Poker-"Mitzählen-Formel"

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Man wird hier ein Schei. geschrieben.

Die Berechnung nennt man Pot Odds.

Die einfachste Methode die Quote zu berechnen ist die Anzahl der unbekannten Karten mit der Anzahl der Outs, die man hat, zu vergleichen und dann einfach zu dividieren.

Zum Beispiel wenn man beim Turn einen möglichen Flush hat, dann gibt es 46 unbekannte Karten (52 minus die 2 Pocket Karten und die 4 Karten auf dem Tisch). Von diesen 46 Karten sind 9 Karten von der Farbe des möglichen Flushes. Daher helfen einem 37 nicht, während man mit 9 Karten den Flush erreichen kann.

Die Quote ist: 37/9 oder einfacher, 4.1 zu 1 gegen den möglichen Flush.

Ein guter Poker Spielern wird hier nur dann einen Bet callen, wenn bereits 4 x so viel Chips verglichen mit der Höhe des Bets im Pot sind. Wenn man ein $5/$10 limit Spiel spielt, dann sollten mindestens $40 im Pot sein, um einen Call, um River Karte zu sehen, zu rechtfertigen.

Was ist mit dem möglichen Inside Straight Draws, an denen man so hängt. Man hat 4 outs, mit 46 unbekannten Karten beim Turn. 42 Karten sind keine Hilfe, nur 4 machen einem zum Gewinner. 42/4=10.5! Man benötigt 10 mal die Summe des Calls im Pot um diese Entscheidung zu rechtfertigen. Nur in einem wilden Poker Spiel würde sich diese Art von Call langfristig auszahlen.

So das wars von mir, hatte mal jetzt das Expertenthema poker dazugefügt, zu 99% steht hier nur Dreck drin.

"ein wenig mitgezählt" ist gut ^^ So lange Du nicht zufällig ein halbwegs eidetisches Gedächtnis hast wird das nichts mit dem Mitzählen ;-)

High - Low System.... Wird genutzt beim Black Jack.

Es wird auch Hi - Lo Card Counting genannt

~

2, 3, 4 , 5, 6 Count +1

7, 8, 9 Count 0

10, J, Q, K, A Count -1

~

Zu einer kurzen Erklärung, je mehr kleine Karten aus dem Spiel sind, desto größer ist die Chance das eine Hohe karte kommt zB eine 10, wofür ist das gut? Ist der Stand also +5 und Du hast eine 10 auf der Hand, ist die Chance größer das eine Hohe Karte kommt zB eine 10, als das eine kleine Karte kommt (was aber auch der Fall sein kann), Je mehr kleine Karten draußen sind umso besser ist es für dich, das Du mit 2 Karten zB 20 erreichen kannst, umso näher du an 21 bist, umso größer die chance das du gewinnst. Sind aber alle großen Karten weg und der stand ist bei -5 und du hast eine 10 auf der hand, ist die chance größer das eine 5 kommt, jetzt hast Du eine 15, ziehst noch eine und bist bei 25, also drüber.

~

Wenn Du mehr darüber lesen willst, such dir ein paar youtube tutorials, du wirst auch schnell merken das es nichts mehr in Casinos bringt, da dieses manchmal mehrere Karten Decks verwenden und somit das Hi Lo prinzip nicht mehr wirkt.

0
@Seth4MyIPod

Sag ich doch. Quark! ^^

1) Es werden im Casino IMMER mehrere Decks verwendet. Ausnahmslos. 2) Das System basiert auf einer Wahrscheinlichkeitsrechnung, hat aber mit "Karten zählen" nichts zu schaffen. 3) Beim "Karten zählen" geht es darum zu wissen welche Karten schon aus dem Spiel sind, und welche noch im Deck. Das wird insbesondere bei 3 Spielern und mehr eine mathematische Höchstleistung, mit dem Ziel vorher zu wissen welche Karten als nächstes kommen werden.

0
@gentleknight

Oh man! :)

1) Es werden im Casino IMMER mehrere Decks verwendet. Ausnahmslos

  • Steht in meinem Text

2) Das System basiert auf einer Wahrscheinlichkeitsrechnung, hat aber mit "Karten zählen" nichts zu schaffen.

