Plötzliche Verlustängste meines Hundes - Wieso?

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2 Antworten

Hast Du den Hund beim Tierarzt mal checken lassen? Kann es sein, dass er Schmerzen hat, dass sich Augen oder Gehör (durch eine Entzündung, Erkrankung) unbemerkt verschlechtert haben? Gab es bei Dir eine Veränderung? Trennung, neuer Partner, persönliche Probleme, die Dir Sorge bereiten und damit verbundene Veränderungen, die der Hund spürt?

All das würde ich abklären, und dann das Training wieder von vorne aufbauen. Den Raum begrenzen, in dem der Hund bleiben soll (nicht die ganze Wohnung), ein Adaptil- Halsband zur Beruhigung anlegen, den Hund vor dem Training körperlich und geistig auspowern und 15 min nicht beachten, bevor Du mit dem Training beginnst. Keine Verabschiedung, keine Begrüßung.

Zusätzlich kannst du Dir ansehen, was der Auslöser ist. Wenn der Hund unruhig wird, sobald Du Dir die Schuhe anziehst, solltest Du ihn desensibilisieren und Dir laufend zu Hause die Schuhe an- und ausziehen, ohne zu gehen. Begrenz den Raum des Hundes auch innerhalb der Wohnung und lass ihn immer mal kurz bei geschlossener Tür alleine, wenn Du einen Raum verlässt.

Überleg auch mal, ob Du Dir eine Webcam zulegst, über den Du den Hund beobachtest, wenn er alleine ist. Vielleicht ist der Auslöser ja ein Geräusch oder etwas, was Du noch nicht in Betracht gezogen hast.

Ansonsten kann ich Dir diesen Artikel empfehlen:

http://www.russell-info.de/erziehung/allein.html

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Kommentar von Ninio0303
07.01.2016, 19:05

Beim Tierarzt war ich deshalb noch nicht - ist aber ein guter Tipp.
Eine Veränderung gab es zu Hause überhaupt nicht - wohne seit eben 9 Monaten mit Freund und Hund zusammen - gibt auch nichts Persönliches (Probleme etc.), was sich geändert hat :-/

Ich habe einen Adaptil-Stecker für die Steckdose seit 31.12.2015 stecken (wäre ein Halsband besser?) - trotzdem hat er danach noch gewinselt. Vielleicht reagiert er auch nicht wirklich darauf?

Vielen vielen Dank auf jeden Fall, für die ganzen Info!
Einen Tierarztbesuch werde ich auf jeden Fall in Betracht ziehen. Körperlich wäre mir an meinem Hund allerdings nicht wirklich was aufgefallen - Ohren wurden erst gereinigt etc. und die Pfoten hab' ich auch abgetastet (wollten schauen, ob er empfindlich ist nach dem Streusalz trotz gewaschener Pfoten) - reagiert hat er nicht. Vielleicht ist es eben auch etwas anderes :-/ mache mir halt Sorgen, weil er das wie gesagt seit 2 1/2 Jahren nicht gemacht hat.

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Ignoriere dieses Verhalten.

Das gibt sich wieder.

Er macht es nur weil Du drauf reagierst.

Er testet offensichtlich sehr erfolgreich Deine Grenzen aus und hat erkannt, dass Du unsicher und inkonsequent bist wenn er nur genug "Alarm" macht.

Das nutzt er aus.

Schon Dein Ansatz "Verlustängste" zeigt, dass Du das Tier viel zu sehr verwöhnst und vermenschlichst.

Eine gute Hundeschule zeigt DIR Deine Erziehungsfehler auf.

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Kommentar von Ninio0303
07.01.2016, 18:49

Ich verstehe nur nicht, wieso er auf einmal wieder damit anfängt? Es gab ja nie Probleme - ich kam auch nie zurück. Musste ich ja auch nicht, weil er ja nicht gewinselt hat. Ich bin gegangen und das war's und auf einmal fängt er wieder damit an? Vor Allem bin ich normalerweise die "Autoritätsperson", also die Strenge & meine Mutter die, die eher nachgibt. Wie kommt das, dass er grundlos nach 2 1/2 Jahren wieder damit beginnt, obwohl er gelernt hat, es nicht zu tun?

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