Pony rennt im Gelände - abgewöhnen?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Deine Antworten kenne ich bereits, von dem her erwarte ich schon ein gewisses Vorwissen ;-) Was hast Du denn bereits alles versucht?

Ist das Pferd in Halle und auf dem Platz gut zu reiten??

Was macht die Besi? Reitet sie nie draussen? Hat sie das Pferd nicht unter Kontrolle und lässt es laufen?? Denn dann hast Du echt eine rießige Aufgabe vor Dir,.. erziehen wenn gleichzeitig jemand das Pferd wieder verzieht ist ziemlich schwierig. Vor allem als RB!

Prinzipiell würde ich sagen dass ab jetzt nur noch im Schritt draussen geritten wird. Bis die Erwartungshaltung des Pferdes sich geändert hat in "draussen darf ich nur Schritt" dazu sollte die Besi des Pferdes aber auch mitziehen.

So ungern ich frage: welches Gebiss hast Du drin? Das Pferd muß für Dich kontrollierbar bleiben sonst riskierst Du einen Unfall mit dem niemanden geholfen ist.

Ist das Pferd trotz seiner Hibbelei kontrollierbar oder legt sie sich aufs Gebiss und ist unerrreichbar für Hilfen? Ich kenne Pferde die gerne etwas pullen und sich aufregen, dabei aber immer noch am lockerem Zügel geritten werden können.

Ich würde konsequent Dressur arbeiten, zusätzlich draussen Schritt reiten. Wenn sich das Pferd an die Schritt Ausritte gewöhnt hat wird es auch wieder runter kommen. Schließlich weis es dass es nichts anderes darf. Ein ruhiger Mitreiter ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Wenn es draussen ohne Probleme im Schritt geht, kann man anfangen wieder mehr zu machen. Beschäftige sie mit Seitengängen, Slalom durch Bäume usw. - ich weis, das wolltest Du nicht hören - aber es wird Dir helfen. Du mußt die Aufmerksamkeit und den Fokus wieder auf Dich richten. Momentan konzentriert sich das Stütchen eher auf sein eigenes Programm und beschäftigt Dich damit - Du mußt aber den Spieß umdrehen. Nur so schaffst Du es dass Du wieder im Mittelpunkt bist (also Reiter und nicht draufsitzer und Missmacher der Rennerei).

Das kann auch bedeuten dass man ständig eine neue Aufgabe vergibt - Anstrengedn aber es lohnt sich

alles gute

Wie gesagt hat die kleine von grund auf einen großen Vorwärtsdrang (hoher Vollblutanteil ;) ) daher kommt es auch auf dem Platz gelegentlich zu kleinen Auseinandersetzungen bezüglich des Tempos. Daran arbeiten wir aber permanent - und grundsätzlich besteht dieses Problem nur am aufgenommenen Zügel. Deswegen mache ich es auch beim Reiten immer so, dass wenn sie zu kribbelig wird, ich Schritt reite & arbeite und sie dabei immer länger lasse, bis sie sich wieder entspannt hat. Ist aber da auch schon wesentlich besser geworden.

Die Besi reitet sie generell nicht mehr (zu groß), nur ich und im Moment 2 andere RBs (würg) die aber aus dem Grund nicht mit ihr ausreiten - oder WENN dann eben auch nur im Schritt (was ja wie gesagt auf Straßen oder "nicht offenen Wegen" ganz gut funktioniert).

Ich bin ja sowieso noch nie mit ihr anders ausgeritten als im Schritt. Aber immer den gleichen Weg um unser Feld rum - da hat sie gar keine Möglichkeiten loszurennen (Bäume überall etc.) und versucht es daher gar nicht erst.

Habe ein einfach gebrochenes Wassertrensengebiss drin. Hatte testweise mal ein doppeltgebrochenes Olivenkopfgebiss drin, was auf dem Platz/Halle ganz gut war - aber laut Besis angeblich zu scharf o.O ^^ meinst du ich sollte das mal testen im Gelände?

