PODCASTER vs PROCASTER (Røde)?

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1 Antwort

Podcaster und Procaster sind beides dynamische Mikrofone (ich nehme mal an beide verwenden die gleiche Mikrofonkapsel) und sind eher für Sprecher geeignet. Gesang kann man damit natürlich auch aufnehmen, ein Kondensatormikrofon gibt da aber normalerweise ein wenig mehr Auflösung und Finesse. Der Nachteil dabei ist, dass diese sehr empfindlich sind, demnach mehr Hintergrundgeräusche und Raumklang aufnehmen und auch kleinere Unreinheiten in Aufnahmen gnadenlos aufdecken (wobei man das sehr wohl auch als positiven Aspekt sehen kann). 

Ein sehr gutes Einsteiger-Kondensatormikrofon wäre z. B. das Rode NT1-A, dazu wird entsprechend noch ein externes Interface (Vorverstärker, Phantomspeisung etc.) benötigt. 

USB-Mikrofone lohnen sich in ein paar Fällen, trotzdem muss man sich das vorher gut überlegen. Viele USB-Mikrofone bieten keine direkte Abhörmöglichkeit und selbst wenn, dann klingt das eingebaute Interface selten so gut wie externe Interfaces oder gute Soundkarten. Es kommt immer auch auf den Anspruch und das Budget an. 

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Kommentar von NiemalsNie
28.12.2015, 13:02

Ich geh mal Stück für Stück auf deine Antwort ein. Inwiefern kann es ein Vorteil sein, wenn ein Mikrofon sehr empfindlich ist? Wofür ist dies gut anwendbar? Ich weiß, dass viele YouTuber und auch Aufnahmestudios das NT1-A verwenden. Mich schockt halt immer wieder der Preis eines solchen Mikrofons. Aktuell liegt der Preis ja bei 185€. Dazu würde dann noch ein Audiointerface kommen, weil ich momentan eine Übergangslösung benutze (the t.bone MicPlug USB Interface). Mit Mikrofon, Kabel und Interface kommt man doch bestimmt auf mindestens 250€, oder?

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Kommentar von NiemalsNie
28.12.2015, 17:36

Stativ, Spinne, Popschutz und auch ein unnötiger Windschutz sind bereits vorhanden. Hast du vielleicht Skype, weil das für mich ein wenig umständlich ist über GF zu kommunizieren. :)

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