Pomeranian Mix Krankheiten?

6 Antworten

Die Chancen stehen sogar noch höher, als bei einem Zwergspitz (oder Chihuahua) von einem seriösem Züchter! Auch Chihuahuas, besonders wenn sie von Vermehrern stammen, haben häufig gesundheitliche Probleme (u.A. Zahnprobleme, PL, und Herzfehler). Da die Eltern (geschweige denn die vorigen Generationen) garantiert nicht auf Erbkrankheiten untersucht wurden, werden diese nun munter weitervererbt -.- Wie soll da ein "gesunder" Mix entstehen?!

"Pomchis" sind überteuerte und vermutlich kranke Mischlinge. Wenn man einen Rassehund will, muss man auch das Geld für einen guten Züchter investieren. Will man lieber einen Mischling, muss man im Tierschutz gucken. Vermehrer unterstützt man nicht! 

Warum muss es eigentlich immer ein Zwergspitz sein? Was spricht gegen einen Klein- oder Mittelspitz (26 cm ± 3 cm bzw. 34 cm ± 4 cm)? 

Eine Krankenversicherung macht, meiner Meinung nach, nur wenig Sinn. Oft gibt es entweder eine Selbstbeteiligung oder es werden doch nicht alle Kosten übernommen. Ich lege lieber jeden Monat einen festen Betrag zur Seite. Auch bei einer OP-Versicherung muss man auf das Kleingedruckte achten.

Naja  - ich habe auch schon ziemlich zweifelhafte "VDH-Bewertungen" gesehen... Da ist auch nicht alles Gold was glänzt.

Wenn man sich einen Minihund zulegt muß man sich darüber im Klaren sein, daß die fast alle Zahnprobleme haben, Auch diverse Augenerkrankungen sind an der Tagesordnung. Patella ebenso. Je kleiner der Hund umso größer die Probleme. Zwei den totalen Zwergen (Teacups) ist es eigentlich logisch - die Organe sind oft nicht richtig ausgebildet - es ist einfach kein Platz mehr dafür da.

Aber gut - bei großen Rassen ist es auch nicht anderes. Die haben dann halt HD, Gelenkprobleme, Herzerkrankungen etc.

Fragt sich was besser/schlechter ist.

Von diesen ganzen Designerrassen halte ich gar nichts - vor allen Dingen dann nicht wenn zwei sowieso schon gesundheitlich problematische Rassen miteinander gekreuzt werden.  Da stimmt der Spruch "Mischlinge sind gesünder" nun mal überhaupt nicht. Wenn man Pech hat bekommt man das "Schlechte" von beiden Rassen.


Hallo,

da ja beide beteiligte Rassen mit jeweils eine Menge rassetypischer Krankheiten behaftet sind, stehen die Chancen sehr gut, dass auch deren Nachwuchs eine Vielzahl dieser Krankheiten erben wird.

Natürlich sieht man das den Welpen jetzt noch nicht an - sie werden ja auch erst wenige Wochen alt sein.

Gerade, wenn man Hunde einfach so vermehrt, ohne, dass sie auf ihre Zuchttauglichkeit untersucht sind, ist die Gefahr sehr sehr groß, kranke Hunde in die Welt zu setzen.

Was meinst du, warum die Hunde, mit denen im VDH gezüchtet werden soll, auf so viele Ausstellungen müssen, so viele gesundheitliche Untersuchungen erdulden müssen, auf Erbkrankheiten untersucht werden etc. pp? Nein, nicht nur zum Spaß, sondern eben, um gesunden Nachwuchs zu bekommen.

Und meist ist es in der Natur auch so, dass sich eher die schlechten Gene multiplizieren - und nicht die guten.

Haha, Ausstellungen! Ich habe eine Tiernutzerin in der Praxis erlebt, die von der Ausstellung kam mit ihrem Pomeranian. Sie erzählte ganz begeistert von der Superbewertung und dass ja die Zähne so gelobt wurden von den Richtern - sie kam zum Tierarzt um die Zahnspange rausmachen zu lassen, die das arme Vieh wegen der angeborenen Fehlstellung noch trug!!

Züchter schauen nur auf die Rassestandards, wenn die nicht gerade auf der Ausstellung tot umfallen geht da alles durch.

