Polizei Beschlagnamt Computer :)?

11 Antworten

Hallo BKA44,

Erstmal ist es wichtig zu wissen wie relevant die Informationen sind. Bzw. Welches ausmaß dahinter steckt. Je nach einstufung wird dann natürlich mehr Mannkraft reingesteckt um an die Daten zu kommen.

Auf Truecrypt würde Ich mich da nicht mehr verlassen, das hat bereits einige Sicherheitslücken und ist damit nicht mehr die verlässlichste Software zur Platten-Verschlüsselung.

In der Tat kriegst du deinen PC aber wieder wenn die Polizei es nicht hinbekommt wie martinzuhause schon richtig bemerkt hat.

LG

was kannst du denn empfehlen also halt programm mäßig  weil die einzelnen verschlüsselungssystheme habens ja echt in sich... ich habe mir mal den wikipedia eintrag zu aes angeschaut und habe nicht einen schritt verstanden

0
@BKA44

Uns wurde zu BitLocker geraten. Dazu solltest du dir aber nochmals einen TPM-Chip anschauen. (Trusted Platform Module).

Bin da zwar nicht auf dem neusten stand - Allerdings beziehe ich meine Informationen aus meinem "OS Forensic" studiengang den ich anfang des Jahres absolviert hatte.

Ich schätze die Technik ist dahingehend immernoch relativ up2date

0
@Odorwyn

Uns wurde zu BitLocker geraten

Ich persönlich traue kommerziellen Verschlüsselungen, insbesondere aus den Staaten, nicht über den Weg. 

1
@Tuehpi

Das sind natürlich dann persönliche Preferenzen. :)

Fakt ist - Das sie, im Gegensatz zu TrueCrypt bislang keine bzw. im Verhältnis nur marginale Sicherheitslücken hat.

0
@Odorwyn

Das sind natürlich dann persönliche Preferenzen. :)

Ja, klar. Deswegen hatte ich es auch so formuliert :)

Ich nutze VeraCrypt.

0
@Tuehpi

Das wäre für einen ehemaligen TrueCrypt Nutzer dann die logische Konsequenz.

Wenn Ich mich recht entsinne war das ganze doch sogar ein Sidekick von TrueCrypt? Oder täusche Ich mich da?

0
@Odorwyn

Nein, du täuschst dich nicht. Der Verschlüsselungsalgorithmus stammt wohl von TrueCrypt ( Und der ist wohl sicher. Die Sicherheitslücken lagen ja woanders.) 

1

Es gibt ein Gesetz, welches dir zum Vergängnis werden kann, wenn du das Passowrt nicht nennst. Ich meine aber auch, dass es nich so einfach auf jeden anwendbar war, naja vielleicht weiß ja jemand anders mehr darüber.

Des Weiteren erhält man sein Gerät nicht so schnell zurück, die werden nicht nach 2 Wochen sagen: "ach, das Passwort knacken wir nicht, geben wir den Rechner zurück". Mit Pech verschwindet das Teil erstmal die nächsten 1-2 Jahre.

Es gibt ein Gesetz, welches dir zum Vergängnis werden kann, wenn du das Passowrt nicht nenns

Ja, JETZT bin ich aber gespannt. Welches denn?

0
@Tuehpi

Hätte ich es noch im Kopf, so hätte ich es auch genannt. Wie gesagt, es war aber auch nicht einfach auf jede Situation übertragbar.

Im groben ging es um eine Art verschleierung o.ä., es betraf aber nur sehr spezielle Fälle.

0
@Tuehpi

na da weiss ich ja nur noch das es ein passwort aus buchstaben, ziffern, sonderzeichen war. ich hatte es mir noch aufgeschriben. leider ist der zettel weg.

da nutzt kein gesetz was

0

Das ist leider Unfug.

Als Beschuldigter ist man nicht zur Mitwirkung und Belastung der eigenen Person verpflichtet.

Man darf auch nicht zur Herausgabe eines Passworts gezwungen werden.

0

Sollte auch ohne Auswertung der Daten feststellbar sein, dass dein Computer zu Straftaten benutzt wurde, so unterliegt er der Einziehung nach § 74 StGB. D.h. du siehst den Rechner nie wieder. 

Wurde er nur als Beweismittel sichergestellt, kannst du ihn nach Abschluss des Verfahrens wiederbekommen. 

Was möchtest Du wissen?