Sie ist generell irgendwie unkoordiniert. Zum losrennen kam es bei uns ja gar nicht weil sie irgendwann nachdem sie erst im Zick Zack über den Weg geeiert ist anfing sich im Kreis zu drehen (sie wollte zum Feld, ich eben nicht) und "anzusteigen". Aber wirklich auf's Gebiss gelegt hat sie sich dabei nie, war also nie wirklich fest, ist nur rechts und links ausgewichen (ich fühlte mich teilweise wie auf einer 3 Jährigen die nicht weiß wie ihr geschieht x.x) die Zügel waren wie gesagt die ganze Zeit über nur leicht aufgenommen weil sie sonst direkt weggerannt wäre. An der Hand war es auch so dass sie sich aufgerollt hat und "geknartscht" - könnte mir also vorstellen dass sie so ist wie du sagst, dass sie trotzdem nicht gegen die Hand zieht sondern locker geritten werden kann (bzw. ja auch muss).

Mitreiter sind momentan noch schwierig - deswegen ja die Überlegung ob es was bringt, wenn ich sie an der Hand mitnehme? Allein um den "Schreck-Faktor" zu minimieren (den wir gestern auch hatten, weil ein böses, kleines, schwarzes Shetty auf der Wiese stand und sie direkt wieder aufs Feld wollte -.-)

Nein nein, Slalom um Bäume ist etwas, was funktioniert ^^ nicht hören wollte ich Dinge wie "Arbeite im Trab, Galopp, Übergänge" blabla - weil sobald ich antraben würde, wäre die gute Weg ^^

0
@funkelfee203

ein doppelt gebrochenes Gebiss zu scharf?? hust nein ... wirklich nicht.

Meinem Traber (auch von der hektisch hysterischen Sorte) ist das doppelt gebrochene zu schwammig gewesen. Das einfach gebrochene zu sanft. Mittlerweile bin ich bei einer geraden Stange mit Anzügen (BillyAllen d-Bit) gelandet. Mir selbst passt das nicht unbedingt weil ich lieber "sanfter" unterwegs wäre, aber lieber ein Pferd das auf eine Hilfe hört als eines das sich durch ständiges Zerren am Zügel nicht mehr beeindrucken lässt.

Du hast also ein kleines Kanönchen unter Dir das noch von 2 anderen RBs geritten wird. Schwierig.

Als RB hast Du ja schon mal keine freie Handlungsmöglichkeit und mußt eigentlich alles mit der Besi abstimmen. Wenn die zwei anderen RB's unsicher sind ( und das sind sie wenn sie nicht mehr gern ins Gelände gehen) überträgt sich das auf's Pferd.

Pferd denkt: Draussen ist immer Aufregung - also bin ich noch ängstlicher und fluchtbereiter! Schließlich wird der Reiter ja seinen Grund haben - also wo ist der Berglöwe?

Reiter denkt: Schitt - jetzt gehts wieder los, macht sich steif, nimmt die Zügel noch mehr auf....

Ein Teufelskreis

bist du mal mit ihr spazieren gegangen, locker an der Hand? Ich würde mal ausprobieren ob die Landschaft dann genau so gefährlich ist.

Ist sie grundsätzlich gut ausbalanciert? Gleichgewicht? Stangenarbeit ok?

Hast Du im Gelände Platz ? Ich frag deshalb weil es sich so anhört als würde das Stütchen sich einfach nur noch mehr reinsteigern und beim Zurückhalten einfach den Kopf ausschalten, wenn bereits nur Schritt gegangen wird und auch dabei nur Terz gemacht wird.. vielleicht ist es dann für diesen Kurs schon zu spät. Vielleicht müsste sie mal laufen dürfen.

Einfach damit das Adrenalin raus kann, ein Ventil hat. Das kann man allerdings nur sattelfesten Reitern empfehlen und nur wenn man weis dass auf der Strecke niemand ist der zu Schaden kommt. Also keine ponyfressenden Monster ;-)

Fang mal gleichzeitig mit Bodenarbeit an, ruhig auch im Gelände an der Hand. Hengstkette rein, Bodenarbeitsgerte / Stick mitnehmen, Handschuhe an und marschieren. Stehen bleiben üben, energisch und konsequent sein.

