Ponys - und wie weiter?

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6 Antworten

Du brauchst auf jeden Fall zwei Pferde, denn Equiden darf man nicht alleine halten. Pferde machen Arbeit, ca. 3h pro Tag musst Du einkalkulieren, und zwei Pferde kosten ohne Stallmiete locker 600€ pro Monat, Tierarztkosten können auch mehrere Tausend Euro betragen. Dann solltest Du Dir auch überlegen, was im Falle einer Trennung von Deinem Verlobten mit den Tieren passiert, könntest Du wenigstens eines in einem Pensionsstall unterbringen vom finanziellen Gesichtspunkt aus. Und zu guter Letzt, wie viel Wissen hast Du über Haltung, Verhalten, Erziehung und Krankheiten...

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angelcs 24.03.2014, 08:51

Das ist mir klar! Eine Einzelhaltung käme auch gar nicht in Frage!!! Ich bin mir nur nicht sicher, wie ich die Thematik am besten Angehe...

Die Arbeit kenne ich auch, ich kümmer mich aktuell auch um die kleinen Knutschkugeln. Putzen, Bewegen, Füttern, ... mache ich alles allein.

Wie kommst du auf 600€ Kosten pro Monat? Und die Tierarztkosten sind außer Plan zu betrachten, das weiß ich.

Bei einer Trennung wäre es schwierig, aber ich habe sowohl hier im Dorf als auch in Berlin die Möglichkeit, die Pferde schnell kurzfristig unterzustellen. Auf Lange sicht müsste ich mich dann sicherlich von einem Pferd trennen, wenn die kompletten Kosten im Pensionsstall auf mich zukommen, wobei ich diese auch eine Weile selber tragen könnte.

Zum Wissen: Ich hatte halt nie ein eigenes Pferd, aber Reitstunden, seit ich sechs bin. Bis 12 saß ich mindestens eine Stunde in der Woche auf dem Pferd. Dannach wurde es aufgrund eines Umzuges schwieriger, aber ich habe eigentlich alle Ferien mit "Reiterferien" verbracht. Ich hatte Springstunden, behersche die Grundlagen der Dressur, bin Western geritten, ohne Satte,... hab also eigentlich alles durch. Theorieunterricht hatte ich natürlich auch. Und viele Bücher gelesen. Und seit zwei Jahren bin ich jetzt eigentlich täglich mit den zwei Rackern zusammen. Mit dem kleinen Hengst ist es schwierig. Er macht, was er soll, mehr aber nicht. Unsere Beziehung ist nicht so doll. Die Stute hingegen Vertraut mir blind. Wir machen täglich Bodenarbeit, Spaziergänge, Zirkuslektionen,...

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FelixFoxx 24.03.2014, 09:22
@angelcs

Kosten: Heu, Stroh, (Kraftfutter, Möhren) pro Pferd ab 150€/Monat (abhängig von der Gegend)

Hufschmied oder Huforthopäde 25-30€ Ausschneiden oder ca. 100€ Rundumbeschlag alle 6-8 Wochen bzw. 40€ (Huforthopäde) alle 4 Wochen pro Pferd

Impfungen und Wurmkuren pro Pferd 150-200€ pro Jahr

Haftpflichtversicherung ca. 80€/Jahr pro Pferd

In die 600€ ist auch das Ansparen eines Polsters für den Tierarzt und der Ersatz von Ausrüstung kalkuliert.

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angelcs 24.03.2014, 09:27
@FelixFoxx

Futter und Einstreu fällt durch den Landwirtschaftsbetrieb quasi weg. Heu, Stroh und Futter sind immer genügend vorhanden.

Hufschmied ist ein gutes Argument, die Kosten hätte ich fast vergessen (dabei kommt der alle 2-3 Monate...)

Impfungen und Wurmkur, Haftpflicht und natürlich das Polster sind vorhanden.

Kannst du mir vielleicht noch erzählen, wie du an deine Pferde gekommen bist?

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FelixFoxx 24.03.2014, 09:38
@angelcs

Mein Mann und ich haben einen Trakehner (28), einen Shetty-Welsh-Mix (18) und ein Welsh-A (9). Mein Mann hat seinen Trakehner 4-jährig direkt vom Ausbilder, wobei er die Ausbildung größtenteils selbst dort gemacht hat, weil der "Kleine" (1,80m) damals sehr schwierig war. Felix, den Mix, habe ich seit 1999, damals von einem Shetty-Züchter in Balve, der ihn aber nicht selbst gezogen hatte. Sven habe ich als Absetzer direkt vom Züchter erworben.

