Positive Aspekte der Prügelstrafe?

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15 Antworten

Ich habe gerade ein Praktikum in Afrika gemacht und da ist es noch üblich, dass die Kinder in der Schule geschlagen werden. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Für den Bestrafer ist es relativ einfach (er muss nicht groß nachdenken und pädagogische Theorien anwenden) und das Kind hört sofort, weil es Angst hat. Wer behauptet, dass die Kinder deswegen besser erzogen wären, liegt damit aber falsch. In Afrika haben die Kinder bei uns in der Einrichtung (in der sie nicht körperlich bestraft wurden) und in ihrer Freizeit ziemlich viel Mist gebaut, sich geprügelt, Dinge zerstört, geklaut... keinen Deut besser als deutsche Kinder. Dazu kommt, dass es für die Kinder natürlich sehr demütigend ist und nicht gerade förderlich, um ein selbstbewusster und sich selbst wertschätzender Mensch zu werden. Aber Eltern und Lehrer haben es leichter, weil sie die Kinder im Griff haben.

Cipralexa: Für Dein Projekt solltest Du in "Erziehungsbücher" oder "Pädagogikbücher" von früher schauen, um zu sehen, was die sich damals gedacht haben - sofern sie sich überhaupt was gedacht haben. Für uns heute ist es nicht mehr nachvollziehbar, wie man in der Prügelstrafe Vorteile gesehen haben kann, aber früher dachten die Menschen halt anders und waren aus Ihrer Kindheit anders geprägt (eben auch durch "Prügel").

Früher hat man in Kindern "kleine Erwachsene" gesehen, die schon sündig geboren wurden (darum die "Nottaufe"), und die nur richtig gedrillt werden mussten, damit das Böse ausgetrieben wurde, sie in die Gesellschaft passten, gut funktionieren, niemanden blamieren und schön meinungskonform und angepasst sind. Man hat sich keine Gedanken über die seelische Entwicklung von Kindern gemacht. Man meinte, mit "Prügeln" den Willen eines Kindes brechen zu können und zu müssen, damit es schön das tut, was "man" will.

Für die Erwachsenen war es leicht. Sie mussten nicht nachdenken und hatten immer jemanden, an dem sie sich austoben konnten. Und wenn's nicht funktioniert hat (soll auch früher vorgekommen sein), dann waren halt die Kinder missraten oder stammten von den falschen Eltern ab, denn an der "guten Erziehung" konnte es ja nicht gelegen haben. Außerdem konnte man die Prügel zwecks des reinen Gewissens auch noch biblisch begründen. Google doch mal unter dem Stichwort: "schont seine Rute nicht". Da findest Du einiges. z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperstrafe Schau' am besten mal selbst nach.

Zum Glück ist das heute per Gesetz verboten, wenn es auch immer noch vorkommt.

Viel Erfolg bei Deinem Projekt.

ich denke, für den Bestrafer ist es einfacher, er kann seine Wut in Ruhe an seinem Opfer auslassen, das ist für ihn wie ein Punchingball, das befreit. Und die Angst führt dazu, dass der Mensch klein gehalten wird und zumindest nicht offiziell aufmuckt und man daher die Wirkung erst mal sofort sieht, es gibt keine Widerworte mehr. Studien haben aber auch belegt, dass Kinder dadurch nicht alles eher heimlich tun und dass sie lügen lernen, dass sich die Balken biegen. Man hat da Kinder in Afrika untersucht und die blieben auch bei Nachfragen standhaft bei der Lüge, weil sie einfach nichts zu verlieren hatten. Ehrlichkeit hätte ihnen keinerlei Vorteile gebracht. Sie wussten auch immer passende Ausreden und Erklärungen. Nicht geschlagene Kinder lügen wesentlich weniger und stehen viel eher zu ihren Taten, bzw. können einfach nicht gut genug lügen und fallen daher bei Nachfrage um.