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@Quaeror

Sorry, aber vllt.kennst du den Unterschied zwischen einer VDH-Ausstellung und einer "keine-Ahnung-wer-sie-veranstaltet"-Ausstellung nicht.

Auf einer VDH-Ausstellung würde ein Hund mit einer Zahnspange sofort und ohne Diskussion den Ring verlassen müssen!

Zahnstellungsfehler sind Ausschlussfehler - damit wird kein Hund eine Bewertung von einem VDH-Richter erhalten.

Natürlich gibt es auch "Ausstellungen", bei denen das niemanden stört - mit solchen Bewertungen kann man sich dann das Hinterteil abwischen. Es gibt auch Ausstellungen für den schönsten oder hässlichsten Mischling etc. - die haben aber keinerlei Aussagekraft.

Auf einer VDH-Ausstellung werden die vorgestellten Hunde analog des Rassestandards gerichtet - und Fehler des Hundes werden dabei festgestellt und entsprechend ihrer Ausprägung und Schwere entsprechend gewertet. So passiert es schnell, dass ein Hund nur mit einem "sehr gut" oder nur einem "gut" aus dem Ring geht. Eine spätere Ankörung wird damit in weite Ferne rücken, oder gar unmöglich sein.

Aber Zahnstellungsfehler sind immer ein Ausschlussgrund, der jede Bewertung und auch jede Zuchtverwendung unmöglich machen.

Aber da du scheinbar noch nicht einmal weißt, dass auf einer Ausstellung ein Richter die Hunde beurteilt - und kein Züchter - gehe ich mal davon aus, dass du nicht über besonders viel Wissen in diesem Metier verfügst.

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@dsupper

VDH, ich weiß genau über welche Bewertungen die gesprochen hat. Du musst mich nicht für blöd halten, war selber bei VDH-Ausstellungen - auch wenn du das nicht gerne hörst.

Die Zahnfehlstellungen kann man eben mit einer Spange korrigieren, die wächst so im Zahnfleisch ein, dass man sie nicht so leicht sieht.

Leider scheinst du nicht lesen zu können, da ich "Richter" geschrieben habe und die Tante, die mit dem Hund mit Zahnspange zur Ausstellung geht, war eine Züchterin.

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@Quaeror

lol - du hast geschrieben:

Züchter schauen nur auf die Rassestandards, wenn die nicht gerade auf der Ausstellung tot umfallen geht da alles durch.

Da steht NICHTS von Richtern!

Und nein, Zähne werden gründlichst auf einer Ausstellung kontrolliert - da fällt auch eine Zahnspange auf.

Und lass dir aus tiermedizinischem Wissen heraus sagen: es gibt KEINE Zahnspange die ins Zahnfleisch einwächst - das wäre auch sehr fatal.

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Du solltest von solchen Rassen eher die finger lassen. Wir Menschen haben da den Hund in eine Form gezüchtet die vlt. süß ist, aber auch nicht gesund.
Bei kleinen Hunderassen mit Kulleraugen etc. Gibt es z.B. häufig Kleinhirnquetschungen. Das ist eine der schmerzhaftesten sachen die man so haben kann. Auch häufig haben sie gelenkprobleme so wie Probleme beim fressen.Sicher gibt es auch immer mal gesunde Hunde. Aber da du ein Tierlieber Mensch zu sein scheinst, solltest du keine Qual fördern und einen solchen Hund beim Züchter,Hobbyzüchter,whatever holen.
Ggf. findest du ja auch einen solchen Hund im Tierschutz. Prinzipiell kann man noch sagen das es ein Modehund ist und man bei Modehunden echt schnell die gafhr läuft ein krankes Tier zu bekommen, da plötzlich mit allem gezüchtet wird, was nicht kastriert ist.

Pomchi, der Irrsinn der " Züchter",( für mich Vermehrer) der verantwortungslosen Art. kennt keine Grenzen. Diese ganze dumme Verpaarung von Hunden , die dann verkaufstüchtige Namensgebungen wie Pomchi, Aussiedoodle, Cavapoo etc haben, um die Vermarktung dieser Hunde voranzutreiben.  Beide Rassen haben mit erheblichen Erbkrankheiten zu kämpfen, aber da das Kindchenschema beider Rassen anscheinend bei vielen Menschen den richtigen Nerv trifft, wird natürlich weitervermehrt was das Zeug hält. Zulasten der Tiere, wie immer. 

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