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angelcs 24.03.2014, 10:16
@FelixFoxx

Also hat ihr sie eigentlich alle selber ausgebildet. Ich muss zugeben, dass ich mir jungen Pferden sogut wie keine Erfahrungen habe. In der Familie meines Freundes wurden schon einige Pferde selbst gezogen, allerdings traue ich mir das (noch) nicht zu.

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Pferde sind immer teuer - Ankaufspreis ist immer relativ ein 200 Euro Pferd kann dich tausende in TA kosten kommen ein teures Pferd natürlich auch aber die Chancen stehen besser.

Kosten eines Pferdes sind immer egal ob in Eigenregie oder Untergestellt um die 500 Euro zu beziffern. Also bei dir minimum 1000 Euro ( im Monat). Plus unkalkulierbaren TA kosten.

Du schreibst selber die Stute ist für dich zum reiten zu klein - du willst reiten also bleibt dir nur eine Wahl. Beide verkaufen an gute Hände. Dann ob man sich 2 Neue zulegt muß man nochmal überlegen - 2 ist eigendlich auch so eine blöde Anzahl - was macht Pferd Nr. 2 wenn du mit Pferd Nr. 1 unterwegs bist? Was machst du mit einem Pferd wenn das andere für ein paar Tage in der Klinik ist.

Wenn du ganz viel Geld hast würde ich die 2 die ihr jetzt schon habt behalten und noch ein Pferd dazukaufen. Dann wären deine meisten Probleme gelöst. Dem Mini Shetty würde viel Auslauf ausreichen die müssen nicht geritten werden.

Allerdings frage ich mich wie man einen Shettyhengst und eine Stute zusammen halten kann ohne Nachwuchs zu produzieren? Oder stehen die in getrennten Ausläufen?

Mit dem Wort Ataxie hast du bestimmt etwas anderes gemeint oder, z.B. Arthrose?

Nochwas wenn dein Partner auch reiten will dann müsstet ihr euch zu den 2 en die ihr schon habt noch 2 weitere Pferde zulegen.

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angelcs 24.03.2014, 09:02

Mit dem "günsitg" wollte ich eigentlich nur ein hochpreisiges Tunier- bzw. Sportpferd ausschließen. Das ich kein Pferd für 200€ bekomme ist mir klar ;)

Wie setzt du die 500-1000€ zusammen? Die unplanmäßigen Tierarztkosten sind mir bekannt.

Wenn ich mit einem Pferd unterwegs bin, muss das andere halt mal eine Stunde alleine bleiben. Ich wollte mit meinem Pferd ja nicht Tagelange Wanderritte veranstallten ;) in so einem gravierenden Fall wie einen Klinikaufenthalt hätte mein zweites Pferd die Möglichkeit, mit Pferden von Freunden/Bekannten zu stehen.

Ich meinte schon Ataxie, siehe Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Ataxie_%28Pferd%29

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friesennarr 24.03.2014, 09:37
@angelcs

Wenn es tatsächlich an einer echten Ataxie erkrankt ist kannst du es vermutlich nicht mal mehr verkaufen.

Wenn du mit einem Pferd unterwegs bist ( bleibt das ander sehr selten, lieb und nett zuhause stehen) Pferd allein kommt in Panik - die Chance das da ein Pferd zuhause wild durch die Gegend galoppiert und wiehert ist um ca. 99 % größer.

500 Euro - wie komm ich drauf: Futter, Impf, Wk, Hufmensch, Ersatzteil, Zusatzfutter, Rücklage für TA und anderes. Wenn ihr Heu und Stroh und Hafer selbst produziert ist es günstiger aber nicht umsonst - auch der Ballen muß bezahlt werden (Pressmaschine), Dann kommen noch Instandhaltung, Zaunmaterial und Reparaturen dazu.

Nach längerem Durchrechnen bin ich darauf gekommen das die Haltung in Eigenregie - gleich viel kostet wie die Haltung im Fremdstall. Im Fremdstall zahle ich Miete. Als Betreiber habe ich noch die Versicherung, Wasser und Strom - evtl. Mistabfuhr - kommt sich alles ungefähr auf das gleiche raus.