Nun ja, ich habe zwar die Prügelstrafe noch abbekommen, lehne sie aber vollkommen ab. Welche positiven Aspekte das ganze haben soll, kann ich trotzdem nicht wirklich sagen. Viele der "älteren" Generation sind der Meinung das dies Erziehung sei, den Kindern Grenzen gesetzt werden und sie Respekt lernen. In Wirklichkeit lernt man durch die Prügelstrafe aber nur eines; Angst vor der Eltern, Lehrern.

Man hat sich nicht benommen weil man diese Gruppen respektiert hat - ernsthaft, wie kann man eine Person respektieren die einen schlägt? Das wusste ich schon als Kind... - sondern schlicht weil man Angst hatte bei der nächsten Dummheit wieder Schläge ab zubekommen.

Und ganz ehrlich, wenn irgend ein Lehrer heute meine Schwester in der Schule schlagen würde, ich würde diesen Lehrer über den nächsten Parkplatz schleifen und verklagen bis er nicht mehr weiß wo vorne und hinten ist.

Ich bin in den 60ern von Lehrerinnen geohrfeigt und verdroschen worden, von meinen Eltern allerdings nie. Die Schläge von den Lehrerinnen haben meine Sexualität beeinflusst und somit auch mein Leben. Ich bin nur froh, dass es Frauen waren und keine (männlichen) Lehrkräfte. Einen positiven Aspekt in der Prügelstrafe sehe ich nicht, aber genauso stelle ich fest, dass die heutige Jugend zum großen Teil keinen Respekt vor Erwachsenen oder Erziehungsberechtigen ( auch Lehrern ) mehr hat. Aus meiner Lebenserfahrung würde ich deshalb sagen, dass die ein oder andere Ohrfeige nicht als Prügelstrafe bezeichnet werden und erlaubt sein sollte.

Es wäre interessant zu wissen, welchen "Respekt" ?? du bei Jugendlichen vermißt und was für dich zur "Respektlosigkeit" so alles zählt? Und wenn die Jugendlichen vor Lehrern keinen "Respekt" haben sollten, dann läge es an der pädagogischen Fähigkeit der Lehrer, sich so positiv erzieherisch zu verhalten, dass die Jugendlichen gerne und feiwillig einen Lehrer respektieren können ! Sollte es sich um extrem problematische Jugendliche handeln, dann hat es immer ! an ihren Eltern gelegen, die an ihrer eigenen Erziehungsunfähigkeit an ihren Kindern gescheitert sind.

Das ist meine Lebenserfahurung !

Weshalb haben es denn deine Eltern zugelassen dich in der Schule zu verprügeln oder wußten sie nicht, dass du von Lehrerinnen geohrfeigt und verdroschen wurdest ? Wer bezeichnet denn deiner Meinung nach eine Ohrfeige, als Prügelstrafe??

Auch eine Ohrfeige ist absolut kein menschliches Erziehungsinstrument und tabu! Es gibt andere humane Alternativen, so dass eine Ohrfeige völlig überflüssig ist, denn auch sie ist Gewalt und gerade für hilflose und wehrlose Kinder besonders demütigend, kränkend und verletzend, von Eltern, denen Kinder vertrauen ! können sollen, ohne dass sie Gefahr laufen müssen, sich Ohrfeigen einzufangen. Wenn du ohrfeigst, hast du dich selbst nicht unter Kontrolle, bist überfordert und du bist alles andere als ein Vorbild für dein Kind!

Denn was bezweckst du denn mit "die eine oder andere Ohrfeige" erreichen? Respekt vor dir zu bekommen ? Oder meinst du mit Angst machen und drohen und zuschlagen kommst du weiter? Und es hat keine negative seelische Wirkung auf dein Kind ? Mindestens Schuldgefühle die hast du beim deinem Kind geweckt, aber nichts was sein Selbstvertrauen oder Selbstbewußtsein gestärkt hätte. Das solltest du doch gerade wissen. Bist du jemals in eine Therapie gegangen, wenn durch die Demütigungen der Lehrerinnen, deine Sexualität beeinflußt wurde und somit auch dein Leben?

