Porsche als Fahranfänger?

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22 Antworten

Zu den 577€ kommt noch die Versicherung von 100-150€ pro Monat [geschätzt], Steuern, Werkstatt - alles in Allem bist Du sicher bei 800€ und das ohne einen Kilometer gefahren zu sein.

Glaub mir - das Geld ist besser angelegt.

Einer, der es richtig schätzen kann! Dickes DH

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Und sobald man eine Macke reinfährt verliert das Auto drastisch an Wert.

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Hallo :)

Ganz ehrlich: Nein, das geht nur solange gut, bis schon eine Inspektion ansteht ... all das ist bei Porsche extra teuer, 1700 Euro kosten bei fachgerechter Ausfertigung (Pfusch ist alles außer ratsam) schon relativ banale Dienstleistungen die bei einem "normalen Auto" ein Drittel kosten -----------> ich würde es seinlassen!

Es wird, wenn du den kaufen solltest, ganz schnell dadrauf rauslaufen dass du jeden Euro für das Auto ausgibst & dann auch keine Freude mehr dran haben wirst.. weil du nur noch für das Auto lebst. Versicherugnsprämien, Steuern & der Spritdurst sind auch nicht zu verachten.. im Grunde ist das kein Auto um damit täglich zur Arbeit zu pendeln.

Als Anfänger passt es außerdem nicht.. was nicht bedeutet dass man sich mit 18 'nen schrottigen Fiesta für 300 Euronen kaufen müsste.. aber 'nen Porsche.. da hab' ich Bauchschmerzen, die haben dank Heckmotor & viel PS auch 'nen recht tückisches Fahrverhalten. Das ist mehr ein Auto für einen geübten Fahrer mit dickem Geldbeutel.

Mein ehrlicher Rat (bin 25, mein erstes Auto war ein Audi 100 also auch nicht das klassische Einsteigerauto) --------> warte mit dem Porsche noch 'nen paar Jahre! Zumal keiner jetzt weiß wie es bei dir in 2-3 Jahren aussieht.. Stichwort Familienplanung, eigene Wohnung, vllt. ist der Job auch nicht von Dauer?! 

Ich würde es sein lassen.. da sind zu viele Risiken damit behaftet. Allerdings musst du es am Ende selber wissen!

@ akira888

Ja denn als Anfänger recht dir auch ein weniger anspruchsvolles Fahrgestell, denn unterhalten musst du das ja auch.

Gleich als Fahranfänger sich in Schulden zu stürzen, ist deine Sache, aber irgendwann willst du bei Mama ausziehen und dann sind 577,-- Euro pro Monat mit Miete und alle anderen Ausgaben schon heftig.

Abgesehen davon könnte es nicht schaden, wenn man den Eltern etwas Kostgeld abgibt, dann hast du immer noch dein Azubigehalt und nachher kann man mehr abgeben. Die eigene Wohnung kostet ja auch Geld.

Was bringt Dir so ein Auto, wenn Du Dein ganzes Geld da reinstecken würdest und kein Geld mehr für etwas anderes hast.

Erkundige Dich mal nach den Versicherungsbeiträgen, die Du zahlen müsstest, und der Steuer.

Und ich würde mir nie ein Auto kaufen, was ich finanzieren muss. Besser jetzt noch etwas sparen und dann erst einmal einen preiswerteren Wagen kaufen.

Wenn Du solch einen Porsche fahren willst, dann rat ich Dir: Spar Dir erst mal das Geld zusammen. Wenn Du 600 € im Monat weg legst, dann hättest Du das Geld ja in 3 Jahren zusammen. Und wenn Du bis dahin ein preiswerteres Auto hattest, hast Du bis dahin auch schon ein paar Versicherungsrabatte, so dass der Porsche evtl. finanzierbar wird.

Vielleicht mal von einer anderen Perspektive:

Der Wagen ist ein US-Reimport, was schon nicht so schön ist, weil sich das Modell doch recht deutlich von der deutschen bzw. europäischen Version unterscheidet.

Dazu kommt die Farbe rot, die einfach nicht auf ein Auto gehört  (es sei denn, es ist ein Ferrari).

Der Wagen hat kaum mehr Leistung als ein GTI. Und auch die Vertreter in ihren Diesel - Dienstwagen wirst du nur mit ganz schwerem Gasfuß abschütteln können.

Und dafür willst Du Dich verschulden und Dein ganzes Einkommen verwenden?

1.700€ netto ist nicht sehr viel. Klar würde es gehen, aber du arbeitest dann nur noch für dieses Auto. Ob das Sinn macht? Rechne mal noch zusätzlich mit 450€ + mindestens 150€ Sprit im Monat. Außerdem musst du falls etwas kaputt geht Geld auf der hohen Kante haben. Ich persönlich finde dass sowas keinen Sinn macht. Kauf dir was günstigeres und Spar dein Geld für die erste Wohnung.

Du wirst Dein gesamtes Geld für das Auto ausgeben müssen. Das ist meine Meinung.