Darf ich noch fragen... Vollblut + ??

Trankehner?

0
@reiterhexe

Das es doppelt gebrochen ist, ist nicht das Problem. Das Problem ist angeblich die "Hebelwirkung" der Oliven. Noch von der ganz alten Schule ;) ich sehe das genau so wie du, lieber einmal richtig durchkommen als das Pferd durch Dauerdruck abstumpfen. Beim Springen hatte ich das 1x drin, das hat wunderbar funktioniert... vllt probier ichs einfach nochmal aus, draußen.

Zum Glück hab ich doch relativ viele Möglichkeiten. So lange ich mich oder das Pony nicht in Gefahr bringe, darf ich alles machen. Jetzt ist natürlich Fakt, dass ich mich im Gelände mit ihr durchaus in Gefahr bringen kann... hm...

Ja, bei eingangs genannten "erstem Ausritt des Jahres" bin ich ja am Ende abgestiegen und habe sie den Rest der Strecke (durchs Feld) geführt. Auch dann ist die Landschaft gefährlich, aber sie folgt mir. Mal seitwärts, mal zögernd. Aber sie folgt mir überall hin. Wenn ich draufsitze kommen dann gerne Aktionen wie "ich drehe mich so lange im Kreis bis der da oben schlecht wird!" ;)

Die Balance ist grundsätzlich gegeben. Deswegen war ich ja so verwundert, als sie im Gelände auf einmal so eierig lief. Eigentlich kannst du sie über Stock und Stein führen und reiten, und man merkt es oben nicht einmal.

Das habe ich mir auch schon gedacht. Sie MUSS einfach mal wieder raus, Gas geben können. Wirklich gute Strecken dafür kenne ich bei uns allerdings nicht - Felder sind mir zu unsicher, wegen der Löcher etc. Habe überlegt mal mit ihr zum Geländetraining mit zu fahren und einfach nur auf die Sandbahn zu gehen. Da hab ich guten Boden, wenn was passiert genug Menschen die es sehen und sie kommt nicht weit (auf Straßen oder ähnliches)...

Bodenarbeit machen wir seit dem Winter schon vermehrt. Deswegen ja auch mein Gedanke, ob ihr das im Gelände für das REITEN im Gelände auch was bringt. Aber aufjedenfall ja zum "abhärten" gegenüber den äußeren Einflüssen.

Deutsches Reitpony + Welsh + sämtliche Vollblüter (und etwas weiter hinten noch "Wildbahnpferd" :D)

0
@funkelfee203

Bodenarbeit kann man ja herrlich ausweiten, Regenschirme Plastikfolien flatternd übers Pferd legen usw. Tunnel bauen. Muß ja nicht nur über Stangen-schlurfen sein ;-) Das bringt auf jeden Fall etwas wenn Du Deiner Phantasie keine Grenzen setzt. Draussen gibt es Mülltonnen und Bagger, ein vergessenes Brett, einen neuen Jägerstand usw. da findet sich immer etwas gruseliges für das Pferd :-)

Spazieren gehen ist auf jeden Fall super! Das würde ich wirklich ausweiten. Vielleicht geht es ja auch dass sie jemand als Handpferd mitnimmt?

Auf jeden Fall muß das Pferd mehr raus - sonst wird das nie was mit einem entspannten Ausritt. Auch wenn die Blüter grundsätzlich nicht so gemütlich vor sich hin dämmern.

Die Olive hat eine Hebelwirkung?? Im Ernst?? Huuu ich fühl mich gerade wie ein Tierquäler ;-) Was würde die Besi des Pferdes wohl von mir denken?

Da Du als RB schlecht deine eigene Trense + Gebiss mitbringen kannst weis ich nicht so recht was ich Dir raten soll :-(

Zum Rassemix: muß ja bildhübsch sein!