  • Die wahrscheinlichkeit, basiert auf den Karten die bereits aus dem Deck sind, d.h. man muss erst die Karten zählen um eine Wahrscheinlichkeitsrechnung zu erstellen, diese wird anhand einer Formel dargestellt. + - (guter, schlechter) count.

3) Beim "Karten zählen" geht es darum zu wissen welche Karten schon aus dem Spiel sind, und welche noch im Deck.

  • Steht in meinem Text, kleine karten weg = guter Count
  • Hohe Karten weg = Schlechter Count

4) Das wird insbesondere bei 3 Spielern und mehr eine mathematische Höchstleistung, mit dem Ziel vorher zu wissen welche Karten als nächstes kommen werden.

  • Das mit den 3 Spielern kann gut sein, der andere Satz steht auch in meinem Text, man erhofft sich, zu erraten, das im nächsten Spielzug eine größere karte kommt, dies wird anhand des Hi-Lo Counting System ermittelt. Die wahrscheinlichkeit ist größer das eine Große Karte kommt.

Du wiederholst nur das was ich geschrieben habe, anders formuliert! :)

0
@Seth4MyIPod

Nicht ganz. Du schreibst z.B. "nichts mehr in Casinos bringt, da dieses manchmal mehrere Karten Decks verwenden!" ... Manchmal ist eben nicht ausnahmslos ;-) Und es geht im Grunde auch nicht wirklich darum zu "erraten" welche Karte als nächstes kommt, sondern es zu wissen. Das sind marginale und feine, aber wichtige Unterschiede zwischen Wahrscheinlichkeitsrechnung und Kartenzählen, die ich hier auf die Goldwaage lege ^^ Beim Kartenzählen per se gibt es keine Wahrscheinlichkeiten, weil eine Wahrscheinlichkeit zu unzuverlässig ist. Ich beziehe mich hier natürlich auf Systemspieler.

0
@gentleknight

Es auf die Goldwaage zu legen ist vollkommen richtig, das "manchmal" hätte da nicht stehen dürfen. Alle Casinos benutzen mehrere Decks vollkommen Richtig. Jetzt mal errlich irgendwo ist es doch erraten? Na gut, jetzt bewegen wir uns in einem Pfad wo ich vielleicht nicht mehr ganz folgen kann. Wie sollte man die gewissheit haben oder wie kann man wirklich sicher sein, das im nächsten Zug die Karte kommt die man sich erhofft, das kann doch nicht klappen. Die wahrscheinlichkeit das eine kleine karte zwischen gerutscht ist, ist zu jeder Zeit sehr hoch. Es geht nur um die Wahrscheinlichkeit, das jetzt eine große karte kommt und diese kann man erhöhen in dem man mitzählt.

  • weil eine Wahrscheinlichkeit zu unzuverlässig ist

Dann erklär mir mal, wie man genau erraten kann welche Zahl kommt. Auch wenn man bedenkt, das die mehreren Kartendecks unterschiedlich verteilt und am Ende wieder gemischt werden. Intressiert mich wirklich. :)

0
@Seth4MyIPod

1) Danke, dass Du mir da zustimmst! 2) Danke, dass Du mir da zustimmst! 3) Danke, dass Du mir da bedingt auch zustimmst! :-D In einer Sache muss ich Dir natürlich auch Recht geben: Es gibt keine absolute Wahrscheinlichkeit! Soll heißen, dass es immer eine gewisse potentielle Fehlerquote gibt. Vollkommen klar. Man unterscheidet aber dennoch zwischen vertretbarer, empirischer, und nicht vertretbarer Wahrscheinlichkeit.

Das Problem - und das gibt es bei allen Glücksspielen - ist, dass es sich trotz Mathematik (und teils Physik) stets mit der Philosophie kreuzt. Demzufolge kann es schon mal gar keine echte Wahrheit geben, und auch keine klare Beantwortung der Frage. Zur Erklärung: Ich komme eigentlich aus dem Roulette, dort ist das Thema noch wesentlich ausgeprägter ;-)

Richtig ist natürlich, dass es immer um eine gewisse Wahrscheinlichkeit geht, weil es Auschlusskriterien gibt, wie bspw. die Tatsache, dass man unmöglich wissen kann was die Mitspieler an Karten hatten. Hier kommt aber auch noch hinzu, dass auch das High-Low-System nicht bei allen Pokerarten funktioniert (wie Du schon richtig erwähnt hast kommt es eigentlich vom Black Jack), bzw. bei einigen besser, bei anderen schlechter funktioniert.

