Plötzlich Halswirbelsäule beim Hund Schrei Anfälle? Abhilfe nur mit Kortison?

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4 Antworten

Ganz ruhig bleiben und durchatmen!

Also: Dein Hund hat nach Aussage deiner TÄ ein Halswirbelproblem, es gibt aber Null Nachweis darüber, weil nicht geröntgt wurde, oder ein MRT gemacht wurde.

Diese Aussage hat also überhaupt keinen Wert, ebenso wenig, wie die weiteren Vermutungen ins Blaue dieser Ärztin.

Sorry, aber gute Medizin sieht wirklich ander aus. Da wird mit Fakten gearbeitet und nicht spekuliert!

Du solltest ganz dringend eine zweite Meinung bei einem anderen TA einholen und vor allem auch zumindest ein Röntgenbild machen lassen.

Das Cortison als Soforthilfe kann man akzeptieren, aber als Dauerlösung macht  es den Hund sehr krank und schränkt seine Lebenserwartung massiv ein. Ein Schmerzmittel wäre eher angezeigt, als ein entzündungshemmendes Mittel, wie Cortison es ist.

Und nein, der Hund ist kein Fall für die Todesspritze, weil es überhaupt gar keine gesicherte Diagnose gibt!!!

Es wird teuer, das ist der einzige Punkt, der sicher ist.

Ich würde in einer Tierklinik abklären lassen, was da los ist.

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Ich persönlich finde es völlig okay den Hund in dieser akuten Phase nicht zu Röntgen. Zuerst muss der Schmerz etwas gelindert werden, dann kann man Röntgen oder MRT machen. In solchen Fällen wird auch eine Klinik in erster Linie auf Kortison gehen. Das ist üblich und wird normalerweise nur ein paar Tage gegeben. Evtl. hat die Tierärztin hier ja nur alle Eventualitäten aufgezeigt. Manchmal hören Besitzer nicht alles eins zu eins wenn sie selbst so aufgeregt und in Sorge sind. Sprich morgen noch mal in Ruhe mit ihr, höre dir ihre Möglichkeiten an. Und wenn du dann nicht sicher bist ob das so richtig ist, dann hole dir eine zweite Meinung ein. Kein Tierarzt wir dir die Kleine nach einem Tag einschläfern. Man muss die Diagnose und die Prognose abwarten. 

Wir hatten schon einige Patienten die nach kurzer Zeit wieder deutlich besser waren. Drücke dir alle Daumen das deine dazu gehört. 

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Lass das Cortison erst einmal wirken. Wenn es ein Bandscheibenvorfall ist muß ja das betroffene Gewebe erst mal abschwellen. Diese Schwellung wird auf die Nerven drücken, daher auch die Schmerzen.

Wenn es die nächsten Tage  nicht besser wird, dann solltest Du den Hund tatsächlich röntgen oder/und ein MRT machen lassen.

Um deinen Hund dann entsprechend behandeln zu können brauchst du unbedingt eine gesicherte Diagnose.

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Geh lieber in eine Tierklinik, da wird alles untersucht was nötig ist, dann weiß man genau was deinem Hund fehlt.

Und man kann dir auch etwas über evtl. Dauergabe von Cortison, dein Hund braucht dann einen Magenschutz, vertraue mir.

Alles Liebe für die Fellnase.

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