politische Beeinflussung von Schulkindern durch Lehrer unterbinden?

13 Antworten

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Versuche den Kindern so früh wie möglich beizubringen, dass Lehrer auch nicht immer die Wahrheit sagen (und auch sonst niemand auf der welt). Sondern erziehe sie zum hinterfragen, selber denken!

Ganz wichtig :)

Mal angenommen, das ist so, dann handelt es sich dabei nicht um eine politische Einflussnahme der Lehrer, sondern um die Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages, der eben auch die Vermittlung humanistischer und aufklärerischer Positionen beinhaltet, die auch zu den verfassungsmäßigen Grundlagen dieser Gesellschaft gehören.

Positionen, die dem entgegenstehen, sind wegen ihrer Menschenverachtung und ihrer latenten Verfassungsfeindlichkeit keine Positionen, die Anspruch auf Vermittlung in der Schule hätten.

Wenn es also so ist, dann ist es gut.

Wären wir ein eher rechtsorientierter Staat, so wie es die AfD gern hätte, dann würde in der Schule genauso wenig neutral gelehrt. Außerdem verkörpert die AfD alles andere als Neutralität. 

Natürlich gilt es im Politikunterricht die demokratischen, menschlichen Grundwerte usw. zu lehren und auf die Kinder zu übertragen. Bekanntlicherweise hält die AfD nicht immer etwas von solchen Werten und hätte das wohl am liebsten anders, "neutraler", wie du sagen würdest. 

Ich habe im Politikunterricht bisher immer das Gefühl gehabt, dass alle Seiten der Politik beleuchtet werden. Meist fragt dann der Lehrer die Schüler, wie sie die Positionen der einzelnen Parteien finden. Die AfD schneidet da meist eher schlecht aber aber das ist ja kein Wunder. Sie repräsentieren ja nur etwa 10%-15% der wählenden Bevölkerung. Von daher finde ich den Politikunterricht schon relativ neutral aber eben schützend für die Demokratie und die damit verbundenen Werte. 

Hier ein Auszug aus dem Wahlprogramm der AfD zur Bildungspolitik in Sachsen-Anhalt:

2.3.2 Tugenden vermitteln!
Schule ist auch eine Sozialisationsinstanz. Neben grundlegenden
Kulturtechniken müssen deshalb ebenso die klassisch preußischen
Tugenden Geradlinigkeit, Gerechtigkeitssinn, Ehrlichkeit, Disziplin,
Pünktlichkeit, Ordnungssinn, Fleiß und Pflichtbewusstsein vermittelt
werden. Um solche Tugenden zu vermitteln, bedarf es Autorität, weshalb
die Stellung des Lehrers auch und gerade schulrechtlich zu stärken ist. 

Hört sich gut an, vor allem neutral, wie ich finde...Die Frage ist natürlich und darüber schweigt die AfD, wie in so vielen Sachen, wie man denn dem Lehrer mehr Autorität geben kann und wie man dem Schüler Disziplin beibringen soll. Wie ist das gemeint und wie setzt man das durch...Kollektivbestrafungen wieder einführen?, Schlagstock?, es gibt so viel Interpretationsspielraum...

Utopische Weltbilder in der Lyrik?

Kennt ihr Gedichte, in denen ideale Welten thematisiert werden? "Ideal" kann hier vieles heißen: ideal fürs lyrische Ich, die Gesellschaft, ideal bezogen aufs Vorhandensein eines bestimmten Wertes (Reichtum, Frieden, Schönheit o.Ä.)... Auch religiöse und politische Ansichten dürfen zur Sprache kommen, das Spektrum möchte ich (bis auf menschenverachtende Propaganda) nicht einschränken.

Aus den Gedichten soll ein Lyrik-Bändchen gebastelt und verschenkt werden. Ich freue mich über Titelvorschläge!

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Lehrer vermitteln Schüler politische Ausrichtung- dürfen die das?

Ich wohne in einer Stadt, die einen grünen OB hat. (Universitätsstadt). Auch in meiner Schule sind viele Schüler links gerichtet, was ich persönlich ja nicht "schlimm" oder sonstiges finde, da für mich die Meinungsfreiheit das allerwichtigste in der Demokratie ist.

