Pony läuft nach innen?

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11 Antworten

also: er will dich garantiert nicht ÄRGERN !

aber er versucht dir klar zu machen, daß du SCHIEF sitzt!

er braucht außen etwas mehr Gewicht, also tritt den äußeren Steigbügel gut aus, als wolltest du ihn in den Boden treten, lege den inneren Schenkel verwahrend an den Gurt(ggf schiebe ihn dezent wie in Travers nach außen), ABER bleib aufrecht/senkrecht im Rücken !

DANN sollte es klappen!

(natürlich nur, wenn er gesund und nicht hoffnungslos verrrieten ist....)

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Wozu gehst du denn in den Reitunterricht wenn du deine RL nicht fragen kannst?

Zum einen hat man bei Schulpferden (Aber auch bei manchen Privatpferden ;)) oft das Problem dass sie eben nicht richtig Korrektur geritten geschweige denn ordentlich ausgebildet werden. Insofern schleichen sich da nach und nach einfach Probleme ein die du als Reitschülerin alleine eventuell gar nicht lösen kannst. Das ist leider traurige Wahrheit.

Das Pony tut das aber zu 100% nicht um dich zu ärgern sondern weil du Dich zum einen wahrscheinlich undeutlich ausdrückst, es aber wohl auch  gelernt hat dass es sich so entziehen kann, dass es so weniger anstrengend ist usw. usw. Sind ja schließlich schlaue Tiere ;-)

Als Hilfestellung kannst Du deine RL bitten euch z.B. Hütchen auf der Zirkellinie aufzustellen. So hast du optische Punkte an denen du dich orientieren kannst und tust dir mit der Hilfengebung leichter.

Es ist keine Lösung das Pony durch Ziehen am äußeren Zügel wieder auf die Zirkellinie ziehen zu wollen! Wendungen werden nicht über die Zügel geritten sondern über Gewichts- und Schenkelhilfen. Der äußere Zügel ist rein zur Begrenzung da.

Da wir dich nie Reiten gesehen haben kann man nur vermuten wo deine Fehler liegen. Ganz allgemein versuche dich schwer in den Sattel zu setzen und deine Zirkelpunkte anzuschauen - dabei aber nicht nur den Kopf zu drehen sondern auch die Schultern! Stell dir vor deine Augen sitzen auf der Schulter. Dadurch belastest du dann automatisch den inneren Gesäßknochen richtig und kannst das Pony mit den inneren Schenkel um die Kurve schieben. Gleichzeitig wirkt das äußere Bein verwahrend und begrenzt die Hinterhand damit diese in der Spur bleibt. Sobald es nach innen "drängelt" machst du mit dem inneren Bein mehr Druck.
Mit den Zügeln machst du dabei erst mal gar nichts und ziehst schon gar nicht um die Kurve. Das Ganze benötigt natürlich einiges an Übung und eben eigentlich auch Anleitung durch einen qualifizierten RL... Übe zuerst im Schritt und dann im Trab. Versuche zur geschlossenen Zirkelseite hin anzugaloppieren und erst wenn du das Gefühl hast du hast dein Pony schön eingerahmt.

Aber vor allem: Sprich mit deiner RL! Wenn sie dir nicht helfen kann such dir jemand anderen - wenn sie dir nicht mal lernen kann wie du ein Pferd ohne rumgezerre lenken kannst dann hört sich das für mich nicht nach qualifiziertem Unterricht an...  

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Huhu,

das Pferd macht es nie und niemals, um dich zu ärgern.

Korrekte Hilfengebung und keine Ablenkung von außen, also keine "gruselige" Ecke aussuchen. Wenn die seitlich begrenzenden Hilfen stimmen, wechselt das Pferd auch nicht die Spur, bei vielen Reitschülern ist ein äußerer Zügel in der Regel quasi einfach nicht existent. Dass das Pony dann regelmäßig die Gelegentlich nutzt und woanders hin läuft in logisch. Dass der äußere Ziel dein Problem ist, ist aber eine reine Vermutung aus meiner Erfahrung heraus.

Dein Reitlehrer wird dafür bezahlt, dass er dir reiten beibringt, dann soll er dir auch vor Ort helfen.

Liebe Grüße

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1. doch frag deine RL.für was nimmst du den reitstunden wenn du dir keine tipps holen willst

2. es dreht sich hier um ein schulpferd. um mich nicht zu weit aus dem fenster zu lehnen sag ich jetzt mal die MEISTEN schulpferde sind einfach abgestumpft. kein wunder wenn da jeden tag jeder anders oder gar falsch reitet. bei den kleinerem kiddis werden sie gelobt wenn sie auf der vorhand herumlatschen, hauptsache sie sind brav. beim anderen bekommen se dann eine geklatscht weil sie nicht genug versammelt laufen.

klar gibt es auch einigermaßen faire reitschulbetriebe. das ist aber der seltenste fall. ich weiss es ist ein schwieriges thema. bevor man sich eine RB etc anschafft sollte man ja mit den pferden umgehen können. dafür ist dann natürlich die reitschule da. im grund genommen also ein schlecht umgehbarer weg.