Finanzierungsrate, Steuern, Versicherung, Wartung, Reparaturen, Kraftstoff ...

ok danke

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bei 1,7k netto brauchst Du ein knappes Jahr um 20.000 EUR zu sparen.
Sofern Du ALLES sparst.
Dann erst kannst Du Dir die Karre kaufen.

Versicherung wird ein Spaß als Fahranfänger. Sag mal Bescheid was die Karre kostet VK.

Zusätzlich musst Du Rücklagen bilden für die Versicherun, Steuer, Reparaturen etc.

Das wird viel zu teuer. Und da Du die Kohle für die Karre eh nicht hast, lass es sein und wohne weiter bei Mama.

Unabhängig davon, was Du Dir kaufst, würde ich Dir von einer derart lange laufenden Ratenzahlung abraten. Du begibst Dich dadurch in eine Abhängigkeit, die Dir vielleicht in Zukunft sehr leid tut.

Du wärst nicht der erste, der sich dann in der Schuldenfalle wiederfinden könnte...Und dann kommen ja Deine erwähnten hoch anzusetzenden Kosten noch zusätzlich dazu.

Fazit: Warte mit diesem durchaus schönen und nachvollziehbaren Traum bis Du Dich in einer besseren finanziellen Ausgangsposition befindest.

Ein halbwegs ordentlicher Porsche kostet mindestens 25 k€. Die darunter sind etwas sehr "arbeitsintensiv". Als Fahranfaenger kostet die Haftpflicht etliche tausend Euro pro Jahr. Ein Satz Reifen faengt bei 3000 Euro an und die halten nicht 30000km. Selbst machen kann man kaum etwas. Nicht umsonst wird der Kilometer mit deutlich ueber einem Euro Kosten gerechnet. Mit diesn Autos kann man auch schlecht in eine freie Autowerkstatt gehen, weil denen außer dem Knowhow auch die Werkzeuge und Geraete fehlen.

Kraftstoff und Steuern ist der geringste Teil der Kosten.

Ohne Vollkasko bekommst Du auch keinen Kredit und die Versicherungstarife findest Du im Internet. 

Ich halte das fuer eine Schnapsidee, bei derartig geringem Einkommen ueber einen Porsche nachzudenken. Mama wuerde sich ueber kleine Anerkennungen auch freuen...;-)

Ich stimme dir in nahezu allen Punkten zu und bin deiner Meinung, ABER 3000 Euro für einen Reifensatz als unteres Minimum? Soll er bei jedem Reifenwechsel auch gleich die Felgen tauschen lassen?

Standard Cayman-Bereifung müsste 235/40/18 vorne und 265/40/18 hinten sein.

In den Dimensionen gibt es Markenreifen ab 130 Euro. Mit den teuersten (fraglich ob die auch die besten wären) liegst du bei rund 330 pro Reifen.

Ansonsten hast du wie gesagt Recht. Fahranfänger + niedriges Einkommen + herunter gerockter Porsche = schlechte Kombination.

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Wollte grad fragen was für reifen du kauftst ...

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>Als Fahranfaenger kostet die Haftpflicht etliche tausend Euro pro Jahr. 


Falsch. Haftpflichttypklasse 11 hat der verlinkte Wagen. Das ist super günstig. Den kann selbst ein Fahranfänger für unter 700€ im ersten Jahr versichern. 

Mit Vollkasko (500€ Selbstbeteiligung im Schadensfall) liegt die Versicherung bei 1300-1400€ im Jahr. Das zahlen viele schon für ihre Polo Haftpflicht ohne Kaskoschutz im ersten Jahr. 

 



>Ein Satz Reifen faengt bei 3000 Euro an und die haltennicht 30000km. 

Ebenfalls eine unhaltbare Behauptung. Für die 17 Zoll Caymen Felgen kosten neue Markenreifen ab 99€ das Stück inkl. aufziehen, wuchten und Entsorgung der Altreifen (z.B. Goodyear). Für die 18 Zoll Felgen ab 105€ (z.B. Pirelli). 




>Mit diesn Autos kann man auch schlecht in eine freie Autowerkstatt gehen, weil denen außer dem Knowhow auch die Werkzeuge und Geraete fehlen.

Entspringt auch nur deiner blühenden Fantasie. 


>Nicht umsonst wird der Kilometer mit deutlich ueber einem Euro Kosten gerechnet.

Du kannst überhaupt keine Jahresfixkosten auf eine unbekannte Anzahl an Jahres KM umlegen und dann behaupten das Ergebnis sei Summe X. Das macht keinerlei Sinn. Volkaskoversichert und versteuert aber z.B. nur einen KM gefahren, kostet der eine KM im Jahr den Fahranfänger um die 1650€. 

Das verlinkte Fahrzeug liegt mit Vollkasko, Steuern, Sprit, Wartung und Ersatzteilen (Topzustand bei Kauf vorausgesetzt) bei etwa 28cent pro km, wenn er 12.000km im Jahr bewegt wird. Das macht also 3400€ insgesamt. Beim Fragesteller kämen dann noch die Kreditraten dazu.