Aber genauso darf doch auch ich meine Meinung haben, oder? Und genau da spüre ich in letzter Zeit, wie diese Meinungsfreiheit immer mehr zurück geht. Die Schüler machen mich deswegen blöd an, weil ich nicht zu allem was Flüchtlinge angeht gleich "ja" und "Amen" sage etc... Dass viele Schüler so sind, daran habe ich mich aber bereits gewöhnt.

Aber bei Lehrer weiß ich, dass sie zwar ihre politische Meinung gegenüber den Schülern kundtun dürfen, aber dabei unsere politische Meinungsbildung nicht beeinflussen/ lenken dürfen...

Jetzt war es heute in GK so, dass unsere Lehrerin gemeint hatte, dass sie nicht mehr so recht wüsste, was sie eig wählen soll, weil ihrer Meinung nach viele Parteien richtige Ansätze haben etc... Und auf den Vorschlag "AFD" meinte sie "So tief sei sie nocht nicht gesunken" und fügte hinzu, dass die AFD total "gefährlich" sei und ähnliches.

Ich habe mich daraufhin schlecht gefühlt, denn wie sie davor selbst gesagt hatte haben wir ein sehr gutes Grundgesetz, dass alles "Gefährliche" unterbindet und da sie GK Lehrerin ist und Ahnung von Politik hat, verstehe ich nicht, warum sie sowas sagt?

Ich meine jeder kann ja anders denken, aber als GK Lehrer(in) AFD-Wähler schlecht zu sprechen, nur weil sie anders denkt, geht meiner Meinung nach zu weit.

Wie seht ihr das? Darf sie sowas machen? Als wäre man ein schlechter Mensch, nur weil man anderer Meinung ist? Das ist doch sogar wichtig, dass eine Demokratie trotz verschiedener Meinungen funktioniert. Oder tut sie das gar nicht?

Gruß lucool4:

PS: Das ist natürlich nicht nur mit AFD so, aber da es heute darum ging, nannte ich jz mal die...

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Der Bundespräsident hat Aufgaben im Inland und gegenüber dem Ausland. Welche der genannten acht Aufgaben gehören zur ersten Gruppe, welche zur zweiten?

A: Der Bundespräsident wirkt bei der Regierungsbildung mit: Er schlägt dem Bundestag den Bundeskanzler vor und ernennt ihn nach erfolgter Wahl. Auf Vorschlag des Bundeskanzlers ernennt und entlässt er die Minister.

B: Der Bundespräsident oder sein Bevollmächtigter, z. B. der Außenminister, unterschreibt Verträge mit anderen Staaten. Die Verträge kommen vorher durch politische Verhandlungen der Regierungen zustande. Der Bundestag muss ihnen zugestimmt haben.

C: Der Bundespräsident unterzeichnet die Gesetze und lässt sie im Bundesgesetzblatt verkünden. Bei verfassungsrechtlichen Bedenken kann er die Unterschrift verweigern. Vor ihm müssen die zuständigen Minister und der Bundeskanzler unterschreiben.

D: Der Bundespräsident übt für den Bund das Begnadigungsrecht aus. Er kann also Strafen beseitigen oder bei bestimmten Strafverfahren mildern, z.B bei Verurteilungen wegen Spionage oder wegen Terrorismus.

E: Wenn ein anderer Staat einen Diplomaten als Botschafter nach Deutschland entsenden möchte, fragt er beim Bundespräsidenten nach, ob die Bundesrepublik dieser Entsendung zustimmt. Der Bundespräsident empfängt dann auch den Diplomaten und nimmt sein Beglaubigungs- schreiben entgegen.

F: Der Bundespräsident mahnt durch Reden und Gespräche zu parteipolitischer Neutralität. So kann er die Aufmerksamkeit auf langfristige politische Probleme lenken, die gelöst werden müssen.

G: Der Bundespräsident vertritt die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich. Er empfängt und besucht ausländische Politiker, Staats- und Regie- rungschefs und führt politische Gespräche. Dabei stimmt er sich mit der Bundesregierung ab.

H: Der Bundespräsident vertritt die Ehrenhoheit des Bundes. Deshalb verleiht er Orden und Ehrenzeichen, z.B. das Bundesverdienstkreuz. Durch die Künstlerhilfe und die Übernahme von Ehrenpatenschaften hilft er Menschen in Deutschland.

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