rein prinzipiell: läuft er dir vorm angaloppieren nach innen weg: ZÜGEL sind NIE NICHT NIE NIEMALS zum lenken da. lenken tust du mit geiwcht und schenkeln. die erste logische reaktion wäre natürlich den linken, also äußeren zügel dahin zu "ziehen" wo das tier hin soll. also nach außen. ist aber kontraproduktiv da es dir dann nur über die innere schulter weiterhin wegläuft.

vielleicht solltest du mal versuchen mit übertirebenen geiwchtshilfen zu reiten. da gibts aber 2 theorien. die einen sagen das pferd läuft unters gewicht die anderen sagen es weicht. die logische erklärung meinerseits ist aber die, dass das pferd nunmal versucht sein gleichgewicht zu halten. sprich verlagere ich auf links, läuft es nach links.warum sollte ein tier vor seinem eigenen gleichgewicht weg laufen?

du verlagerst dein geiwcht also nach links, begrenzt mit dem inneren zügel und schenkel. das alles muss natürlich trotzdem zu den richtigen zeitpunkten usw eingesetzt werden. da kann dir aber nur der RL helfen. eine garantie dafür dass es dann immer klappt gibt es aber nicht. weil schulpferd eben

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Kommentar von CarosPferd
04.08.2017, 13:19

Unterstütze deine Meinung zu den gewichtshilfen, ich bin Springreiter, wenn ich über dem Sprung schon nach zB rechts verlagere, dann heißt das für ihn landen, rechts drehen, weiter, also er folgt meiner Richtung.

Die andere Theorie habe ich tatsächlich in Bezug auf gewichtshilfen beim reiten selber noch nie gehört..

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Vor allem: DAS PFERD MACHT DAS NICHT, UM DICH ZU ÄRGERN!

Solche niederen Motive sind rein menschlich, ein Pferd kennt so was gar nicht!

Das Pferd läuft nach innen, weil du noch nicht in der Lage bist, die Hilfen richtig zu geben, oder eventuell, weil es gemerkt hat, dass es sich so das Leben etwas leichter mavhen kann. Vermutlich eine Kombination aus beidem.

Aber niemals kann ein Pferd daran denken, jemand " ärgern" zu wollen. Entschuldigung, auch wenn wir Reiter auf die Intelligenz unserer Lieblinge stolz sein möchten: aber um bewußt jemand ärgern zu wollen, ist ein Pferd ( eigentlich zu unserer Freude) viel zu dumm. Es gehort ja zu den liebenswerten Eigenschaften dieser Tiere, keineHeimtücke zu kennen.

Das Pferd hat sicher auch keine besonders gute Ausbildung genossen und daher etwas Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht. Daher solltest du dein Gewicht (statt wie sonst richtig) mehr nach aussen platzieren, ohne einzuknicken, und das Pferd mit dennZügeln gut einrahmen- besonders die Anlehnung am äusserennZugel stabil halten.

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Das Pony tut das nicht, weil es dich "ärgern" will, sondern weil es das "kann". 

Weil keiner weiß, wie das Pony ausgebildet ist, würde ich dennoch empfehlen, deine RL zu fragen. Sie kann doch auch sehen, WAS Du macht, dass das Pony das tut, was es hier gerade kann. Alles andere kann dir unter Umständen nur ganz andere Probleme schaffen.

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Inneren Steigbügel mehr austreten, das Gewicht deutlich nach innen verlagern, nicht das Pferd nach außen stellen (es läuft sonst über die Schulter nach innen), aber am äußeren Zügel führen.

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Kommentar von VeraLu
04.08.2017, 11:14

das mit dem gewichten ist aber eine zwispaltgeschichte. die einen sagen das pferd läuft unters gewicht, die anderen sagen es weicht. meiner meinung nach ist es sinnlos das gewicht in die nicht gewünschte richtung zu verlagern

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Normalerweise: Einen kleinen Impuls mit dem inneren Bein etwas weiter hinter dem Sattelgurt, äußeren Zügel durchgehend dranhalten, nicht ziehen, nur kontakt zum maul halten ( wenn das allerdings eine stute ist könnte es sein dass sie bockt weil die da empfindlich sind)

Bei einem Schulpferd kann es aber auch sein, dass das Pferd nicht genug Muskeln auf der Hand hat und deswegen in der Ecke beim angallopieren sich nicht ausbalancieren kann, da könntest du dann nichts dran ändern

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Ich vermute, du willst in der Ecke angaloppiere? Dann ärgere ihn auch : stelle ihn vor der Ecke nach Außen , lege das rechte Bein nach hinten und mach Druck. Genau in der Ecke legst du alles um und gibst die innere Hand deutlich nach.

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Nur um dich zu ärgern, sicher.

Dass du falsch sitzt, kommt dir noch nichtmal in den Sinn.

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Und warum hilft dir deine Reitlehrerin nicht?

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