Portugal, Grundbucheintrag muss nach Frist spätestens erfolgen

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Nachtrag

Spätestens beim Notar muss sich der Käufer offenbaren.

Die Angabe zu Beruf und die Angabe der Steuernummer des Käufers steht zum Sachverhalt, da das Steueramt prüft.

Zitat:

e) Erwerb von Grundstücken

Die Finanzbehörden werden von Notaren gem. § 18 GrEStG über Grundstücksgeschäfte informiert. Das Finanzamt verlangt im Veranlagungsverfahren Auskunft über die Herkunft des Geldes für die Zahlung des Kaufpreises und leitet das Ermittlungsverfahren nach § 208 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 AO ein, wenn sich die Herkunft des Geldes nicht aus den Einkommensteuererklärungen erklären läßt und der Kaufpreis in keinem Verhältnis zum erklärten Einkommen steht.

Zitat Ende

Portugiesisches Recht:

http://www.mueller-bromley.de/Immobilienerwerb.pdf

Zitat

  1. Besonderheiten bei einem Erstverkauf

Bei einem Erstverkauf des Grundstücks sollte sich der Kaufinteressent die certidão de infraestrutura durch den Verkäufer vorlegen lassen. Sie ist eine Bestätigung der Gemeinde, dass der Bauunternehmer alle notwendigen infrastrukturellen Anforderungen bereits erfüllt oder für ihren Bau eine Sicherheit geleistet hat. Ohne die Vorlage der certidão de infraestrutura wird der notarielle Kaufvertrag nicht beurkundet. Um Verzögerungen zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden, ist diese Bestätigung bereits jetzt zu überprüfen. Aus ihr ist auch ersichtlich, ob die Gemeinschaftsflächen errichtet worden sind.

Die Angabe dieser Informationen setzt die Überprüfung des Grundbuchauszuges voraus. Der Käufer sollte zu seiner Sicherheit den Kaufvorvertrag erst unterzeichnen, wenn der Verkäufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist. Zwar ist es wegen des rein deklaratorischen Charakters des Grundbucheintrags möglich, dass der Verkäufer zwar im Grundbuch nicht erscheint, aber dennoch Eigentümer der Immobilie ist und dies auch gegenüber dem Käufer etwa durch die Vorlage eines Testaments bewiesen hat. Ob diese Beweisführung im Ernstfall jedoch auch vor Gericht Bestand hätte, bleibt fraglich. Weist der Grundbuchauszug den Verkäufer nicht als Eigentümer aus, beteuert er aber seine Eigentümerstellung, sollte der Käufer ihn bitten, das Grundbuch vor Abschluss des Kaufvorvertrages korrigieren zu lassen.

...

Zitat Ende

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?