Wie kannst du noch froh sein, dass es keine männlichen Lehrkräfte waren?

Eins ist so schlimm und schrecklich und kriminell wie das andere! Ob es Deine Sexualität oder auch etwas anderes in deiner Seele beeinflusst hätte, weils keine Männer waren, darüber kann man hinterher doch nur spekulieren.

Wenn Eltern nicht ohne Ohrfeigen an ihren Kindern auskommen können, sollten sie sich ihrer Verantwortung wegen, die sie ihren Kindern schuldig sind, heutzutage eine fachliche Hilfe holen, Kurse besuchen, um zu lernen, wie es ganz anders !! auch geht .

Solltes du einem Erwachsenen oder umgekehrt, egal und unerheblich weshalb, eine Ohrfeige verpassen, würdet ihr euch beide vor Gericht wiederfinden und es nicht ungestraft verlassen, sofern du es nicht ungesühnt lassen wollen würdest.

Denn die Würde des Menschen ist unantastbar und Kinder sind ebenfalls Menschen!

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@1f2in

Zitat «Es wäre interessant zu wissen, welchen "Respekt" ?? du bei Jugendlichen vermißt und was für dich zur "Respektlosigkeit" so alles zählt? « Die Verhaltensweisen alle aufzuzählen, was bringt das? Ich empfinde sehr viele mancher Jugendlichen respektlos. Respekt bedeutet für mich, jeden Menschen zu achten, nicht nur Ältere, Eltern oder Lehrer. Auch Mitschüler. Das ist heute in der Regel nicht mehr der Fall... Die Achtung vor Mitmenschen...

Zitat „Weshalb haben es denn deine Eltern zugelassen dich in der Schule zu verprügeln oder wußten sie nicht, dass du von Lehrerinnen geohrfeigt und verdroschen wurdest ?“ Damals war das halt so. Meine Eltern haben das so hingenommen, obwohl mein Vater Professor und nich dumm war. Ich dachte, das ist nun mal so, dass es in der Schule Ohrfeigen hagelt. Nach dem Motto: Pech gehabt.

Zitat „Wer bezeichnet denn deiner Meinung nach eine Ohrfeige, als Prügelstrafe??“ Naja, Ohrfeigen sind igrgend wann Ende der 70ger verboten worden und wurden als Prügelstrafe klassifiziert.

Zitat““Wie kannst du noch froh sein, dass es keine männlichen Lehrkräfte waren?» Vielleicht wäre ich sonst schwul geworden oder ein Sadist oder wer weiß was...

Zitat“Eins ist so schlimm und schrecklich und kriminell wie das andere! Ob es Deine Sexualität oder auch etwas anderes in deiner Seele beeinflusst hätte, weils keine Männer waren, darüber kann man hinterher doch nur spekulieren.» Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich durch die Schläge der Lehrerinnen sexuelles Gefallen daran gefunden habe, von einer Frau geschlagen zu werden.

Zitat „Denn die Würde des Menschen ist unantastbar und Kinder sind ebenfalls Menschen!» Das hat man in den 60ern aber nicht befolgt. Da gab es andere Probleme der Nachkriegszeit zu lösen...

Trotzdem danke für dein ausführliches statement. Du scheinst ja in etwa in meinem Alter oder sogar etwas älter zu sein und müsstest das damals doch auch mitbekommen haben...