Systemspieler "erraten" die kommenden Karten indem Sie Zuspieler haben. Das heißt, ein Systemspieler sitzt nie alleine am Tisch, sondern hat immer jemanden der ihm Zuarbeitet. Ohne Zuspieler ist jedes System nur möglich wenn 1:1 gespielt wird, also ein Spieler gegen die Bank. Durch den Zuspieler verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit - kommuniziert wird auf die unterschiedlichsten Arten wie Mimik, Gestik, und so weiter.

Das Problem ist - wie immer mit mathematischen Systemen und dem Ansatz der Wahrscheinlichkeit: Rein mathematisch liegt die Wahrscheinlichkeit immer bei 50%, und das ausnahmslos. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Stapel von 100 Karten das As zu ziehen ist genauso groß wie in einem Stapel mit 10 Karten, oder eben nur 2. Hier fliest die Wahrscheinlichkeit nämlich direkt ein in weitere Theorien wie das Zufallsprinzip, und physikalische Ansichten aus der Quantenphysik beispielsweise.

Die besten Stichwörter sind hier Schrödinger (Schrödingers Katze) oder auch Fibonacci, die mathematisch und physikalisch zwar nachvollziehbar sind, und im Glücksspiel auch Verwendung finden, dennoch im klaren philosophischen Gegensatz zur Wahrscheinlichkeit und dem Zufall stehen.

0
@gentleknight

Sehr interessant!!!

  • was die Mitspieler an Karten hatten (kann man nicht erraten, stimmt)

Daran habe ich noch garnicht gedacht! :)

  • Ohne Zuspieler ist jedes System nur möglich wenn 1:1 gespielt wird

Das es nur möglich ist wenn man 1:1 spielt, dachte ich mir auch, aber das Systemspieler noch Spione am Tisch haben, habe ich garnicht dran gedacht.

~

Die anderen sachen die Du schreibst sind auch interessant, wenn aber auch sehr kompliziert, dass Thema hatte für mich einen besonderes reiz und ich mag es darüber zu Diskutieren, auch wenn ich bis jetzt nur eine leichte basis besitze! Wenn man das System richtig nutzt, kann man einen guten nutzen drauß ziehen, da man jedes mal einen kleinen wenn auch nicht großen vorteil hat, nähmlich die Wahrscheinlichkeit welche Karte kommt und dies ist auf dauer sehr hilfreich. :)

0
@Seth4MyIPod

Also der Dunkelfaktor ist immer das, was man tatsächlich nicht sehen, und somit auch nicht in die Gleichung/Rechnung einfügen kann. Sitzen 2 Spieler gegen die Bank am Tisch siehst Du (abhängig von der Art des Pokerspiels) maximal zwei Karten des Gegners, in der Regel aber natürlich keine. Das heißt, dass Du die Karten des Gegners einschätzen musst, anhand seiner Reaktion auf die Karten der Bank, seiner Reaktion auf River, Flop und Co (je nach Pokerart eben) und anhand des Ergebnisses. Das ist auch auch viel Übung, aber eben unmöglich fehlerfrei zu praktizieren. Das ist wirklich fast nur raten, was der andere hatte.

Systemspieler arbeiten tatsächlich mit mehreren Personen zusammen, die sich gegenseitig "sagen" was für Karten sie hatten (bzw. ob sie eben high oder low, + oder - liegen) - ist aber strickt verboten. Das gilt als Betrug, weil man den Glücksspielcharakter aushebelt (der im Übrigen auch für die Lizenz notwendig ist - wäre es kein Glücksspiel mehr, dann dürfte man es nicht mehr anbieten, per Gesetz).

Der Nutzen: Schwierig!!! System richtig nutzen und System richtig einsetzen sind nochmal zwei verschiedene Dinge. Ich könnte Dir bspw. problemlos sagen, wie Du mit 1000 Euro Kapital an einem Abend 1500 Euro machst. Ich könnte Dir aber nicht sagen, dass das Risiko bei Null liegt, denn wir haben gelernt: Die Wahrscheinlichkeit ist und bleibt trotzdem 50:50

0

hier hast du die beste poker schule im netz kostenlos da hast du auch die wahrscheinlichkeits rechnung www.just-poker4u.de.tl

Was möchtest Du wissen?