Pony und Esel in Not

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4 Antworten

Der Amtstierarzt wird vom Vet.-Amt beauftragt. Bei uns sind die Ärzte sogar direkt dort angestellt.

Zuständig ist alleine das Vet.-Amt. Vergiß in diesem Zusammenhang Peta und andere Vereine. Rechtliche Befugnisse hat nur das Vet.-Amt. das Vet.-Amt ist verpflichtet, jedem Hinweis nachzugehen.

Wenn hier nachgefragt wird, wie die Zustände im einzelnen sind, hat das einen guten Grund. Die Fachleute hier kennen den Streß, der mit ständigen Besuchen und Kontrollen durch das Vet.-Amt verbunden ist. Ich selbst wurde immer wieder von denen genervt, weil meine Pferde in Robusthaltung stehen und immer wieder irgendwelche selbsternannten Tierschützer Anzeige erstattet haben. Diese Menschen haben ihre menschlichen Wohlfühlbedürfnisse auf die Pferde projiziert. Sie wußten nicht, das ein Pferd sich auch bei -20°C noch wohl fühlt, daß der Herdenverband wichtiger ist, als ein perfekter Windschutz usw.....

Irgendwann habe ich, als sich das vet.-Amt wiedermal anmeldete gesagt, daß sie sich einen Gerichtsbeschluß für das Betreten meiner Weide besorgen sollen, weil ich das Spiel nicht mehr mitmache. Wir einigten uns auf einen allerletzten Besuch. Bei diesem Besuch wurde dann ein umfangreiches Gutachten mit Fotos etc. erstellt. Meine Eignung und mein Fachwissen wurden ausgiebig abgeklopft. Jetzt habe ich Ruhe. Wenn jetzt eine Anzeige kommt, wird dem nicht mehr nachgegangen. Seit fast 3 Jahren habe ich endlich Ruhe.

Deshalb solltest Du hier mal ausgiebig beschreiben, was wirklich los ist. Wenn das vet.-Amt nichts unternimmt, wissen die vielleicht, das Alles OK ist. Abgesehen davon dauert es auch eine Weile, bis Konsequenzen erkennbar sind. Ich habe letztes Jahr eine wirklich üble Haltung angezeigt. Es geschah erstmal nichts. Vet.-Amt gab keine Auskunft. 3 Wochen nach meiner Anzeige waren die Pferde weg. Habe also ggf. etwas Geduld.

Mir hat das Veterinäramt empfohlen einen Amtstierarzt einzuschalten. Ich habe unten den zustand des Ponys ein wenig beschrieben (der Zustand der Esel ist noch schlimmer) und den Zustand der Koppel auch ein wenig soviel noch zu der Koppel überall sind Löcher im Boden ein Baum liegt umgefallen mitten auf der Koppel überall auf der Koppel sind Stolperfallen.

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@Lyzzzzz

Ein umgefallener Baum auf der Koppel ist kein Problem. Das gibt es auch in der Natur. Kleine Löcher, in denen die Pferde sich die Beine brechen können, sind da schon ein größeres Problem. Wenn die Löcher so groß sind, das diese Gefahr nicht besteht, sind die Löcher aber kein Problem.

Was Du unten beschreibst z.B. Stacheldraht ist ganz klar tierschutzwidrig. Herausstehende Nägel und mangelhafte Hufpflege ebenso.

Das das Wasser im Winter mal einfriert ist normal. I.d.R. treten die Pferde sich das aber frei. Der Mensch muß natürlich ggf. helfen und die Tränken mindestens 2 x täglich kontrolliern und freihalten.

Schlechtes Reiten ist leider nicht wirklich verboten.

Für die Überprüfung ist ausschließlich das Vet.-Amt zuständig. Die müssen ggf. den Amts-TA einschalten. Das Vet.-Amt ist verpflichtet, solchen Hinweisen nachzugehen. Ggf. hilft die Ankündigung (und ggf. Durchführung) einer Dienstaufsichtsbeschwerde.

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@SirMortimer

Hmm... kommt drauf an ob man das Loch sieht oder nicht!

Sie können sich die Tränke nicht frei treten da die Tränke ein geschlossener 'Klotz' ist mit einer Selbst tränke dran diese Selbsttränke ist dann meistens vereist deswegen gehen sie dann zu einem von der Natur geschaffenen Wasserloch das verdreckt ist.

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@Lyzzzzz

Das darf natürlich auch nicht sein. Allerdings ist der Winter ja nun durch und daß Vet.-Amt kann nur die Dinge beanstanden, die es vorfindet.