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@anndees

Vielleicht hilft das weiter, was ich mal in meinem Blog geschrieben habe: Ich bin Ende 1952 geboren und 1959 eingeschult worden. Meine Erinnerungen an meine Grundschulzeit sind eher dürfig. Ich entsinne mich an Schiefertafel, Kreidestift und eine strenge Klassenlehrerin, die gerne geohrfeigt hat. Und eine sehr athletisch gebaute Turnlehrerin, der auch oft die Hand ausgerutscht ist. Also, die harte Schule der 50er habe ich live erlebt und bis heute nicht vergessen. Ich behaupte sogar, dass diese Zeit und diese beiden "Erziehungsberechtigten" mein Leben geprägt haben. Zumindest haben sie den Fetisch in mir "programmiert", von einem bestimmten Typ Frau sexuell fasziniert zu sein: groß, athletisch, sportlich und selbstbewusst. Das an sich empfinde ich nicht als schlimm, denn damit konnte ich bis heute gut leben, da es viele große, sportliche, auch athletische und selbstbewusste Frauen gibt. Schlimm empfinde ich nur, dass zwei Frauen als Lehrerin das Recht hatten, mich derart zu beeinflussen. Eigentlich waren es sogar drei. Meine Latein- und Griechischlehrerin später auf dem Gymnasium hat da auch mitgewirkt bei so genannten Nachhilfestunden. Also drei Frauen haben mich im Alter von etwa 7 bis 14 Jahren derart beeinflussen können, dass ich aufgrund des Typus dieser Frauen eine Art Fetisch zu Frauen des gleichen Typs entwickelt habe. So etwas wäre heutzutage nicht mehr möglich, sag ich mal so. Zumal Lehrer heute ja auch keine Autorität mehr besitzen dürfen. So richtig begeistert war ich als 7-14jähriger natürlich auch nicht von einer Ohrfeige einer Lehrerin oder im Turnuntericht von einem Schlag auf den Rücken oder an die Beine. Und wenn dann noch die Spuren des Schlages ein paar Stunden später zu sehen waren. Aber das hat mal damals als "unabwendbare" Realität hingenommen und sich nicht einmal die Mühe gemacht, das seinen Eltern zu erzählen. Im Gegenteil: Man hat diese Spuren verdeckt, um nicht noch den Eltern Details über die Ursache erklären zu müssen. So war das damals. War halt eine andere Zeit als heute. Aber ich finde es wichtig, dass man darüber berichtet. Das darf nicht einfach vergessen oder tabuisiert werden.

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@1f2in

1f2in: "Wie kannst du noch froh sein, dass es keine männlichen Lehrkräfte waren?"

Der Unterschied ist doch ganz klar. Schlägt eine Frau, tut's weh. Schlägt ein Mann, kann man schon mal Sternchen sehen.

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@Vivienne61

Es gab auch Lehrerinnen, die eine so kräftige Statur und Handschrift hatten, dass man als 7-11jähriger "Sternchen gesehen" hat....

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@anndees

Egal wie jemand und wer zugeschlagen hat.

Dadurch bleibt seelische Demütigung, eine Demütigung und eine tiefe Kränkung bleibt eine Kränkung, eine seelische Verletzung bleibt eine Verletzung, Entwürdigung bleibt Entwürdigung, Erniedrigung bleibt Erniedrigung......

Ich konnte mich zwar nie wehren, aber ich hatte später dann ein aufkommendes lebendiges Gefühl und das war mein heiliger Zorn und die Wut, über die ausweglose Ohnmacht und das Wissen darüber, einfach nur hilfslos ausgeliefert gewesen zu sein und ich das nur deshalb zu ertragen hatte.

Meinen Zorn und meine Wut darüber, das empfand ich als die einzig gesunden Gefühle, die dazu ihre Berechtigung hatten.

Es als "Schlimm" zu bezeichen, wäre für mich zu harmlos, denn würde man es heutzutage im Nachhinein noch einmal hautnah erleben können, dann wäre es ein unmenschlicher Skandal, denn kein normaler ! erwachsener Mensch, würde solchen gewalttätigen Lehrerinnen oder auch anderen eiskalten, gefühlslosen, ohne jegliches Mitgefühl gewalttätigen Menschen, in unserer Gesellschaft noch ungestraft einen Platz einräumen.

