polizist war alleine und hat mit eine Strafe gegeben wegen Handy am Steuer, ich will eine Berufung einlegen weil ich mit einem Freund unterwegs war?

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8 Antworten

Hallo fler55,

die erste Frage die sich mir stellt ist die, ob Du nun wirklich nur eine Dose in der Hand gehabt hast oder das einfach nur behaupten willst?

Im Fall, dass die Behauptung des Polizisten zutreffend ist, hättest Du gut da dran getan das Verwarnungsgeld von 50,00 Euro gleich zu bezahlen.

Zwar hättest Du dann keine Möglichkeit mehr Einspruch einzulegen, aber auf der anderen Seite hätte sich die Angelegenheit mit Zahlung der 50,00 Euro erledigt.

Der Polizeibeamte wird nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige fertigen. Für den Tatvorwurf ist bloß gar kein Verwarnungsgeld ohne Punkte und ohne Eintrag als A oder B - Verstoß vorgesehen, sondern Dich erwartet folgender Bußgeldbescheid laut bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog:

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Tatbestandsnummer: 123624

Tatvorwurf: Sie benutzten als Führer des Kraftfahrzeugs verbotswidrig ein Mobil- oder Autotelefon, indem Sie hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnahmen oder hielten.

Ordnungswidrigkeit gem.: § 23 Abs. 1a, § 49 StVO; § 24 StVG; 246.1 BKat

Bußgeld 60,00 Euro plus 28,50 Euro an Verwaltungskosten

Punkte: 1

Fahrverbot: Nein

Eintrag als B - Verstoß

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Selbstverständlich kannst Du gegen dieses Bußgeldbescheid Einspruch einlegen.

Vermutlich wird es dann eine Gerichtsverhandlung geben.

Bedenken solltest Du nur, dass Dein Freund mit einer Falschaussage vor Gericht eine Straftat begehen würde. Und ob Dein Freund dazu bereit wäre, um Dir diese 60,00 Euro zu ersparen, eine Falschaussage zu tätigen und damit zu riskieren zu einer nicht unerheblichen Strafe verurteilt zu werden vermag ich zu bezweifeln.

Weiterhin solltest Du bedenken, dass wenn der Richter keine Zweifel an der Richtigkeit der Aussage des Polizisten hat, dass er den Bußgeldbescheid bestätigen würden. In dem Fall würde noch die nicht unerheblichen Verfahrenskosten der Verhandlung auf Dich zukommen.

Schöne Grüße
TheGrow

Der Polizist war alleine und war mit einem Motorrad hintermir und es ist ja nicht möglich auch wenn ich zb SMS geschrieben hätte, dass er es sehen kann.

Du hast aber nicht aus dem Sinn verloren, dass man über den Netzbetreiber leicht herausfinden kann, wie im fraglichen Zeitraum der Status des Handys war?

Naja also offiziell sind zeugen aussagen gleich viel Wert, doch wird die Aussage des Beamten mehr wiegen. Dein Freund kann für dich lügen. Es kann sein, dass der Beamte sich irrt (sind auch nur menschen) und du kannst den Weg übers Gericht gehen doch wird dies a) nicht einfach b) teuer du wirst definitiv einen Anwalt brauchen und c) rechne mit einer Berufung 

Zahl das Gelld und sei froh, dass kein Unfall passiert ist.

Deine Ausrede mit der Cola-Dose glaut dir keiner,. Sollte dein Freund vor einem Gericht eine Falschaussage zu deinen Gunsten machen, kann das sehr ernsthafte Folgen haben, nämlich Haft. Schlimmstenfalls im Falle eines Meineides bis zu fünfzehn Jahren.

Falls es zur Verhandlung kommt könnte es auch sein das dein Handy nachguckt wird ob du zu der Zeit dran warst ^^

Hallo,

mit der Getränkedose beschwindelst du uns hier doch?

Wenn man Mist gebaut hat, sollte man auch so viel Arsch in der Hose haben das zuzugeben und die Konsequenzen zu tragen.

Bei nur 50 km/h legt man knapp 14 Meter in der Sekunde zurück.

Jetzt überlegt mal wie schnell du warst und wieviel Blindflug du zurückgelegt hast.

Zu telefonieren oder noch schlimmer zu schreiben ist lebensgefährlich.

Außerdem war der Polizist noch gnädig mit dir. Denn die Strafe fürs Handy am Steuer sind normal 60 Euro und ein Punkt.

Viele Grüße 

Michael 

Außerdem war der Polizist noch gnädig mit dir. Denn die Strafe fürs Handy am Steuer sind normal 60 Euro und ein Punkt.

Das habe ich mir auch gedacht. "Nur" ein Verwarnungsgeld 50,00 zu zahlen, aber:

  •  kein Bußgeld von 60,00 Euro,
  • keine Verwaltungsgebühren von 28,50 Euro und
  • keinen Eintrag als B-Verstoß und
  • keinen Punkt

wäre zumindest für den Fragesteller von Vorteil gewesen

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Dann kommt es zu einer Gerichtsverhandlung. Vor Gericht darf man nicht lügen.

Also ... deine Version klingt sehr unglaubwürdig ... wie hier schon erwähnt wurde, ist die mit "Getränkedose in der Hand" völlig daneben ... zumal du im nächsten Absatz von

"wenn ich berufung einlege und behaupte, dass ich eine Dose und kein Handy in der hand gehabt habe"

spirchst .....

"behaupten" klingt schon mal nicht nach Wahrheit ....

Dann ... der Polizist hat dich nicht aufgehalten sondern angehalten ...... und der hat sicher nicht behauptet, sondern festgestellt ;)

Verstehe nicht, dass man nicht dazu stehen kann, wenn man Bockmist verzapft hat .....

Einsehen hat was von Charakterstärke .... zudem kämst du mit 50,00 € gut "wech"

Einfach mal öfter den Verstand einschalten ;) und nicht versuchen, die "'Großen" verarschen zu wollen ;)

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