0
@reiterhexe

Wobei so offensichtliche Sachen wie Bagger etc. kein Problem sind... :D eher zurechtgestutzte Büsche, fallende Blätter... naja... :D

Ich weiß nicht ob sie als Handpferd so händelbar ist... weil sie doch sehr empfindlich ist am Kopf (Maul, Genick) und vom Pferd aus kann man da nicht so schnell nachgeben wie vom Boden... Aber sie hat ein "Vertrauenspony", von dem aus wird sie auch zur Weide gebracht gg vllt kann ich das damit ein wenig üben und dann mal ausprobieren (lassen). Das Pony selbst ist leider im Gelände auch nicht die zuverlässigste.

Vllt finde ich ja eine eben Wiese, auf der ich longieren kann?! Wäre das auch eine Idee? Hm...

Jein. Das haben irgendwelche schlauen Menschen mal behauptet, dass es eine Hebelwirkung hätte. Weil die Ringe ja nicht frei gleiten können. Aber ich frage mich, wie hoch oder tief du die Hände dafür nehmen müsstest, damit da wirklich was hebeln kann. Weil im Normalfall sind die Zügel ja mehr oder weniger an der gleichen Stelle, auf gleicher Höhe, und können frei gleiten... ich weiß auch nicht wie man darauf kommt... ^^ Ich sammel schon fleißig Artikel und ähnliches darüber, und will denen das bei Gelegenheit mal vorlegen :D

Bildhübsch... hm... also ich finde sie schön! Ist halt irgendwie... nicht typisch DRP, also das "Wildbahnpferd" kommt schon durch - kräftige Beine. Unzähmbare Strubbel Mähne ^^ Genau wie das Englische Vollblut - große Augen, große Nüstern. Ziemlich trocken. Vllt nicht jedermanns Fall, weil eben wie gesagt nicht so ein klassisches, drahtiges, feines Deutsches Reitpony, aber sie hat durchaus was! (Und sei es nur ihr durchweg skeptischer Blick aus den Riesen Kulleraugen ^^)

0

Kann das sein, das sie sonst immer an diesen Stellen rennen durfte mit anderen Reitern? Das haben die dann ganz schnell raus und denken sie müßen da immer rennen. Unsere Ponys wissen das auch schon an den üblichen Gallopstrecken oder Stoppelfeldern. Grade bei den Feldern werden auch immer ganz heiß aufs rennen. Da hilft es dann sich andere Gallopstrecken zu suchen und auf dein eigendlichen nur schritt zu reiten, solange bis sie es geschnallt hat. Dazu würde ich aber auch noch Unterricht empfehlen. Das kann nie schaden!

In dem Gelände wurde sie glaub ich noch nie wirklich ausgeritten... stehen da noch nicht so lange - und diese Angewohnheit hatte sie schon immer. Deswegen wurde halt wenn nur auf der Straße etc. mit ihr ausgeritten, hat sich keiner groß mit auseinandergesetzt.

Galoppstrecken haben wir mit ihr deswegen gar nicht. Es gibt nur "Gefährliche" Strecken und "Unbedenkliche" Strecken :D

Unterricht hab ich sowieso ;)

0

Wir haben das ganze so gemacht: Wenn die Pferde den Berg hochgerannt sind, sind wir runtergeritten und wieder hoch. Und das so lange, bis sie auf uns gehört haben und nicht losgerannt sind. Das klappt wohl nicht auf jeder Strecke und auch nicht bei jedem Pferd, aber der Besitzer wollte das damals so und es hat bei mir funktioniert.

Wenn sie wieder durchparieren würde, wenn sie oben angekommen ist, dann gerne. Tut sie aber nicht ;) ansonsten vom Prinzip her ja richtig.