Hast du denn niemals danach, solche Gefühle entwickeln können, als du dich damit auseinandergesetzt hast, was solche Menschen dir angetan haben ?

Wenn du von deinem Fetisch schreibst, dich erneut von Frauen sexuell erniedrigen zu lassen und dabei sexuelle Lust empfindest, kann ich das schon nachvollziehen, dass das das Ergebnis der Gewalttätigkeiten von Frauen an dir gewesen sein könnte, höchstwahrscheinich ist.

Es wäre interessant, ob alle anderne Menschen mit derartigen Neigungen, ebenfalls in ihrer Kindheit mißhandelt wurden und es später ohne eine Aufarbeitung einfach so hingenommen haben.

" Ich behaupte "sogar", dass diese Zeit und diese zwei "Erziehungsberechtigten" mein Leben geprägt haben", das mußt du nicht "sogar behaupten", das ist die reine Tatsache ! und wissenschaftlich psychologisch erwiesen !

Jeder heranwachsende Mensch ist ein eigenes individuelles Wesen und abhängig von seinem elterlichen Umfeld gewesen und von den Menschen, denen es ebenfalls ausgeliefert begegnet ist. Jeder Mensch der sich später selbst überlassen bleibt, geht individuell damit um und trägt sein "Kreuz" auf seine Art und Weise oder kann es mit psychologischer Hilfe hoffentlich auch wieder ablegen. Hast du deine Traumatisierungen alleine verarbeitet oder bist du jemals in einer Therapie gewesen?

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@1f2in

Übrigens, dass man von männlichen gewalttätigen Männern schwul werden könnte, das glaube ich wieder nicht, das ist eher eine Laune der menschlichen Natur, der noch nicht mal Wissenschaftler tatsächlich auf die Spur kamen. Und ein Sadist, kann man ganz sicher auch durch weibliche Gewalttätigkeiten werden.

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@1f2in

Zitat “Hast du denn niemals danach, solche Gefühle entwickeln können, als du dich damit auseinandergesetzt hast, was solche Menschen dir angetan haben ?» Seltsamerweise hatte ich danach keine Wut auf diese Lehrerinnen. Im Gegenteil. Ich habe sie weiterhin im Gedächtnis „verehrt“ und davon geträumt, nochmal ein „Schüler“ zu sein. Zitat: „Wenn du von deinem Fetisch schreibst, dich erneut von Frauen sexuell erniedrigen zu lassen und dabei sexuelle Lust empfindest...“ Ich empfinde keine Lust, mich von Frauen (sexuell) erniedrigen zu lassen. Die Lust ist ausschließlich auf die Handlungen von damals bezogen, die mir damals ein „Lustgefühl“ bereitet haben. Und das waren ausschließlich Schläge mit der flachen Hand an die Oberschenkel, an die Arme ( besonders schmerzhaft auf die Innenseite der Unterarme ), auf den Rücken oder eben Ohrfeigen. Andere Körperteile ( wie Po ) wurden -bei uns zumindest - „ausgespart“. Ebenso wurden keine Schlaginstrumente benutzt. Das war wohl schon ein Fortschritt. Zitat „Hast du deine Traumatisierungen alleine verarbeitet oder bist du jemals in einer Therapie gewesen?“ Ich war einmal auf Wunsch einer Freundin, die von meiner Neigung wusste, als 24jähriger ( Mitte der 70ger ) in Gruppen-Therapie mit Traumdeutung usw. Am Ende hat mir der Therapeut gesagt, ich solle das ausleben und mich von der Freundin trennen.

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@anndees

Also du bist nicht masoistisch veranlagt?

