Polizeiliche Erstvernehmung

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4 Antworten

Im Grunde ist der Tatnachweis erbracht, egal ob Du ja oder nein sagst. Letztlich ist es besser zumindest bei der ersten Befragung, direkt nachdem man erwischt wurde, einfach zu schweigen. Bei späteren Aüßerungen sollte man ebenfalls genau überlegen ob man Antwortet. Ehe man sich versieht hat man sich weiter reingerissen als man muss. Je nach Tatvorwurf sollte man seinen Anwalt reden lassen.

Diese Trunkenheitsgeschichten werden, wenn man die Klappe hält, ohnehin mehr oder minder nach Schema F abgehandelt.

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Ist in diesem Fall ziemlich irrelevant, weil man das sowieso nachweisen kann.

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Wesker1996 22.03.2014, 15:03

Könntest Du den Teil nach dem Komma präzisieren?

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Wesker1996 24.03.2014, 10:12
@stinkertum

Nein, ich meinte Folgendes. Anwälte brauchen z.B. für eine sinnvolle Verteidigung möglichst viel Spielraum. Eine belastende Aussage kann da etwas einengen. Darum möchte ich wissen, ob eine Aussage eines Betrunkenen z.B. weniger schwer in einem Gerichtsverfahren wiegt (er war ja betrunken), egal ob Zeuge, Beschuldigter, oder Opfer, als die eines Nüchternen?

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Die Blutprobe oder der Atemalkoholgehalt wird ja wohl festgestellt worden sein...von daher wäre das Wort "Nein" wohl schlimmer gewesen...

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Mindermeinung 23.03.2014, 03:37

Das Problem ist: bei einer Aussage kann sich der Beschuldigte dadurch selbst belasten, so dass das Auswirkungen auf den anzuwende(nden) Straftatbestand(salternative) hat. Was wiederum auch den Strafrahmen betrifft.

Schon deshalb, weil er dann wahrscheinlich auch etwas zur subjektiven Tatseite preis gibt - ob er z.B. fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat.

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XXungerechtXX 23.03.2014, 10:15
@Mindermeinung

Sorry, aber wenn jemand mit Alkohol im Kopf/Bauch (egal wie viel) in ein Auto steigt und erwischt wird, ist es völlig unerheblich, ob etwas passiert (Unfall...) oder ob er es bewußt oder unbewußt gemacht hat.

Er hat getrunken und hat wissendlich in Kauf genommen, dass etwas passieren könnte. (es war nur Glück, dass nichts passiert ist).

Alle, die Alkohol trinken und danach am Strassenverkehr mit einem Fahrzeug (Rad, Moped, Auto...) teilnehmen handeln unter Vorsatz und sollten den mittleren Strafrahmen zu spüren bekommen. Wenn etwas passiert (Sach-/Personenschaden), den höchsten Beitrag im Strafrahmen.

Bei einem Fußgänger und Alkohol, kann der niedrigste Strafrahmen Beachtung finden und alle Einsätze und Kosten sollten ihm aufgelegt werden.

Denn wer saufen kann, kann sich auch ein Taxi leisten! oder man lässt das Zeug aus dem Kopf/Bauch.

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Bei Trunkenheit am Steuer wird Blut abgenommen um den Promille Gehalt raus zu bekommen. Also völlig egal was du sagst, die wissen, dass du getrunken hast.

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Wesker1996 22.03.2014, 15:10

Nein, ihr versteht es etwas falsch. Ist die Erstvernehmung und ihre Antworten, die der Beschuldigte gab unzulässig bzw. nicht gesetzlich einwandfrei, da der Bschuldigte eben angetrunken war?

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augsburgchris 09.09.2014, 16:57
@Wesker1996

Also: "Ich habe damals angegeben betrunken gewesen zu sein. Dies entspricht aber nicht der Wahrheit. Leider war ich damals zu betrunken um das zu überreissen."?

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Geko1 22.03.2014, 15:12

Stimmt nicht, mir wurde meine Aussage zum Verhängnis.

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