0

Hallo, ich würde mit dem Pferd zunächst mal nicht alleine ins Gelände gehen, sondern mit mindestens einem, besser 2 anderen, ruhigen , sicheren und ausgeglichenen Pferden. Dann würde ich besonders auf diesen Strecken ruhig im Schritt und später im Trab gehen (zwischendurch immer mal wieder zum Schritt durchparieren). Am besten ist es, wenn du das erst nach der Dressurstunde machst, wenn das Pferd schon gearbeitet hat. Genauso kann auch ein Spaziergang an der Hand helfen, wenn das Pferd sich gut führen lässt und dich als "Oberpferd" anerkennt. Auch das würde ich erst zur Belohnung nach der Arbeit machen. Gut ist es auch hier, wenn du nicht alleine mit deiner RB rausgehst, sondern noch jemanden mitnimmst. Jetzt kommt das erste Gras, du kannst die RB auch an dieser Strecke etwas angrasen lassen.

Du mußst die Sache nur konsequent angehen und erst wieder auf diesen Strecken galoppieren, wenn du das Pferd sicher kontrollieren kannst, am besten ebenfalls mit den ruhigen Begleitpferden.

auf den strecken ist ja seit ewigkeiten keiner mehr galoppiert. zumindest nicht freiwillig. ich gehe grundsätzlich nur im schritt raus.

die andere RB war öfter mal mit mehreren Pferden ausreiten (auch nur im Schritt) - da ist sie zwar entspannter was ihre Umgebung angeht, aber wenn sie rennen will, rennt sie auch da los. Bzw da erst recht, weil die anderen ja mitmachen. Das widerum halte ich für gefährlich...

Nach der Reitstunde ist sie dafür zu kribbelig. WIe gesagt, bei ihr macht es keinen Unterschied ob sie schon gearbeitet hat oder nicht. Probiere es trotzdem mal aus - sobald es noch hell ist wenn meine Stunde beendet ist (reite immer erst um 19 Uhr (; )

Klar, galoppiert oder getrabt wird erst, wenn der Schritt klappt. Mehr will ich eigentlich gar nicht: entspannt im Schritt durch's Gelände :)

0
@funkelfee203

Wir haben bei uns die Erfahrung gemacht, dass die Begleitung von ein oder besser 2 ruhigen, erfahrenen und ausgeglichenen Pferden Wunder wirkt und sich gut auf die heftigen überträgt.

0

ich hatte auch das problem mit unserer araberstute als sie sie gekauft hab! ein halbes jahr richtig gearbeitet und sie geht super im gelände, ich kann sogar kinder auf ihr aleine reiten lassen!!!!

Es liegt einfach nur daran das dein pferd nicht richtig dressurmäßig ausgebildet ist, du musst wirklich mit ihr arbeiten im gelände und auf dem platz, und nehm dir am besten hilfe dazu weil das kann auch mal böse ausgehen wenn du das tier im gelände nicht im griff hast! wenn du merkst das sie los rennen will reite Volten,... und wichtig ist das du oben drauf ruhig bleibst!

Pferde steht für Kraft, Energie und Freiheit. Sie lieben es, einladende Strecken zu rennen, um sich damit zu spüren. Das macht sie glücklich und stolz. Ich lasse meine Pferde draußen auf geeigneten Strecken aus sausen, und wir sind dabei glücklich. Wenn man sie dabei wirklich laufen läßt, also nicht die Zügel kurz hält, entwickeln sie dabei eine wunderbare Schubkraft aus der Hinterhand, wodurch der Rücken schön hochkommt. Danach sind sie zufrieden und froh - und ich auch :-)

Das ist das was ich erreichen will - dass ich sie gehen lassen KANN! Und nicht, dass sie mir unkontrolliert davon rennt ;)

0

also wenn mein pflegi abgeht nehme ich einen zügel in beide hände und ziehe, ich nenne das 'nase-an-po'. wenn du das pony/pferd sonst nicht beruhigen kannst, ist das das beste was du machen kannst.und wenn du merkst dass er dir davon preschen will, lässt du ihn so lange in einem engen zirkel laufen bis er sich ein bisschen ausgepowert hat und beruhigt hat. das solltest du aber nur machen wenn es wirklich nötig ist. als vorsorge könntest du ein join-up machen und dann gleich ins gelände gehen. wenn du nicht weisst was das ist, kannst du das recherchieren. join-up von monty roberts. lg

Von Join-Up halte ich nicht unbedingt viel - und das es bei ihr was bringen würde wenn ich es vorher mache bezweifel ich auch stark!