Du bewunderst nur die athletischen Frauen, die dir auf die Oberschenkel und Arme schlagen? Etwas finde ich widersprüchlich, dass du damals "so richtig auch nicht begeistert gewesen sein willst", wenn sie dich schlugen und dann widerum schreibst du, dass dir die Handlungen, damals ein "Lustgefühl" bereitet haben? Deine "Neigung" war nun speziell was? das deine Freundin nicht mitmachen wollte?

Kann es sein, dass deine Neigung schon vorher angelegt war und die Lehrerinnen die eben groß sportlich und athletisch waren und zuschlugen, bei dir diese Neigung zwischen 7 - 14 schon "befriedigten"?

Dann war es reiner "Zufall" und nicht ein vermeintliches "Recht", dieser zufällig athletisch, großen und sprotlichen und intelligenten Frauen, menschlich äußerst unintelligent!

dass dir nur die Handlungen von wohin zu schlagen ? dieses speziell äußeren Typs von Frau, dir sexuelle Befriedigung verschaffen kann ?

Könnte es sein, wären sie damals zufällig dünn und zierlich oder dick und füllig gewesen wären, dass du heute auf solche Typen stehen würdest?

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Es gibt nicht einen Vorteil...

Manche sprechen von Respekt aber das ist nur die Angst, die die Kinder fühlen...

Wenn man wirklich gewillt ist, ein Kind mit Selbstwert, Selbstvertrauen und geistig gesund in die Gesellschaft zu intergrieren, dann muss man sich mit Erziehung auseinandersetzen, viel begreifen, sich hinterfragen, Geduld mitbringen und sein Verhalten, dem Alter des Kindes, immer wieder neu anpassen...

Das ist für manche Menschen nicht einfach, da prügeln sie eben auf das Kind ein, wenn es nicht funktioniert...

Das ist eher der Vorteil für den Prügelnden, weil er sich nicht mit sich auseinandersetzen muss...Aber für das Kind selbst, ist nicht ein Vorteil vorhanden...

Viel Erfolg bei Deinem Projekt :)

LG

Für welches "Projekt" über Erziehung, musst du das denn wissen?? Sollst du da beschreiben welche guten Seiten die Prügelstrafe gehabt haben soll??? Das kann doch nicht wahr sein ! Oder hast du das falsch verstanden? Oder fragst du für dich persönlich?

Unsere stellvertretenden Politiker haben doch kein Gesetz endlich !!! erschaffen und Gewalttätigkeiten an Kindern endlich !!!! unter Strafe !!! gestellt, weil die Prügelstrafe auch nur irgendeine "gute Seite" ?? an sich gehabt hätte?

Da würde mir ja nun schon gleich gar nichts dazu einfallen.

Denn die "Vereinfachung" Kinder schneller und "einfacher" "in seinen Griff !!! zu bekommen" und sie unter die Fuchtel der Eltern oder Lehrer ect. zu stellen, um sie zur Folgsamkeit zu zwingen, ohne sich der schrecklichen Folgen dessen, gegenüber den Kindern, bewußt zu sein, nicht mal da kann ich dem eine sogenannte "gute" Seite abgewinnen, denn das war nur ein Mittel zum Zweck, ohne jedes Mitgefühl oder Einfühlungsvermögens und deshalb trägt es für mich nicht mal den Hauch von etwas "Gutem" in sich !

Wenn es sich um ein Projekt

"über Erziehung von damals und heute handelt"

dann ist doch nicht gefragt, welche "guten Seiten" die Prügelstrafe gehabt haben soll? Oder liege ich da falsch in meiner Annahme?

Ein Fakt ist, dass damals gewalttätig erzogene Menschen, individuell gestört bis paranoisch oder kriminell wurden und sie die Gewalt auf individuelle Weise oft grauenvoll wieder weitergegeben haben oder sich selbst getötet haben, weil sie sich selbst zerstörten, da sie mit dem Leben nicht mehr klar kamen, ect. ect.

