Polizeibewerbung - Straftatenprüfung?

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10 Antworten

Natürlich schauen die ins Bundeszentralregister. Wenn du mit 15 was gemacht hast, steht das nicht drin. 

Aber die Polizei hat auch ein internes Register. Das steht alles Mögliche drin, auch z.B. ob mal ermittelt wurde oder kleinere Vergehen, die wieder eingestellt wurden. 

Du musst also davon ausgehen, dass die bei der Bewerbung Kenntnis davon haben. 

Ich denke aber, dass das kein Ausschlussgrund sein muss. Wenn du offen und ehrlich damit umgehst, und die anderen  Voraussetzungen stimmen, kann es sein dass die dich trotzdem nehmen. (Die wissen auch, dass man mit 15 Probleme im Oberstübchen hat, Pubertät und so.) Es hängt eben auch davon ab, was das war.

Also normal bewerben, wenns gefragt wird, offen sagen was Sache ist.

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Wie steht es in den Bewerbungsunterlagen der Polizei NRW:

"Sollten sie bereits strafrechtlich verurteilt worden sein oder ein strafrechtliches Verfahren gegen Sie anhängig sein, wird im Einzelfall entschieden, ob eine charakterliche Ungeeignetheit vorliegt. Dies wird im laufenden Verfahren zunächst anhand der Straf- und Gerichtsakten entschieden; eine Beurteilung im Vorfeld einer Bewerbung ist leider nicht möglich."

Es wird also danach gefragt. Falsche bzw. unrichtige Antworten führen zum Ausschluß, sofern das rauskommt.

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Ja, die Polizei hat im Einstellungsverfahren Zugriff auf das BZR (komplett, nicht nur das Führungszeugnis!), das Erziehungsregister sowie interne Akten.

Das muss aber kein Ausschlusskriterium sein - kommt darauf an, welches Delikt du begangen hast?

Wichtig ist vor allem eines: Wenn das Thema angesprochen wird, dann rede offen darüber. Sobald du so rum druckst wie hier, hast Du verloren. 

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Für die Einstellung im Polizeidienst erfolgt eine sogenannte "Sicherheitsüberprüfung" für die auch der Verfassungsschutz eingeschatet wird. Der Verfassungsschutz erhält auch Auskünfte aus dem Erziehungsregister, BZRG § 16, Abs. 1, Nr. 6.
 

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Kommentar von exxonvaldez
07.09.2016, 10:23

Für die Einstellung im Polizeidienst erfolgt eine sogenannte "Sicherheitsüberprüfung"

Echt?

Ist das dann eine SÜ1, SÜ2 oder sogar SÜ3?

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Kommentar von Michael383
07.09.2016, 13:51

Also ich habe mich ja selbst auch informiert, und war mir da noch nicht sicher, doch ich habe mald as hier Gefunden:

"Auskunftsberechtigt sind die Strafgerichte, Staatsanwaltschaften, die Behörden des Justizvollzugs, die Familien- und Vormundschaftsgerichte, die mit der Sorge um die Person betraut sind, die Jugendämter, die für die Erteilung von Waffen- und Sprengstofferlaubnissen zuständigen Behörden sowie die Gnadenbehörden."

Bezogen auf das Erziehungsregister. Also das sagt so imgrunde das Gegenteil vond einer Aussage.

Das sind Momente wo ich jetz wieder fraglich bin.

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Ja die können alles dazu einsehen. Ob das jetzt für dich ausschlaggebend sein wird für deine Einstellung kann ich nicht genau sagen. Da könnte ich auf beiden Seiten Argumente bringen. Ja oder nein, Sie sehen es auf jedenfall. :D 

LG

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Das Problem ist sie werden dich eventuell fragen, ob du schonmal mit dem Gesetz in Konflikt gekommen bist.

Wenn du unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eingestellt wirst, ist die Verbeamtung nicht rechtskräftig und du wirst entlassen.

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Darf man fragen wo du dich genau bewirbst? Weil soweit ich weiß wurde der mittlere Dienst doch in fast allen Bundesländern abgeschafft (?). Zumindest bei der Landespolizei.

B2T: Ja, die können alles einsehen. Ob es ausschlaggebend ist für deine Bewerbung hängt sicher davon ab, was du früher einmal getan hast.

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Du musst wahrscheinlich bei der bewerbung ein polizeiliches führungszeugnis beilegen. 

Da steht das natürlich drin ;) 

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Kommentar von Michael383
07.09.2016, 08:09

Das habe ich mir auch gedacht :) Aber das was damals gewesen ist steht für den Richter einsehbar. Gilt das auch für die Polizei? Also bei der Bewerbung?

Die meinten sowas von: "Das ist nicht im Führungszeugnis vermekrt"

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Ich glaube, dass es ausschlaggebend ist, wie schwer die Tat war! Sollte es ein Diebstahl gewesen sein, haben hier und da einige drinnen stehen, würde das kein Problem sein.... Viel Glück ;)

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Kommentar von Michael383
07.09.2016, 08:44

Es sind insgesamt 3 Dinge. Diebstahl ist ein Punkt :)

Die stehen alle in einem Erziehungsregister. Also scheinbar nicht im Bundeszentralregister.

Hat die Polizei auf das Erziehungsregister Zugriff? Weil da steht Behörden des Justizvollzugs, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob darunter auch Polizei zählt

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Natürlich wird das Strafregister geprüft.

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Kommentar von Michael383
07.09.2016, 08:07

Also es steht nicht im Führungszeugnis drin. Steht im Strafregister alles?

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