polizei lockt prostituierte in sperrgebiet

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Da liegt ein Irrtum vor. Ein Sperrgebiet wie z.B. in München verbietet das Gewerbe der Prostitution auf der Straße und in Einrichtungen wie z.B. gewerbsmäßige Bordelle oder Laufhäuser, das Bestellen einer Prostituierten oder eines Escorts in ein Hotel innerhalb einer für dieses Gewerbe verbotenes Gebiet stellt keinen Bruch dieser Verwaltungsvorschrift dar. Der Vertrag kam ja am Telefon also außerhalb der Sperrzone zustande und nur das ist entscheidend.

wow, das ist ja interessant. dass der vertragsabschluß eine rolle spielen könnte, hatte ich noch gar nicht auf der liste. dachte das gebiet der ausübung ist ausschlaggebend. das würde ja bedeuten, dass die polizei nichts gegen haus.- und hotelbesuche machen kann, oder? gibt es da was zum nachlesen? § oder urteile?

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@dieter65

Prostitution ist in diesem Land völlig legal, die Damen (und Herren!) zahlen ja auch Steuern und entrichten Sozialversicherungsbeiträge. Solche 'Sperrbezirke' sollen ja auch das Stadtbild positiv beeinflussen und nicht Prostitution unterbinden.

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@Rettewrennod

so einfach ist das alles nicht. prostitution legal, ok. aber die sperrgebiete sind was sie sind. verbotszonen, ein verstoß ist eine ordnugswiedrigkeit. das ist ja sowit auch ok. alle berufe unterliegen irgendwelchen regeln und das kann man ja aktzeptieren. aber darf die polizei eine prostituierte in ein sperrgebiet locken? das ist die frage. wieso denkst du das die vorschrift bei einem hausbesuch nicht greift?

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@dieter65

Ich muss mich da übrigens korrigieren, gerade in Bayern stellt auch die Ausübung der Prostitution eine Ordnungswidrigkeit dar und wird auch genau wie von Dir beschrieben von der Polizei überprüft.

Das Einbestellen einer Prostituierten ist dabei völlig vom Gesetzgeber gedeckt, es ist also im umgangssprachlichen Verständnis keine Falle, sondern eine Überprüfung der ordnungsmäßigen Ausübung des Gewerbes. Aber auch da hat die erfahrende Gewerbetreibende eine recht gute Möglichkeit der Ordnungswidrigkeit zu entgehen, indem sie den angeblichen Freier bittet die Kleider auszuziehen, das machen Vollzugsbeamte nämlich nicht und die Ordnungswidrigkeit kommt erst bei der Bezahlung der Dienstleistung zustande, also erst die Hosen runter.

Musste mich da selbst auch erst schlau machen, ich kenne aber einen Richter am Verwaltungsgericht in München, der mir die Vorgehensweise gerade berichtete.

In anderen Bundesländern wird das viel lockerer gehandhabt, aber in Bayern ist man halt katholischer als der Papst.

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@Rettewrennod

in unserem falle wurde die frau schon im hoteleingangsbereich abgefangen, tasche durchsucht. polizei hatte auf eine anzeige reagiert und einen termin dort ausgemacht. dann habens sie das arme ding erst mal richtig schikaniert, weil sie ihren pass nicht dabei hatte. zur feststellung der personalien mit zur wache und dann noch erkennungsdienstliche erfassung mit fingerabdrücken und allem drum und dran. würde die gerne vorführen, wenn das ordnungswidrigkeitsverfahren platzt, weil kein geld geflossen ist. und danke erst mal, dass du deine zeit hier opferst.

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@dieter65

Schikanen sind in Bayern nicht unüblich, ich verlor vor Jahren mal meine Geldbörse und merkte das erst an der Kasse der Tankstelle, die gerufene Polizei verhielt sich, als ob sie es mit einem Ladendieb zu tun hatte.

Grundsätzlich sind alle Menschen mit Respekt zu behandeln, aber so wie es exzellente Vollzugsbeamte gibt, so gibt es auch das genaue Gegenteil, schon schlimm. Danke für den Stern!

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Die Sitte tut so etwas. Wenn ich mir das Vorgehen bei ihnen betrachte, allerdings äußerst dilletantisch. In München ist man da professioneller: Dort stürmt nach Geldübergabe eine zehn-mann-starke Mannschaft das Hotelzimmer und führt mit großem Tohuwabohu die Dame vor aller Augen wie eine Schwerverbrecherin ab.

Sie haben halt nichts besseres zu tun. Und das, obwohl laut einigen Feministinnen, die Zwangsprostitution in Deutschland doch das Thema schlechthin ist. Aber darum scheint man sich lieber nicht kümmern zu wollen. Oder es ist so marginal, dass sie zuviel Zeit haben.

zum glück leben wir NICHT in der ami-billigfilmschrottwelt und wenn etwas GEGEN gesetze verstößt, ist das gesetzWIDRIG!! ohne e hinter dem ersten i.

Oh, ein Oberlehrer, der in 3 Jahre alten Schreiben nach Rechtschreibfehlern sucht. Was führst du den für ein jämmerliches Leben........

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