Nicht anders!!! ist es,.........

je nach Gewalttätigkeit und mit welchen positiven Bezugspersonen Kinder im besten Fall auch noch in Berührung kommen und wie ein Kind das individuell, denn jedes Kind ist nicht wie das andere,

auch in seinem späteren Leben verarbeiten oder verkraften kann,........

auch heute noch !

Damals wurde nur geprügelt, weil man die falschen Erkenntnisse hatte und heute wird im positiven Sinn, das Kind auch als gleichwertiger Mensch behandelt, weil es wie jeder erwachsene Mensch das Recht auf ein gewaltfreies Leben hat, denn Gewalt an anderen Menschen auszuüben ist unhuman, menschenverachtend, würdelos und demütigend.

Und gerade hilflose und wehrlose, ausgelieferte Kinder haben ein Recht auf ihren Schutz gesetzlich zugeschrieben bekommen.

Hm. Ich würde mich da ein bisschen an meinen Vorredner anschließen und würde sagen die Kinder hatten Respekt. Wobei ich das Wort "Respekt" da nicht nennen würde, sondern "Angst" ist treffender.

Beim besten Willen, mir fallen keine Vorteile ein.

Du hast recht- da Wort Respekt ist in diesem Zusammenhang fehl am Platze. Respekt habe ich vor Menschen, die ihr Leben meistern, die für andere Menschen da sind, die über ihren eigenen Schatten springen können und selbstverständlich habe ich auch großen Respekt vor Kindern, die mit ihren kleinen Füßen durchs Leben stapfen, uns "Großen" beibringen können, auf was es wirklich ankommt und meist eben die Gabe besitzen, du uns Erwachsenen leider mehr und mehr abhanden kommt: Sie können mit dem Herzen sehen.

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Hallo Copralexa,

mich befremdet der Titel deiner Frage ein wenig. Im Zusammenhang mit körperlicher Gewalt von einem positiven Aspekt zu sprechen klingt in meinen Ohren wie der blanke Hohn.
Ich durfte ausreichend die Vorzüge der physischen und psychischen gewaltsamen und durckausübenden Erziehungsmethoden genießen und bin mir sicher, dass dies keinerlei positive Resonanz bei mir hervorgerufen hat- im Gegenteil- geblieben sind die Narben; besonders auf der Seele..... und die werden niemals verschwinden.

und schließlich sang Bettina Wegner schon vor mehr als 30 Jahren:

Gerade klare Menschen wären ein schönes Ziel
Menschen ohne Rückrat haben wir schon zu viel

Kurz und gut- es gibt für mich keinerlei Gründe, gegenüber Schwächeren, Schutzbefohlenen oder gar meinen eigenen Kindern mit körperlicher, oder psychischer Gewalt zu agieren- und positive Aspekte gibt es hier schon gar keine.

Klasse!

Wenn es denn positive Aspekte gegeben hätte, warum wurde die Prügelstrafe abgeschafft und unter Strafe gestellt?

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Nolti -- DH³!