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mal abgesehen von der ganzen finanziellen Rechnerei. Meinst du deine Eltern können noch ruhig schlafen, mit dem Gedanken, dass du als Fahranfänger in einem 245ps Auto unterwegs bist?

Du würdest nurnoch für das Auto arbeiten. 

Versicherung wird heftig. Schätze mal so um die 3.000,- €. Und die Werkstatt nimmt Mondpreise (Inspektion ca. 1.000,- € ; Kupplung  je nach Modell um die 4.000,-€ usw.). 

Der Wagen hat schon viel gelaufen. Zahnriemen dürfte Dich auch 2 Gehälter kosten. Und so ab 150.000 km könnte eine komplette Motorrevision fällig werden (die Motordichtungen unterliegen enormen thermischen Belastungen und müssen dann getauscht werden - 200 € Material und 6k für dem Arbeitslohn)

Ich habe viele Kumpel, die sich so wie Du in jungen Jahren das Maximum an Auto geholt haben und (manche nach Monaten andere nach Jahren) aufgegeben haben und sich was günstiges geholt haben. 

>Versicherung wird heftig. Schätze mal so um die 3.000,- €.

Voll verschätzt. Hälfte inkl. Vollkasko wäre nah dran gewesen. 

>Inspektion ca. 1.000,- € 

Alle 2 Jahre oder 30.000km beim Vertragshändler. In der freien Werkstatt kostet es die Hälfte.  

 >Kupplung  je nach Modell um die 4.000,-€ 

Kupplungsmaterial kostet 500€, Einbau 800€. 

>Zahnriemen dürfte Dich auch 2 Gehälter kosten.

Der hat gar keinen Zahnriemen, der hat eine Steuerkette! Wenn die irgendwann mal fällig werden sollte, ist man mit knapp 1000€ dabei. 

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Wie die meisten hier schon schreiben, finde auch ich es nicht sehr clever wenn du dir gleich einen Porsche holst. Zum einen bezahlst du als Fahranfänger relativ hohe Versicherungsgebühren und zum anderen ist es mit der Anschaffung nicht getan. Verschleissteile sind teuer und wartungstechnisch kannst du nicht wirklich viel selbst machen. Zumal man aufgrund des Mittelmotors ohne Hebebühne kaum an den Motor rankommt. Da kann so ein Ölservice + Zündkerzenwechsel mal ganz schnell 4-stellig werden.

Hinzu kommt, dass du jetzt vielleicht noch zu Hause wohnst. Wie siehts aber in 2 Jahren aus? Bei monatlichen Raten von ~600€ + ca. nochmals so viel für Benzin, Verschleiss, Steuer, Versicherung und Wartungs-Rücklagen bleibt da nicht mehr viel für Miete und Lebensunterhalt. So verlockend das alles klingt, ich würde erstmal kleinere Brötchen backen. In der Leistungsklasse gibt es durchaus andere attraktive Fahrzeuge, deren Unterhalt günstiger ist.

Lass es lieber.

Ein Porsche ist zwar schön und toll, hat aber als Fahranfänger viele Nachteile

  • Die Versicherungsprämie wird bei dir extrem hoch werden (Fahranfänger + teures Auto)
  • Du wirst in den nächsten Jahren sicher einen Kratzer machen. Bei einem relativ günstigen Auto kein Problem, bei einem teuren Wagen ist da die (teure) Werkstatt angesagt
  • Generell werden dich banale Dinge wie z.b. neue Reifen, Reperaturen, usw. sehr viel Geld kosten
  • 577€ monatlich + die obigen Kosten + evtl. Kosten, wenn du ausziehst, sind zu viel

Mein Tip : Nimm dir für den Anfang einen billigen, gebrauchten. Wenn der es in 5 Jahren nicht mehr tut, du gespart hast und etwas mehr verdienst, kannst du gerne nochmal darüber nachdenken :)

Dazu noch die Steuer und die Versicherung - das könnte dich ruinieren - ich würde dir davon abraten ;)

Kauf Dir das Auto, dass dir gefällt und höre nicht auf GF-User. Du merkst ja selbst, dass über 90% der Antwortenden hier überhaupt keine Ahnung haben. 

Wenn du Fragen zu Porsche hast, wende dich an ein Porsche Forum, dort wirst du nicht so endlos falsch beraten und von Hatern angesponnen, wie hier. 

Persönlich kann ich dir empfehlen, ein Auto immer vom Ersparten zu kaufen, nicht über Kredite. 

Wenn man die Fragen so liest, die du seit Anfang Januar gestellt hast, frage ich mich, ob diese Frage ernst gemeint sein kann...

Die Autos sind in der tat sehr teuer was den Unterhalt angeht und einen Porsche fahren aber bei Mama wohnen ist auch nicht gerade der knaller...

Würde ich nicht tun

bevor ich mir n porsche hol und auf dicke hose mach, würd ich lieber mal von zuhause ausziehn ;)

btw. ich find die leistung für nen anfänger deutlich zuviel. zudem wird dich versicherung und unterhalt auffressen...

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