Polizei behauptet, ich wäre nicht angeschnallt gewesen. Was tun bei falscher Anschuldigung?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Merkwürdig ist dass die anscheinend diese 30,-€ gleich haben wollten, das geht eigentlich nur bei Ausländern, bei Inländern nehmen sie es auf und man bekommt dann die Zahlungsaufforderung zugestellt.

Ich gehe davon aus dass es echte Polizisten waren, problematisch daran wäre dann dass zwei Polizisten behaupten dass Du nicht angeschnallt warst, dagegen stehen ihr Beide mit der Behauptung dass Du angeschnallt warst. In Deutschland sind zwar angeblich alle Menschen gleich, aber Polizisten sind offenbar gleicher als Normalbürger und Gerichte neigen dazu den eher zu glauben.

Du wirst nun eine Verwarnung bekommen in der Du die Möglichkeit hast einfach die 30,-€ zu bezahlen. Zahlst Du nicht, bzw legst Widersruch ein, geht es in ein Bussgeldverfahren und zu den 30,-€ kommen dann noch 25,-€ Verwaltungsgebühren und 3,50€ Auslagen dazu. Geht es vor Gericht können noch weitere Kosten folgen und ich würde mutmassen dass das Gericht Deine sowie die Aussage Deines Freundes als Schutzbehauptung einstuft und nicht an den Aussagen der Polizei zweifelt.

Sollte es wirklich so abgelaufen sein wäre dieses Verhalten der Polizei unter aller Sau und sie brauchen sich dann wirklich nicht wundern dass die Gewaltbereitschaft gegen die stets zunimmt.

Gar nichts machen, dann machst Du auch nichts falsch und kannst Dich nicht tiefer in die Sache hineinreiten. 

Du bist überhaupt nicht verpflichtet, eine Stellungnahme abzugeben und zu einem Gerichtsverfahren wird es sicher nicht kommen, höchstens zu einem Bußgeld durch die Bußgeldstelle. 

Solange Du aber nichts Schriftliches in der Hand hast, um den Vorwurf überhaupt erst einmal in Ruhe zu studieren, machst Du gar nichts. 

Und selbst wenn Du durch die Polizei vorgeladen werden solltest, musst Du nicht erscheinen - nur einer "Einladung" durch Staatsanwaltschaft oder Gericht MUSST Du folgen, aber äußern musst Du Dich da auch nicht. 

Und selbst gegenüber der Bußgeldstelle musst Du keinerlei Angaben machen. Ich weiß nicht, was im altuellen Bußgeldkatalog steht, aber wenn es vertretbar ist (Geld, aber keine Punkte), würde ich zahlen - aber erst dann und gut ist. 

Besser als sich auf uns Hobbyjuristen zu verlassen, ist es natürlich, sich fachlichen Rat zu holen. Aber dazu wartest Du erst einmal auf einen schriftlichen Bescheid. 

Auf jeden Fall weiter abstreiten und Einspruch einlegen mit Zeuge (dein Freund). Wenn du aber wirklich gegen Mauer fährst lass es lieber und zahle da dadurch noch höhere Kosten anfallen könnten wenn du es darauf ankommen lasst.

LG Fabian

2 Büttel und 2 Insassen im Auto..... da steht Aussage gegen Aussage.

Haben die Deine Personalien aufgenommen?  Wenn nicht sind das ggf sogar dreiste Betrüger gewesen...? Alles ist möglich!

Zunächst mal einfach nur die Füße still halten und gar nichts machen! Wenn die keine Personalien aufgenommen haben, dann kommt da auch nichts. Denn selbst der dümmste Büttel weiß, 2 gegen 2..." im Zweifel für den Angeklagten!"

Haben der/ die Beamte/n eure Personalien aufgenommen?

Habt ihr etwas in Papierform von der Polizei bekommen?

Ganz wichtig habt ihr Dienstgrad und Namen der Polizisten, dann könnt ihr euch auf der Dienststelle über sie beschweren.

Es steht übrigens Aussage gegen Aussage.

Im Grunde kannst Du nichts daran ändern.

Zahle und gut ist.

Hallo.

Ohne wenn oder aber. Ihr werdet zahlen müssen. Gegen 2 Polizisten kommt ihr nicht an.

Ich schliesse mich @ramay1418 an.

Was mich stutzig macht ist, dass die Polizisten Geld verlangt haben. Soweit ich weiß, dürfen die das nicht. Da würde ich mich kundig machen und ggf. eine Meldung machen.

Auf jeden Fall Einspruch einlegen! Waren es 2 Polizisten? Wenn nur einer, da sowieso Einspruch einlegen. Lege auf jeden Fall dar, was sich zugetragen hat und das Du falsch beschuldigt wurdest.

Was möchtest Du wissen?