Plastikalternativen?

4 Antworten

Um ehrlich zu sein, kann ich jetzt nur an Holz und Papier denken, vielleicht auch Metall...Die Plastiktüten will man ja durch Papier ersetzen, die Flaschen mit Glasflaschen...Man sollte auch daran denken, wie man das im Alltag reduzieren kann oder mehrmals verwenden kann: es gibt z.B. Zahnbürsten mit austauschbaren Borsten, du kannst auch in der Küche die Plastikkochlöffel durch Holz ersetzen etc...

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und da braucht es schon massive Aufklärungsarbeit. Abgesehen davon, es gibt beispielsweise bereits Zahnbürsten aus Bambus. Holz, Glas, Bambus, Maisstärke, Hanf...? Und wie bereits geschrieben, es müssen Hygienenormen / Hygienstandards erfüllt werden und die Verpackungen bzw. Behältnisse müssen möglichst leicht und kostengünstig herzustellen sein.

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Ein Anfang wäre es, auf Plastik zu verzichten, wenn es nicht notwendig ist. 

Einzelhändler könnten auf den Verkauf von Plastiktüten an der Kasse verzichten. 

Artikel, die nicht hygienisch verpackt werden müssen, wie z. B. Wandkalender, Bücher oder Kleidung, brauchen kfeine Plastikverpackung.

Obst und Gemüse, wie z. B. Gurken, müssen auch nicht einzeln eingeschweißt werden.  

Das sind zwar keine Alternativen, aber es wäre ein guter Anfang.

 Was EndverbraucherInnen bislang tun (können), ist mir viel zu wenig.

Die wenigsten Menschen werden auf Produkte aus dem Kühlfach wie Joghurt, Quark, auf Körperpflegeprodukte wie Duschgel, Shampoo oder auf Reinigungsmittel wie Geschirrspülmittel oder Badreiniger nicht verzichten, obzwar. derlei Behältnisse fast ausschließlich aus Plastik hergestellt sind.

Es gibt nun als Ansatz Unverpackt Läden. Doch mir geht es darum, echte Alternativen für Plastik zu finden. Maisstärke, ich weiß. Ebenso interessant finde ich auch Hanf. Nee, nix zum Kiffen. :-) https://landpack.de/produkte/isolierverpackung-aus-hanf

Siehe beispielsweise: https://enorm-magazin.de/ein-eigener-staat-aus-plastik Hat das was mit lebenswertem Leben zu tun? Horrorvorstellung für mich! Tiere verenden wohl qualvoll mit Plastikmüll im Magen und Mikroplastik kommt über die Nahrungsmittelkette zu uns auf den Tisch zurück. Mahlzeit! 

Seitens der Politik geschieht hier nichts. Bloße Lippenbekenntnisse.

https://utopia.de/fragen/plastikmuell/

Ich bin auf der Suche nach Startups oder Menschen die ein solches zu gründen gedenken, die plastikfreie Verpackungen herstellen wollen. Da ist meines Erachtens nicht nur ein großer Markt da sondern vor allem ist das auch ein Muss für Mensch und Natur. 

Neben Unverpackt Läden, was ich sehr sinnvoll finde, wären eine Option kompostierbare Behältnisse.

Und dann hat jede Zeit ihre Schlagworte die sich Unternehmen gerne auf die Fahnen schreiben. Derzeit ist "Nachhaltigkeit", "Bio", "CSR"... in vieler Munde. Doch leider ist es meist nur Greenwashing. http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/nachhaltigkeit-bio-becher-ist-genauso-schlecht-wie-plastik/7273242-6.html

Wer hat Ideen für tatsächliche Bioprodukte für Lebensmittel bzw. Produkte des täglichen Bedarfs?

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Gut, dass du dir Gedanken machst! Zum Glück gibt es bereits Alternativen für Plastik, die sehr ähnliche Eigenschaften haben!

Zum Beispiel stellt man bereits Tüten aus Maisstärke her, die wie Plastiktüten aussehen und sich genauso anfühlen, die sich aber kompostieren lassen (d.h. sie sind "bioabbaubar").

Stimmt. Doch wo Bio drauf steht, ist leider nicht unbedingt auch Bio drin. Stichwort: Greenwashing. Erst recht als Laie hat man es hier nicht sehr einfach zu erkennen, ob etwas Greenwashing oder / und Bluewashing ist.

Beispielsweise esse ich nicht nur deshalb Landliebe Produkte gerne, weil ich sie lecker finde, sondern weil ich sie im Supermarkt-Regalen auf Anhieb ausmachen kann: Pappe fällt einfach in dem Plastikdschungel auf.

Wie finden Laien bzw. überhaupt Menschen raus, ob ein Produkt nur als grün und nachhaltig verkauft wird oder es tatsächlich ist?

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@Innoda

Wenn du z.B. bei Tengelmann eine Plastiktüte nimmst und draufsteht, dass sie aus Maisstärke hergestellt wurde, kannst du dich darauf verlassen, dass sie aus Maisstärke hergestellt wurde - denn sonst würde Tengelmann riskieren, verklagt zu werden. Und ob eine Tüte aus Plastik oder aus Maisstärke ist, lässt sich leicht herausfinden.

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