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@Lyzzzzz

Die Fotos werden nicht viel bringen. Zugefrorene Tränken sind normal. Du kannst mit einem Foto nicht beweisen, daß nicht irgendwo doch Tränken standen. Konzentriere Dich auf die nach wie vor bestehenden, überprüfbaren Fakten. Damit machst Du es dem vet.-Amt leichter und die werden eher bereit sein, sich zu kümmern. Der Stacheldraht reicht schon aus. Dem müß das Vet.-Amt nachgehen. Da brauchen die auch keinen Amtstierarzt. Alles weitere wird dann ohnehin vor Ort überprüft.

Danke für's Sternchen. Viel Erfolg beim Amt. Berichte, was abgegangen ist.

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Das von Dir gepostete Merkblatt beschreibt die ganzjährige Weidehaltung, WENN man sie vornimmt, nicht DASS man sie vornehmen muß.

Es gibt kein Gesetz FÜR ganzjährige Weidehaltung - das ist nämlich illusorisch, weil man meist mehr Pferde als Weiden hat und es nichts nützt, wenn im Winter alle Weiden zerstört werden und man dann im Sommer keine mehr hat.

Man darf Pferde/Esel in Ställen/Boxen halten und auch auf Paddocks, sofern man sie füttert, tränkt und ab und zu der TA und regelmäßig der Schmied kommt.

Da Du die nicht artgerechte Haltung hier nicht genau erklärst, kann man dazu kaum etwas sagen.

Der Amtsveteinär ist ein staatlich bestellter TA, der kümmert sich um Schlachtvieh (ob das genießbar für den Menschen ist) und ob das Tierschutzgesetz eingehalten wird. Er darf einem Tierhalter Auflagen machen und Tiere auch beschlagnahmen wenn die Haltung katastrophal ist.

Allerdings wird der auch gern gerufen und für Rachegelüste geschaßter Reiter mißbraucht - DAS führt dazu, daß der oft nicht sofort kommen kann bei der Anzeigenflut.

Ok ja du hast Recht, es sind Mindestanforderungen des Veterinäramt!

Regelmäsig bezeichne ich jedes halbe Jahr ja nicht, und ein immer anwesendes ;) zutrinken auch nicht (im Winter eingefroren und im Sommer nicht vorhanden oder total verdreckt), Stacheldraht ist Gesetzlich verboten da Pferde/Ponys und Esel Fluchttiere sind!

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Gegenfrage: Was verstehst du unter nicht artgerecht und was berechtigt dich dazu dies zu beurteilen.?

Ein Amtstierarzt ist ein vom Amt bestellter unparteiischer Tierarzt der Begutachtungen durchführt und den Bericht dazu anschliessend an das zuständige Veterinärsamt weiterleitet. Dieses wird dann dem Bericht entsprechend handeln .

Es gibt pro Bezirk normalerweise nur einen Amtstierarzt und den kann man beim zuständigen Amt erfragen.Es müssen allerdings wirklich ernsthafte Anschuldigungen vorhanden sein um dies in die Wege leiten zu können( zB Fotos etc )

Ja, daran habe ich auch schon gedacht ich habe viele Fotos gemacht die beweisen das diese Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Wegen artgerecht, es gibt zuviele Dinge die ich hier aufzählen könnte. Les einfach mal das Tierschutzgesetz (Ganzjährige Weidehaltung von Pferden), wenn man gegen eins oder gegen mehrere davon verstößt ist es nicht artgerecht!

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@Lyzzzzz

Pferde dürfen in Boxen gehalten werden, obwohl das m.E. auch nicht artgerecht ist. Andersherum: Manche Menschen vermuten schon nicht-artgerechte Haltung, wenn die Regendecke nicht richtig verschnallt ist...

Mich würde darum ebenfalls interessieren, was du genau als nicht artgerecht bemängelst. Nur dann kann dir hier geraten werden, ob es einen Sinn hat dagegen vorzugehen.

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@Lyzzzzz

Ausserdem gibt es noch Gesundheitliche gründe warum es den Tieren dort NICHT gut geht wie

z.b. Pilzbefall, Fehlstellung, leider nicht nachgewiesene Rückenprobleme, wegen schlechter Reitweise von kleinen Kindern mit Pelhalm Maul/Gebissprobleme, Wunden vom Stacheldraht, Durchfall, (beginn einer Hufrehe ( wahrscheinlich )), der Hufschmied kommt ca. jedes halbe Jahr einmal, eine Matsch-Koppel nirgends eine trockene Möglichkeit sich hinzulegen, es gibt einen Unterstand aber aus dem stehen überall rostige Nägel raus und das Stroh was die wärmedämmende Unterlage sein soll ist voller Schimmel und garantiert nicht trocken!!!!

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@Lyzzzzz

Na ich denk mal wer sooo viel Gesetze auswendig benennen kann, sollte es dann doch nicht nötig haben zu fragen was ein Amtstierarzt ist ???

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Hab zwar keine Ahnung von Deiner Gegend. Aber kann man das nicht über den Tierschutz-Verein rausfinden?

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