Klar, wenn ein Pferd losrennt, und es gefährlich wird, Bremse ich, wie ist mir dann auch egal - und so wie du es beschreibst funktioniert es meistens.

Aber ich will es ja gar nicht erst so weit kommen lassen! Und Zirkel reiten auf Feldwegen ist schwierig - die sind meist nur 2m breit ^^ ich bin ja noch nichtmal auf dem Feld - zumal ich da ja gar nicht drauf reiten darf ;)

0
@funkelfee203

ich schreibe das jetzt sehr wiederwillig, aber versuch mal das pferd auszubinden, hol dir aber erfahrene hilfe dabei, wie man das benutzt. wenn das nichts bringt, dann schlage ich dir das vor: (ein anderes pferd, das ich regelmässig reite, lässt sich so perfekt reiten) bei jedem schritt geht der kopf immer ein paar cm nach vorne. jedes mal gehst du mit der hand mit, so dass der zügel immer gleich ist. aso der druck auf das maul. bevor ich das gemacht habe, hat eine pflegerin extremst ausgebindet. die hatte so angst, dass er ihr abgeht, die hatte einen zügel gehabt den man zwischen den vorderbeinen hat (weiss den fachbegriff ned). und jetzt ist er brav wie ein lamm. als ich aber jedoch den zügel mehr aufnahm, wollte er mir gleich wieder davon.

zum join-up: ich habe heute gerade wieder super erfahrungen damit gemacht. ein mädchen ist mit ihrem pferd zu mir gekommen und hat mir ihre probleme erklärt: das pferd ist der boss, er will immer fressen, er verspannt sich völlig beim reiten etc. ich wusste was ich tun wollte und was ich erreichen wollte. ich hab ca. 10 minuten join-up gemacht für: wer ist der boss? dann bin ich 5 minuten schritt gegangen, hab ihn eng am strick geführt, ihn länger gelassen. sobald er fressen wollte, habe ich den strick wieder eng genommen. und so weiter. ich bin dann slalom mit ihm gelaufen, damit er auf mich hört und er sich entspannt. nach ca. 20 minuten arbeit, setze ich mich ohne sattel und zaumzeug, nur mit halfter und strick aufs pferd und voilà! er frass nicht mehr, war ganz entspannt, ging gut am schenkel. nach einer runde bin ich abgesessen und hab ihm ein leckerli gegeben. die besi war verblüfft! mal schauen wies weitergeht! und ich hatte keinerlei gewalt angewendet!

lg

0
@user1153

Mitgehen in der Nickbewegung nennt man deine Geheimwaffe ;)

Ausbinden im Gelände halte ich für Schwachsinn. Zumal man das Pony nicht ausbinden kann, das sie dann schnell in Panik gerät (jaaa, bei dem Tier ist einiges schief gelaufen). Wie soll sich ein festgezurrtes Pferd im Gelände ausbalancieren? Mit dem unbeweglichen Hals? Klappt bestimmt hervorragend!

Ich bleib dabei, Join Up ist nichts für uns. ich arbeite da lieber mit vernünftigen, vertrauensstärkenden Maßnahmen.

0
@funkelfee203

ok, dann kann man dir wohl nicht helfen oder du willst dir ned helfen lassen :) und join-up ist eine vertrauensstärkende massnahme ^^ jedenfalls hätt ich dir noch einen ebenfalls bewährten tipp: t-touch von linda tellington-jones. wenn dus nicht ausprobierst wird es wohl klar sein dass du dir nicht helfen lassen willst. und das mitgehen in der nickbewegung ist keine geheimwaffe. das ist eine sehr bekannte methode ;) warum machst du dann nicht einen auf parelli oder van grunsven?? xD

0
@user1153

DU hast gesagt, du schlägst mir vor:

bei jedem schritt geht der kopf immer ein paar cm nach vorne. jedes mal gehst du mit der hand mit, so dass der zügel immer gleich ist.

