Was sind die positiven Effekte von Alkohol?

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11 Antworten

Alkohol ist ein Zellgift, was jeder Zelle des Körpers schadet.
Es gibt viele Dinge, die mir Schaden zufügen. Manche Dinge (Verschmutzung der Luft z.B.) kann ich nicht beeinflussen, bin ihnen ausgesetzt. Beim Alkohol kann ich - sofern ich nicht Alkoholiker bin - selbst entscheiden, wie viel ich meinem Körper zumute.
Alle 'positiven Effekte' des Alkohols kehren sich in negative um. Friere ich und trinke Alkohol zum Aufwärmen, ist dier Effekt nur kurzfristig. Danach friere ich umso mehr. Trinke ich Alkohol um locker zu werden, ist es mir später peinlich, wie ich mich unter Alkohol benommen habe.
Das Verbundenheitsgefühl besteht darin, dass wir uns gegenseitig nur eine Maske zeigen. Da bleibt doch auch nur ein fader Nachgeschmack.
Aus 'Geschmacksgründen' benutze ich ab und zu Alkohol. Dabei hab ich festgestellt, dass nur der erste Schluck, die erste Trüffelpraline köstlich schmeckt. 'Gleich noch einmal' schmeckt nicht mehr köstlich....

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Es ist jeweils nur aus einer Seite positiv.

Wenn man Betrunken ist ist positiv:

  • Man hat warm
  • Kann Frauen besser ansprechen

Wenn man einen Betrunkenen sieht ist positiv:

  • Evtl. stirbt er noch (wenn man den gar nicht mag)
  • Er verrät dir Geheimnisse die geheim bleiben sollen.
  • Am nächsten Tag kann man sie gut nerven weil sie Kopf schmerzen haben.
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Kommentar von Moooses
27.10.2015, 18:48

lol, Genaaaauuuu! Man kann sich die hässlichste Frau schön saufen. Bis zum nächsten Morgen, wenigstens.

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Alkohol senkt nachweislich das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, und zwar um etwa 40%. Das ist erheblich, und es ist mehr als die meisten Medikamente schaffen. Dazu gibt es viele, viele Studien; ich verlinke dir unten eine Meta-Analyse.

Die positiven Effekte beginnen bei einem bis zwei Gläsern pro Woche und nehmen mit der Menge zu. Je regelmäßiger, desto besser. Also lieber jeden Tag ein Glas, als 6 Tage nichts trinken und an einem Tag 7 Gläser. Die Menge ist gleich, die Wirkung nicht.

Diese Wirkung ist allerdings nur dann von Belang, wenn man tatsächlich ein messbares Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten hat. Ein Risiko von ohnehin nur 0,1% um 40% zu senken bringt nichts. Je älter man ist, desto stärker wird der positive Effekt, klar. Das Herzinfarktrisiko steigt mit dem Alter..

Und außerdem hat Alkohol die bekannten Probleme mit Abhängigkeit und Leberschädigung. Man muss also eine gesunde Mitte finden.

Meine Empfehlung wäre: Ab etwa einem Alter von 40 jede Woche etwa 2-3 Gläser Wein trinken, aber nicht alle an einem Tag. Keinesfalls mehr als ein Glas pro Tag, dann steigt schon wieder das Risiko für Abhängigkeit und Leberschäden und übrigens auch das Krebsrisiko.

Dass Schwangere keinen einzigen Tropfen Alkohol trinken sollen, versteht sich hoffentlich von selbst.

Hier noch die Meta-Analyse: http://www.bmj.com/content/342/bmj.d671

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Kommentar von CocoKiki2
27.10.2015, 09:35

krass! das hab ich nicht gewußt!

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Kommentar von Torranto
27.10.2015, 11:02

Völliger Unsinn, dass Alkohol positive Effekte hat.

"Forscher haben ein Untersuchungsergebnis vorgelegt, welches besagt, dass Alkohol, egal in welchen Mengen, zu schädlichen Auswirkungen führen kann. Auch die kleinen Mengen bringen eher Schaden als gesundheitlichen Nutzen.

Der vorherige Mythos, welcher immer besagte, dass Menschen, die Alkohol in geringen Mengen konsumieren, ein 25 Prozent geringeres Risiko haben, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen als Leute, die dem Alkohol eher den Rücken zu kehren, ist somit widerlegt.

Die University of Auckland zeigte auf, dass in den Studien von damals die Lebensumstände und der Gesundheitszustand nicht genug beachtet wurden. "Eines ist klar: Es gibt keinen grünen Bereich von Alkoholkonsum", teilte Rod Jackson von der University of Auckland mit. "

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In sehr geringen Mengen (zwei bis drei Gläser Wein pro Woche) hat Alkohol einen positiven Effekt auf das Herz- und Kreislaufsystem (aber nur bei Erwachsenen!). Ansonsten hat Alkohol durchweg negative Effekte, vor allem wenn man zu viel davon trinkt.

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Kommentar von Ille1811
27.10.2015, 08:15

In Fachkreisen ist es seit Jahren bekannt, dass die diesbezüglichen Studien des Forschers Dr. Dipak Das gefälscht sind, dennoch tauchen diese gefälschten Studienergebnisse immer wieder auf!

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Glücksgefühle
Sinkende Hemmschwelle
Gemeinschaftsgefühl
Lebhafter, lockerer oder meist auch entspannt
Alkohol sorgt für Arbeit und verbindet Menschen im sozialen Umfeld

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Kommentar von john201050
26.10.2015, 23:14

das trifft auf die meisten drogen zu.

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Kommentar von Introspektion
26.10.2015, 23:18

Da hast du recht, Alkohol ist aber eine Volksdroge.

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Mit reinem Alkohol kann man prima Wunden desinfizieren. Sonst fällt mir nix ein.

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Man ist gesprächig und spricht Themen an, welche man sonst nicht ansprechen würde. Das kann das Leben/Zusammenleben durchaus positiv beeinflussen. Dennoch sind die Gefahren von Alkohol nicht zu vernachlässigen, also nicht zur Gewohnheit werden lassen ;)

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Senkt die Hemmschwelle Verklemmte sind weniger verklemmt - alles ist lustiger

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Wahre Klemmbolzen gehen so zuweilen mehr aus sich heraus. Alkohol ist ein Sorgenbrecher -oftmals - er löst die Zungen nicht selten, erleichtert die Kontakte.

Bei Ovid heißt es gar: "ohne Ceres und Bacchus bleibt die Liebe kalt".

Mit Bacchus ist der Wein gemeint.

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Absenkung der Hemmschwelle
(was sich auch negativ auswirken kann)

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Redefluss

Euphorie

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