Bei Neubau einer Stallanlage kostet der Bau mehrere 10000 Euro die man ja dann wieder über die Jahre abzahlen muß.

Zu Punkt 1 - Es gibt schon Pferde für 200 Euro - manche kann man sogar geschenkt haben aber der Kostenfaktor TA der bei solchen Pferden i.d.R. dazukommt macht den Preis eines - sagen wir mal 5000 Euro Pferdes schnell wieder wett.

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angelcs 24.03.2014, 10:10
@friesennarr

Die baulichen Anlagen sind bereits vorhanden. Wir haben offene Boxen, einen Reitplatz, Auslauf, Weiden, ...

Zaunmaterial, Heu und Hafer fallen durch den Betrieb quasi an, die übrigen Kosten kann ich wohl auch tragen.

Die Erfahrung mit der Trennung habe ich in der Vergangenheit noch nicht gemacht. Natürlich wurde mal gewiehrt, aber gar wild geworden sind sie nie.

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friesennarr 24.03.2014, 11:08
@angelcs

Du gehst jetzt von den Pferden aus die du schon hast, richtig? Dein neues Pferd könnte aber wesentlich mehr daran hängen - bei uns gibt es Pferd (e) die auch alleine bleiben ohne tamtam (wenige) und dann gibt es Pferde wo es schon reicht das nur der beste Kumpel vom Hof geht und der 1 Std wie blöd auf der Koppel herumdampft bis er total verschwitzt ist und zittert.

Geh mal lieber davon aus das das nicht klappt - die Erfahrung lehrt das die beim ersten oder zweiten mal manchmal noch recht ruhig sind - aber irgendwann fangen 2 er Pferde an zu kleben. Und dann kann es sein du kommst mit dem ersten das du reiten willst nicht mal vom Hof weg.

Trots allem was schon vorhanden ist ist trotzdem ein Geldaufwand nötig - vielleicht ist es jetzt noch alles in Schuß aber reperaturen kommen immer - oder man will mal was umbauen - Heu und Stroh, Wasser, Strom u.s.w. kommen immer oder bekommst du das dort alles umsonst? Versicherungen und Steuern und Co. muß man ja schließlich auch einrechnen. Aber so wie es sich anhört hast du dir deinen Plan eigendlich schon eh überlegt und wirst ihn durchführen - dann erübrigt sich eigendlich auch die Frage danach.

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angelcs 24.03.2014, 11:54
@friesennarr

Es steht noch nichts fest. Die Frage steht seit gestern im Raum, wie es mit den Ponys weiter geht. Ich wollte schon immer ein Pferd - wie so ziemlich jedes Mädchen. Aber inzwischen bin ich Erwachsen und weiß, dass es mit haben nicht getan ist.

Umsonst bekomme ich es nicht, aber es ist da. Mir ist klar, dass der Betrieb das Heu, Strom, Wasser etc. bezahlt. Ich bin lediglich der Meinung, dass die Masse nicht ins Gewicht fällt.

Die Entscheidung ist noch nicht getroffen. Ich versuche lediglich, ein paar weitere Gesichtspunkte zu beleuchten. Ich weiß, dass mir im Internet keiner die Entscheidung abnehmen kann. Aber zur Ideenfindung darf ich es doch sicher noch benutzen ;)

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friesennarr 24.03.2014, 13:31
@angelcs

Sicher sollst du auch GF benutzen - aber wenn man denkt man kann 2 Pferde alleine halten und alles geht gut - sollte man auch den Erfahrungsschatz eines anderen gelten lassen. Es geht eben selten gut. Wenn du dir mal die Fragen bei GF zum Thema Pferd alleine oder Pferde zu zweit durchliest wird dir auffallen das die meisten Probleme die diese Menschen haben - die ist, das ein Pferd alleine nicht guttut - wenn das andere außer Haus ist. Eine artgerechte Pferdehaltung habt ihr ja jetzt gerade auch nicht. Hengst - Stute, machen keine Herde. Herden fangen bei 3 bis 4 Tieren an. Mein Ratschlag gilt nach wie vor - Behalte die beiden kleinen und kauf dir noch ein Reitpferd mit dazu - die kleinen können das alleinbleiben scheinbar schon - bei Ponys auch eher möglich (nicht immer) aber eher.