DAS ist simples mitgehen in der Nickbewegung. Das ist keine bekannte "Methode" sondern ein MUSS. Vllt solltest DU dir helfen lassen wenn du das nicht weißt.

Ja klar, ich will mir nicht helfen lassen. Nur weil ich von bestimmten Methoden nichts halte. Den Zusammenhang zwischen Parelli und van Grunsven hab ich auch nicht ganz verstanden. Was soll das hier überhaupt? Mit dem falschen Fuß aufgestanden?

Und nochmal: Im Gelände haben Ausbinder am Pferd nichts verloren. Maximal ein Martingal, alle andere schränkt das Pferd in der Bewegung und somit im Sichtfeld ein, was erst recht zu Panik führt - oder eben zu Unterwerfung. Was aber wieder nicht mein Ziel ist. SChon gar nicht "extrem ausbinden" - erzähl DU mir nochmal was von van Grunsven Fräulein!

Das ist doch ein Witz hier.

0
@funkelfee203

ach egal. bringt wohl nix mit dir zu diskutieren. kennst du abspielen? ja egal. ab und an bringen ausbinder was, natürlich nicht extrem sondern nur leicht ^^ wird selten benutzt aber ist ja auch egal :) tut mir leid, DA KANN ICH DIR WOHL NICHT HELFEN! ich habe auch nur das geschrieben was andere nicht geschrieben haben.. aber lönd mers ;)

0
@user1153

abspielen = Paraden geben, ja kenne ich. Das hat aber nichts mit dem zu tun was du mir "raten" wolltest.

Aber du hast recht, es hat keinen Sinn mit mir zu diskutieren - wenn dir die Argumente ausgehen und du selber merkst, es ist schwachsinn was du erzählst ;)

So, Feierabend.

0
@funkelfee203

Und wegen ausbinden ! lass den schwachsinn, viel zu gefährlich im gelände wie du schon selber sagtest !

wenn dann kann ich dir nur ein martingal empfehlen, das wäre eine möglichkeit, lößt jedoch nicht dein problem,. martingal verhindert ja nur das dein pferd den kopf hoch reißt und sich festbeißt.

0

Das mit dem Zügel habe icg auch mal gemacht bei meinem pferd ! hilft leider kaum was ! habe die selben probleme wie funkelfee203, nurnoch heftiger !! meiner rennt überall los sogar auf asphalt wenn er gerade will.

ich rate dir ab von der methode an den zügel zu ziehen ! damit machst du das pferd nur noch stumpfer im maul und bewirkst nichts. in dem moment blockierst du zwar das das pferd durch geht, jedoch wird das pferd dann erst recht unangenehm und versucht sich rauszuziehen und damit "pusht" du ihn nur noch mehr. also ich rate davon wirklich ab !

das mit den join - up rate ich dir auch nicht! los bloß die finger davon wenn du von sowas keine ahnung hast ! damit kannst du viel zu viel kaputt machen wenn du nur einenkleine sache falsch machst ! mache ein join up nur mit einer erfahrenen trainerin !

lg

0

Das mit dem Zügel habe icg auch mal gemacht bei meinem pferd ! hilft leider kaum was ! habe die selben probleme wie funkelfee203, nurnoch heftiger !! meiner rennt überall los sogar auf asphalt wenn er gerade will.

ich rate dir ab von der methode an den zügel zu ziehen ! damit machst du das pferd nur noch stumpfer im maul und bewirkst nichts. in dem moment blockierst du zwar das das pferd durch geht, jedoch wird das pferd dann erst recht unangenehm und versucht sich rauszuziehen und damit "pusht" du ihn nur noch mehr. also ich rate davon wirklich ab !

