob er noch etwas hinzufügen möchte? - Worauf er zurückführe, dass er das jetzt auch ohne Alkohol kann?

ginatilan 24.06.2012, 16:52

nachtrag:

die zwei beanstandeten Antworten wurden gelöscht (nicht dass andere User noch was schreiben und dann meinen ich hätte ihre Antworten beanstandet)

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alle Fragen schon beantwortet worden von mir???

sepp5612 25.06.2012, 08:27

Ich weiß nicht genau was du meinst ???

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ginatilan 25.06.2012, 16:37
@sepp5612

ich meine damit, ob du jetzt weißt was du alles machen musst um eine positive MPU zu bekommen.

du kannst dich aber besser bei www.verkehrsportal.de informieren.

da wird dir besser geholfen, hier bei GF kann man nur die ersten Schritte erklären

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