Polizei beschuldigt mich zu unrecht mit dem Fahrrad über eine rote Ampel gefahren zu sein?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

In § 37 (2) StVO heißt es dazu unter Nr. 6:

Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten.
Davon abweichend sind auf Radverkehrsführungen die besonderen
Lichtzeichen für den Radverkehr zu beachten. An Lichtzeichenanlagen mit Radverkehrsführungen ohne besondere Lichtzeichen für Rad Fahrende müssen Rad Fahrende bis zum 31. Dezember 2016 weiterhin die Lichtzeichen für zu Fuß Gehende beachten, soweit eine Radfahrerfurt an eine Fußgängerfurt grenzt.

http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__37.html

Man müsste jetzt wissen, ob es sich an dieser Stelle um eine solche Radfahrerfurt handelt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMonkey
29.11.2016, 22:28

Vielen Dank für die Antwort!

Also die rot eingefärbte Radfahrerfurt führt links an der Ampel für den Fahrverkehr vorbei direkt und ist Teil der Straße.
Die Fußgängerfurt befindet sich versetzt davon. Es ist also Platz zwischen der Radfahrerfurt und der Fußgängerfurt. Beide bereiche haben eigene gestrichelte Randbegrenzungen.

0

Du gibst also etwas zu das du nicht gemacht hast und unterschreibst der Polizei sozusagen eine "Blankoanzeige"? Tschuldige, aber schon bissl doof.

Du kannst natürlich noch mal versuchen dieses Geständnis zu widerrufen, wärst nich tder erste der das macht. Ob du nun mit Angst vor härterer Strafe argumentierst oder ob was anderes sinnvoller wäre, keine Ahnung.

Du musst eigentlich lediglich deine Personalien angeben, bei allem anderen hast du das recht zu schweigen und das kann dir auch niemand negativ auslegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMonkey
29.11.2016, 22:31

Ich weiß, dass das nicht allzuschlau oder "doof" ist oder war. (Sei doch bitte nett zu mir, ich bin gerade psychisch ziemlich mitgenommen davon...)

Ansonsten danke für die Antwort :)

0

Klingt mir eigentlich komisch. Bei einem Bußgeldbescheid wegen Ordnungswidrigkeit, was ein Rotlichtverstoß ja eig. nur ist, hat man doch immer das Recht zu wiedersprechen. Ich würde dies tun und mir ggf. einen Anwalt holen. 

Kommt leider viel zu oft vor, dass sich gerade junge Polizisten im Eifer des Gefechtes zu weit aus dem Fenster lehnen... ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMonkey
29.11.2016, 22:21

Mit zwei silbernen Sternen und mittleren Alters war er leider nicht jung..

Aber danke! :)

0

Regelung für Radfahrer:

§ 37 Abs. 6 StVO:

Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten. Davon abweichend sind auf Radverkehrsführungen die besonderenLichtzeichen für den Radverkehr zu beachten. An Lichtzeichenanlagen mit Radverkehrsführungen ohne besondere Lichtzeichen für Rad Fahrende müssen Rad Fahrende bis zum 31. Dezember 2016 weiterhin die Lichtzeichen für zu Fuß Gehende beachten, soweit eine Radfahrerfurt an eine Fußgängerfurt grenzt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMonkey
30.11.2016, 20:22

Danke für die Antwort! Dieser Absatz wurde aber schon gepostet. :)

0

Du hast gegenüber der Polizei eine Ordnungswidrigkeit zugegeben !

Und das mit deiner Unterschrift bestätigt !

In dem daraus resultierenden Bußgeldbescheid kannst du Widerspruch einlegen . Was zu einer mündlichen Verhandlung führt !

Hier kannst du einen Richter dann erklären warum du etwas zugibst was du nicht gemacht hast und das mit deiner Unterschrift bestätigst !

Erfolgsaussichten gleich 0%

Bezahlen und gut ist es , lerne nie etwas unterschreiben was man nicht gemacht hat 😄

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMonkey
29.11.2016, 22:29

Danke für die Antwort! :)

Warum bist du dir so sicher, dass die Erfolgsaussichten jetzt gleich 0 sind? Wie kommst du zu dieser Meinung?

0
Kommentar von Lkwfahrer1003
30.11.2016, 04:04

Weil du bei der Anhörung durch die Polizeibeamten den Verstoß schon zugegeben hast !

Wie willst du jetzt einem Richter erklären das du den Verstoß nicht begangen hast ?

Schon das alleine würde sehr schwer werden , und dann sind ja noch die Zeugen , 2 Polizeibeamte die die Ordnungswidrigkeit festgestellt haben !

Erinnerst du dich ? Geben sie den Verstoß zu ? Möchten sie sich hierzu äußern ? Sie müssen sich nicht äußern !

Das war die Belehrung !

Du hattest nicht unterschreiben sollen , schon gar nicht ohne Tatbestand ! Du unterschreibst ja auch kein Blankoscheck oder

1

Beamte gelten als faul und wenn die aus ihrer Komfortzone kommen, dann nicht ohne Grund. Gegen den Bußgeldbescheid kannst du Widerspruch einlegen und dann hört sich ein Gericht deine Version des Vorfalles an. Auf hoher See und vor Gericht sind wir alle in Gottes Hand.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMonkey
30.11.2016, 20:31

Danke für den Kommentar!
Mir wurde gesagt, dass ich die Prozesskosten übernehmen müsste, sollte einer zustande kommen und ich verlieren. Und mir wurde geraten, dass meine Erfolgsaussichten gering sind.

Und was genau meinst du mit der Metapher am Schluss?

0

Wie willst du deine "Behauptung" denn beweisen? Willst du die beiden Polizisten als Lügner anzeigen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMonkey
29.11.2016, 22:34

Ich kann meine Behauptung leider nicht anders belegen, als den wahren Sachverhalt zu schildern. Die Polizisten gingen nicht auf den Sachverhalt ein, dass sie das Lichtzeichen für den Fahrverkehr gar nicht sehen konnten und von der Fußgängerampel auf die Fahrverkehrampel folgerten. Diese Ampeln schalten nunmal nicht synchron. Dazu wurde mir keine Antwort gegeben sondern nur der Kopf geschüttelt und mir vorgehalten, dass er mir gar nicht glauben könnte, dass ich tatsächlich einen Führerschein besäße, was ich ziemlich beleidigend fand.

Ansonsten danke für die Antwort!

0
Kommentar von BottmSky
29.11.2016, 23:50

er muss hier nichts beweisen. bei jeder anzeige gilt, im zweifel für den angeklagten

1

Was möchtest Du wissen?