das mit den join - up rate ich dir auch nicht! los bloß die finger davon wenn du von sowas keine ahnung hast ! damit kannst du viel zu viel kaputt machen wenn du nur einenkleine sache falsch machst ! mache ein join up nur mit einer erfahrenen trainerin !

lg

0

Hi longiere sie doch erst mal ab oder reite sie auf dem platz das sie schon etwas ausgepowert ist und dann versuche es im gelände noch mal .....

sinnlos.. ein Pferd das bei sowas aufdreht bekommt damit nur noch mehr Power und Kondition, beim ersten Adrenalinkick dreht das Pferd wieder auf.

Danach ist es so ausgepowert dass man mit Kreuzverschlag rechnen darf

0
@reiterhexe

Abgesehen davon dass man dieses Pony nicht ausgepowert KRIEGT.

Die Besi hat es mal versucht. Sicheres Feld/Wiese gesucht, galoppiert. Nach einer halben Stunde hat sie es geschafft wieder durchzuparieren - nachdem sie nach der ersten Runde anfing, es zu versuchen ;)

0

Wenn du ein gut ausgebildetes pferd auf dem platz oder in der halle hast , hast du auch kein problem im gelände .... Ich reite seid jahren eine sehr eigenwillige vollblutstute im gelände und die lässt sich toll händeln ...!! Warscheinlich solltest du noch etwas reitstunden mit deiner rb nehmen damit ihr im gelände ein team seid ....

Weil ich bei so einem schwierigen Pferd auch bestimmt ohne Reitunterricht unterwegs bin. Klar ;) Die nehm ich, keine Sorge!

0

also ich habe das so gemacht das ich mein Pferd einfach im Kreis geritten bin bis es aufgehört hat zu rennen...so toll finden die das nämlich nicht wenn der kreis klein genug ist...vielleicht kannst du das ja mal ausprobieren...

sonnige grüße ;)

  1. sie hört nicht auf
  2. sie soll gar nicht erst anfangen! darum geht es mir.

was ich alles anstellen kann WENN sie losrennt, weiß ich... nur nicht, wie ich sie von vornerein davon abhalte weiß ich nicht.

0

Richtig genommen gehört so ein dressurmäßig vergurktes Tier gar nicht ins Gelände, da es nicht jederzeit (!) kontrollierbar ist.

Und natürlich kann man ein Pferd auch im Gelände arbeiten, genau weil DAS versäumt wurde, ist das Tier ja so durchgeknallt und hört nicht auf den Reiter!

Wo auch immer Du reitest, DU bist der Steuermann und nicht das Pferd - versuche konsequent auch im Gelände das Tier an die Hilfen zu stellen und zwar von oben, dann bessert sich das.

Ich habe nicht gesagt, dass ich einfach nur draufsitze und nichts mache. Ich achte sehr wohl darauf dass ich der "Steuermann" bin und bleibe. Aber wie du sagst, ist sie vergurkt, da ist es ihr zwischendurch dann einfach egal.

Und mit "ich kann sie nicht arbeiten" meine ich, wie schonmal gesagt, auch nicht dass ich nur draufsitze und sie lasch durch die Gegend schluffen lasse. Ich meine damit, dass ich sie nicht so arbeiten kann wie auf dem Platz - Übergänge, etc. pp. - denn wenn ich sie antrabe, kann es schneller vorbei sein als ich denke.

Die gute ist nicht sonderlich ausgeglichen. Das wird bei der Dressurarbeit regelmäßig zum Problem. ICH dachte mir, Gelände = Abwechslung = ausgeglicheneres Pferd = bessere Dressurarbeit. Mach ich das wohl doch erstmal an der Hand bis auf dem Platz alles sitzt.

0
@funkelfee203

Gelassenheit im Gelände erreicht man nur, wenn man es AUCH DORT übt - hartes Stück Arbeit, auch dort Übergänge zu reiten. Aber man muß es machen.

0

Was möchtest Du wissen?