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Zum finanziellen wurde jetzt ja schon genügend geschrieben. Ich an deiner Stelle würde das Shetty auf jeden Fall verkaufen, allerdings genau darauf achten wo es hinkommt. Am besten auch vorher kastrieren, so dass er keine Damen mehr beglücken kann. Sonst wäre es mir auch zu gefährlich den Haffi dabei stehen zu haben, immerhin ist sie eine Stute... Und ja, das geht von der Größe her locker.

Wenn du dir sicher bist, dass du ein eigenes Pferd möchtest kannst du genau so gut die Stute als Beisteller behalten und ihr so eine gute Rente bescheren und dir dann quasi ein Reitpferd dazukaufen. (besser wären natürlich 2, aber das ist ja auch eine finanzielle Sache). Wenn dein Verlobter dann ein eigenes Pferd möchte kannst du immer noch entscheiden ob du die Stute doch abgibst oder ein drittes Pferd dazu holst.

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Shetty und der 132 cm Haffi sind doch eine tolle Deko im Garten. Es scheint,“ Pferd wird unangenehm und nervt“. Arbeit macht ein Shetty wohl wenig. Du strebst nach Höherem. Bevor natürlich irgendwann ein Mädchen schreibt „Ich kenne da einen Stall, das stehen zwei Ponys und um die kümmert sich keiner“, ja dann sollte man sich trennen und die Beiden VERSCHENKEN.

Sonst finde ich die Frage etwas unreif und empfehle dringend Abstand vom weiteren Pferdekauf zu nehmen.

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angelcs 24.03.2014, 08:56

Ich finde es schade, dass du eine ernst gemeinte Frage unreif findest, werde mich aber trotzdem rechtfertigen:

Die Ponys werden täglich geputzt und bewegt. Aber ich finde es insbesondere für den kleinen Hengst schade, dass ihm die Aufgabe fehlt. Er hat es genossen, im Mittelpunkt von Kindern zu stehen. Merkt man jetzt auch noch. Wenn der Kindergarten vorbeispaziert (mind. einmal die Woche), will er am liebsten durch den Zaun krabbeln. Ich finde, er sollte wieder in eine liebevolle Kinderreiche Familie, die ihn von vorn bis hinten durchknuddelt.

Bei der Stute sieht es anders aus. Ich vertraue ihr blind - mit dem nötigen respekt. Aber ich kann sie nur bedingt reiten, was ich sehr schade finde, da ich gerne reite.

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stefanweb 24.03.2014, 09:15
@angelcs

An der Ernsthaftigkeit Deine Frage habe ich keinen Zweifel, dennoch scheinst Du den Aufwand, den ein Pferd mit sich bringt, nicht zu kennen. Daher solltest Du etwas Zeit vergehen lassen und die Chance Deine neuen Zuhause nutzen.

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angelcs 24.03.2014, 09:24
@stefanweb

Ich kenne den Zeitaufwand. Wie gesagt, ich lebe auf einem Bauernhof und versorge die Tiere täglich. Allerdings würde ich mich häufig lieber aufs Pferd setzten, ansatt mit ihm zu Fuß durch den Wald zu gehen...

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Also es ist eigentlich ganz "einfach", geht dir die Stute ab wenn du sie nicht sehen würdest? Ja oder nein? Da hast du deine Antwort ;) Ein Pferd musst du nicht melden, nur den Pass umtragen lassen (kostet um die 10-15€). Kosten pro Pferd und Monat musst du zwischen 150-300€ rechnen wenn du sie wo eingestellt hast. Ich würde dir mit deinen Ambitionen wieder einen Haflinger, Tinker, Fjord, Warmblut oder sowas empfehlen. Die sind oft einfach in der Haltung und mit dem Futter (va. die Robustrassen).

Du machst das schon =)

LG Tinkertier

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Beide Ponys kommen ja nun für euch zum reiten nicht in Frage.

Für die Haltung in Eigenregie musst du mal minimum 4-5 Stunden am Tag einrechnen, mit reiten und Instandhaltung. Ab und an kanns auch länger dauern. Die Kosten kommen auch im eigenen Stall auf rund 400 Euro pro Pferd im Monat. Ohne Feriengäste die Geld bringen solltet ihr also erst mal klären ob das bezahlt werden kann.

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angelcs 24.03.2014, 08:37

Wir haben aktuell schon keine Feriengäste mehr. Durch den Landwirtschaftsbetrieb fällt das Futter quasi "ab". Die beiden Ponys bekommen aktuell Heu und ein paar Äpfel, sobald die Weideperiode wieder losgeht, stehen sie jeden Tag mehrere Stunden bzw. über Nacht auf der Wiese. Das würde ich mit meinen evtl. neuen Pferden so beibehalten.

