Plombierter Zug?

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Güterwagen, die grenzüberschreitend Waren (oder auch Lenin) befördern, werden vom Zoll verplombt; das gleiche geschieht auch mit LKWs. Damit soll sichergestellt werden, dass der Wagen nicht geöffnet wird und nichts unbefugt heraus- und hineinkommt.

In Lenins Fall wurde er von der Schweiz nach Russland gebracht, quasi als Ladung, deren Inhalt sich später als revolutionär erweisen sollte.

Ja lenin kenn ich aber das mit den Grenzen War das was ich eigentlich wissen wollte, danke für die Antwort!

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Es handelt sich dabei um Güterwaggons, deren Türschloss nach dem Beladen mit einer Plombe zusätzlich gesichert werden. Das heißt, ohne diese Plombe zu zerstören kann der Waggon nicht geöffnet werden. Damit kann man sicherstellen, dass der Inhalt unterwegs bis zum Zielbahnhof nicht verändert wurde. Also z. B. bei einem Halt in einem Bahnhof oder auf freier Strecke etwas gestohlen wurde.

Das ist ein Wagen, aus dem man nicht aussteigen kann, und damit kann man dann durch Gebiete fahren, für die man kein Visum hat...

d.h. Deutschland hat Lenin erlaubt, durch Deutschland durchzufahren, weil er anders nicht nach Russland gekommen wäre, aber hat ihm nicht erlaubt, in Deutschland auszusteigen...

sehr informativ Danke ! ich glaube sowas wie ein Visum gab es damals noch nicht vorallem weil die bolschewiki im Exil waren und somit nirgends eine Daseinsberechtigung hatten deswegen hat er sich ja auch Meyer genannt und im Keller gewohnt, will aber jetzt hier keine Diskussion über die lostreten

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