pocket bike mit mofa-führerschein?

6 Antworten

Seit Anfang des Jahres hat sich auf dem Kleinkraftrad-Markt einiges getan und es greifen neue Entwicklungen hinsichtlich der Straßenzulassung von Pocket-Bikes Raum. Im Bereich der Kleinkrafträder werden nun Pocket-Bikes mit Betriebserlaubnis angeboten, die die Anforderungen eines Kleinkraftrades erfüllen. Diese Maschinen sind i. d. Regel in der Geschwindigkeit von ehemals ca. 70 km/h auf 40 km/h gedrosselt (lt. Angaben des Herstellers) und fallen somit unter die Definition eines Kleinkraftrades. Hierfür ist dann lediglich ein Versicherungskennzeichen gem. § 29e StVZO erforderlich und da diese Bikes gem. § 18 Abs. 2 Ziff. 4 nicht zulassungspflichtig sind, erscheinen sie nicht bei der Zulassungsstelle sondern kommen vom Händler direkt auf die Straße. Sie unterliegen gem. § 21a Abs. 2 StVO der Helmpflicht. Für diese Pocket-Bikes ist die Fahrerlaubnis der Klasse M ausreichend. Für alle anderen Mini-Bikes müssen ein Fahrzeugschein, ein Fahrzeugbrief und ein amtliches Kennzeichen nachgewiesen werden. Da diese Pocket-Bikes zulassungspflichtige Krafträder sind, benötigt der Kraftradführer eine Fahrerlaubnis. Diese wäre in der Regel eine FE der Klasse A bzw. A1. Ist diese nicht vorhanden, liegt eine Straftat gem. § 21 StVG vor. Eine Mofa-Prüfbescheinigungn reicht also in keinem Fall.

Mit dem Pocket Bike darfst Du auch ohne Prüfbescheinigung fahren.

Allerdings sind die Pocket Bikes nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.

Sie dürfen also nur auf privatem Gelände genutzt werden!

Wenn du damit auf der Straße fahren willst, dann nein, weil Pocket Bikes NICHT straßenzulässig sind.

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