Wie setzt du die 400Eur zusammen? Danke für deine Antwort!

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FrauWinter 24.03.2014, 09:06
@angelcs

Instandhaltung und Reparaturen, Pacht, Steuern, Versicherungen, Futter, Mineralfutter, Strom, Wasser, Ausrüstungsinstandhaltung, Hufpflege, Impfungen, Wurmkuren, Sattler min.2x im Jahr, Reitunterricht, Mistentsorgung....

Guck mal bei meinen Tipps, da habe ich eine Liste drin.

Auch auf der Weide brauchen Pferde Heu zur freien Verfügung.

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angelcs 24.03.2014, 09:22
@FrauWinter

Hab mir alles durchgesehen. Der größte Teil fällt bei uns, durch den Landwirtschaftsbetrieb, weg.

Von den laufenden Kosten stellt es also kein Problem da. Und wenn es nicht zwei Mal im Jahr zur NotOP in die Klinik muss, kann ich es auch halten.

Kannst du mir empfehlen, wie ich an ein gutes Pferd komme. Hab von ehorse.de und Co. schon viel gutes, aber genausoviel schlechtes gehört...

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FrauWinter 24.03.2014, 09:30
@angelcs

Weg fällt es nicht wirklich, nur liegt es wohl dem Hofbesitzer auf der Tasche. Das Heu muss trotzdem geerntet werden und was deine Pferde fressen kann nicht verkauft werden. Steuern fallen z.B. für den Grund ebenso an, Wasser und Strom und Instandhaltung sowieso usw.

Von daher könnte es sein, dass man möchte dass ihr euch für eure Pferde dran beteiligt. Alles andere fände ich unhöflich, aber das musst du natürlich familiär klären.

Zum Pferdekauf komm ich gleich.

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FrauWinter 24.03.2014, 09:52
@FrauWinter

Huforthopäde statt Hufschmied würde ich empfehlen. Vom difho. www.difho.de

Kommt alle 4 Wochen. Nicht alle 2-3 Monate.

Zum Pferdekauf. Du solltest unbedingt mehrmals zum Probereiten kommen und eine große Ankaufsuntersuchung machen lassen. Alternativ eine kleine AKU und eine Untersuchung vom guten Osteopathen. Allerdings muss der Verkäufer dem nicht zustimmen. Hat er was dagegen wäre ich aber schon vorsichtig. ..

Pferde vob privat waren bislang für mich absolut ok aber schau dir genau an wie das Pferd gehalten wurde und wie sich das Pferd bei der Besi benimmt. Frag nach Bodenarbeit!

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angelcs 24.03.2014, 10:14
@FrauWinter

Ich würde meinem Verlobten auf der Tasche liegen, ihm gehört der Betrieb. Ich glaube nicht, dass er etwas dagegen hätte.

Über einen Huforthopäden würde ich mich schlau machen. Da es bis jetzt ja nicht meine Pferde waren, habe ich mich damit nicht auseinandergesetzt.

Danke für deine Tipps!!!

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FrauWinter 24.03.2014, 10:28
@angelcs

Da sich jeder Huforthopäde nennen darf ist es wichtig einen zu nehmen der eben die fundierte Ausbildung genossen hat. Gesunde Hufe sind schonmal ein wichtiger Punkt für ein gesundes und zufriedenes Pferd. Und es spart dir im Endeffekt viel Geld und dem Pferd die Hufprobleme von schlechter Hufbearbeitung.

Wenn du die Pferdezähne kontrollieren lässt hole einen Pferdezahnarzt. Keinen normalen Tierarzt. Die machen zwar auch Zähne, haben aber nicht viel Ahnung davon.

Leider wird man beim Pferdekauf gerne mal besch.... - also sei wachsam, stell Fragen und lass dich nicht von Freundlichkeit blenden. Stell z.B. bei deinen besuchen due gleichen Fragen möglichst an verschiedene Personen. Wieso das Pferd verkauft werden soll z.B. und werde bitte sehr stutzig wenn du verschiedene Versionen erzählt bekommst.

Schau ruhig viele Pferde an und lass dich nicht auf Kompromisse ein, mit denen du nicht viele viele Jahre leben möchtest.

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