Politisch engagieren als junger Erwachsener - Jugendorganisation oder Hauptpartei?

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2 Antworten

Bei mir war es so: Ich habe einen ganz normalen Mitgliedsantrag bei der (Haupt-) Partei ausgefüllt (ist bei vielen Parteien online möglich). Dann habe ich irgendwann so ein Begrüßungsschreiben bekommen, dass sie sich freuen, dass ich mich engagieren will usw. Außerdem wurde mir noch sehr viel Informationsmaterial zugeschickt. Dabei war auch ein Schreiben von meinem Kreisverband, der aufgrund meiner im Internet angegebenen Adresse ermittelt wurde (kann auch sein dass man den Kreisverband bei dem Mitgliedsantrag angeben muss). Dadurch hatte ich also gleich einen Ansprechpartner vor Ort.  Man muss dann aber selbst aktiv werden, also Leute vor Ort aufsuchen oder an die angegebenen Ansprechpartner eine Email schreiben und am besten gleich schreiben, auf welche Art man die Partei unterstützen möchte, also was man sich so vorstellen könnte zu machen. Man kann aber auch einfach allgemeines Interesse bekunden, dass man mal zu einem Treffen kommen möchte (die Kreisverbände treffen sich ja regelmäßig). Ich habe auf meine Email eine freundliche und ausführliche Antwort bekommen und mir wurde nahegelegt, mich auch an die Jugendorganisation zu wenden, aber das war mehr als ein zusätzliches Angebot zu verstehen. Außerdem wurde ich in einen Email-Verteiler aufgenommen. Das war sehr nützlich, weil man dadurch Informationen über Aktionen und Veranstaltungen der Partei bekommen hat. Damit hatte man alle Termine und konnte sich dann überlegen, wo man gerne hingehen würde.

Also am wichtigsten ist, erstmal eine Person vor Ort zu haben, an die man sich wenden kann. Ob und wie man sich dann in der Jugendorganisation oder der Hauptpartei engagiert (oder beides macht), kann man selbst entscheiden. Es ist ja alles freiwillig. Die Jugendorganisationen sind aber für neue jüngere Mitglieder natürlich geeigneter. In der Hauptpartei sind nämlich viele ältere und sehr erfahrene Leute, die die Jüngeren nicht so richtig ernst nehmen.  

Edit: Wenn man wirklich eine Karriere in der Partei anstrebt, sollte man möglichst überall hingehen und sehr aktiv mitmachen und sich häufig zu Wort melden und Ideen einbringen.

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In einer Jugendorganisation bist du auch deswegen besser aufgehoben, weil der Wissensstand unter euch dann in etwa gleich ist. In der "Erwachsenengruppe" würdest du möglicherweise nicht so sehr zu Wort kommen, weil man dich als "Küken" öfter mal hinten anstehen lässt. Es spricht ja nichts dagegen, wenn du nach einigen Jahren zu der Hauptpartei wechselst, aber den Anfang solltest du in der Jugendorganisation machen.

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