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@Jessy74

Ohh, ich danke euch sehr.
Im Grunde beschäftigt mich diese Frage heute schon den ganzen Tag, weil ich einfach nicht begreifen kann, was in einem Menschen vorgeht, der (seine) Kinder schlägt. Früher mag es ja noch anders gewesen sein. Zucht und Gehorsam gehörte zum Weltbild und wurde natürlich von Adel und Clerus auch entsprechend propagiert, denn nur der gehorsame Untertan ist ein guter Untertan.
Aber in der heutigen Zeit sollte man doch meinen, dass Jedermann genügend aufgeklärt ist, um zu wissen, dass diese Erziehungsmethoden nur Schlechtes bewirken: Die Kinder sind in der Seele krank, neigen eher zu Lügen und Unehrlichkeiten und tun sich unheimlich schwer, wenn es darum geht, mit beiden Beinen im Leben zu stehen.
Und trotzdem (auch wenn jetzt hier sich jeder vehement gegen die Prügelstrafe ausspricht) sind solche Erziehungsmethoden auch bei uns in Deutschland durchaus noch beliebt und werden häufig angewandt. Und selbst ohne fliegende Fäuste und Schimpfworte erfahren viele Kinder unendliches Leid: Interesselosigkeit, mangeldes Verständis, zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit.... und nicht zu vergessen, die ernorme Erwartungshaltung, die viele Eltern ihren Kindern entgegensetzen. Gerade auch dieses Verhalten führt zu massiven Problemen bei vielen Kindern (welches sich nicht selten in Essströrungen oder selbstverletzendem Verhalten äußern.)
Ich bin ja daher schon sehr lange der Überzeugung, dass es eigentlich in der Schule ein Unterrichtsfach "Sozialverhalten und zwischenmenschliches Zusammenleben" geben müsste. Nur so würde es wahrscheinlich gelingen, den Teufelkreis, der in vielen Familien besteht, zu durchbrechen und den Kindern und Jugendlichen einfach zu zeigen, dass es eben auch mit Liebe und Verständnis statt mit Gewalt und Strenge geht.

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@Nolti

Ich habe gerade über die "verwandten Fragen" unten auf der Seite eine ähnliche Frage von 2011 gefunden und mal ein wenig in den Antworten gestöbert. Hier gibt es tatsächlich noch sehr viele User, die sich für die körperlichen Strafen in der Erziehung aussprechen.
Das bestätigt doch genau das, was ich zuvor geschrieben habe.

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Ich selbst habe als Kind eigentlich täglich mit dem Gürtel auf den nakten Hintern bekommen. Z.B für eine 5 in der Schule - 50 Schläge, oder für jede Minute, die man tu spät ist 1 Schlag. Da überlegt man sich,ob man nochmal 1 1/4 Stunden zu spät kommt... ich finde die Prügelstrafe ZU Hause richtig, aber nicht in der Schule. In der Schule wird man bloß gestellt. Zu Hause nicht. So bodenlos, wie sich die  Kinder heutzutage oft verhalten. Außerdem bringt oft eine ordentliche Tracht Prügel mehr als 1000 Verbote und gut zu reden. 

Keine, denn Kinder die geschlagen wurden/werden sind entweder Duckmäuser oder willfähige Handlanger von Verbrechern/ bzw. verbrecherischen Organisationen/Religionen/Staaten...davon zeugen Geschichtsbücher und Gegenwartspolitik...m. friedfertigem Gruß himako333

böse sdein bedeutedt gleich schmerz das kind lernt somit schneller...aber sonst keine vorteiler

''Damals'' als es noch die Prügelstrafe gab, hat die Jugend seltener Dummheiten gemacht. Und auch in der Schule hatte jeder Respekt vor dem Lehrer.

Ob das jetzt gut oder schlecht ist sei dahin gestellt.

gebe bitte mal ...schwarze Pädagogik..ein und betrachte die ges. gesellschaftlichen Auswirkungen...m.lieben G. h.

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.........du weist wohl um welche "Dummheiten" es sich immer im Einzelnen gehandelt hat? Und ab welchem Alter man die Kinder schon prügelte, weil sie " Dummheiten" machten und es waren für dich keine normalen, kindlichen und deshalb natürlichen, normalen Entwicklungsverhaltensweisen von Kindern? Und du bist sicher, dass die Eltern klug genug waren, oder etwas darüber gewußt haben, was heute unsere moderne Sozialwissenschaft über die Bedürfnisse der Kinder erforscht hat?

Und was du als "Respekt" bezeichnest, beschreibe ich als Angst vor den Lehrern und den Eltern!

Gewalttätigkeit und die daraus resultierende Angst, ist absolut kein positiver Begleiter für eine unversehrte Kindheit!

Denn "Angst essen Seele auf" !

Das ist schlecht und nicht gut, das ist erwiesen..

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Es ist die einzige Erziehungsmethode, die immer funktioniert!

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