PKW Privatverkauf 'ohne' Vertrag, Käufer reklamiert?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Es gibt einen handschriftlichen "Dreizeiler" mit
KÄUFER, VERKÄUFER, DATUM, BETRAG, UNTERSCHRIFTEN.

Du hast nun das Problem, das Du 24 Monate in der Sachmängelhaftung (Gewährleistung) stehst, diese hättest Du in dem Kaufvertrag rechtswirksam soweit wie möglich ausschließen können.

Bedeutet für dich, für Mängel oder Ursache für Mängel die bereits bei Übernahme vorhanden waren haftest Du.

Die Beweislast liegt dort allerdings, da Du kein Unternehmer bist, ab dem ersten Tag beim Käufer.

Die Beweislast liegt dort allerdings, da Du kein Unternehmer bist, ab dem ersten Tag beim Käufer.

Blödsinn! Die Sachmängelhaftung gilt Grundsätzlich zwischen Verkäufer und Käufer. Dabei spielt es keine Rolle ob der der Verkäufer ein Privater ist (BGB §438/3) da wird nicht differenziert ob der Verkäufer Privat oder Gewerblich ist.

Nur wenn im Vertrag vom Privaten Verkäufer die Sachmängelhaftung ausgeschlossen wurde gelten andere Rechte.

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@iawoiserden
Blödsinn!

Du kannst lesen ?

Dann lese nochmal das von dir zitierte und vergleiche dies mit BGB §477 welche nur für Verbrauchsgüterkauf gilt.

Die Sachmängelhaftung gilt Grundsätzlich zwischen Verkäufer und Käufer.

Richtig, schreibe ich irgendwo etwas anderes ?

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@Antitroll1234

Dein §477 widerspricht aber dein "Die Beweislast liegt dort allerdings, da Du kein Unternehmer bist, ab dem ersten Tag beim Käufer."

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@iawoiserden

477 gilt, wie Antitroll sagte, so nicht, wenn der Verkäuer ein Privatmann ist.

Es ist dir ja zuzustimmen, dass grundsätzlich die Gewährleistung auch zwischen Privatleuten gilt. Das ist aber etwas anderes als die fehlende Beweislastumkehr, auf die Antitroll in seiner ursprünglichen Antwort hinweist.

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Beim Privatverkauf eines PKW kann man die Gewährleistung ausschließen. Aber das muss man aktiv tun, indem man es im Vertrag vereinbart. Offenbar ist das versäumt worden. Somit haftest du für Mängel, die beim Verkauf schon vorhanden waren.

Es genügt also nun nicht, dass der Käufer sagt, das Auto hätte Mängel. Er muss schon genau sagen, welche Mängel. Danach entscheidet sich dann, ob diese beim Kauf schon vorhanden waren.

Wenn es nun solche Mängel gibt, dann bedeutet das nicht, dass du das Auto zurück nehmen musst. Du kannst auch für die Beseitigung der Mängel sorgen. Der Käufer wird also zu dir kommen müssen, sodass du mit dem Wagen in eine Werkstatt gehen kannst um die Sachen zu erledigen. Aber möglicherweise wird der Käufer auf diesen Aufwand dann doch verzichten, wenn du es ihm so sagst.

Hi,

Leider habe ich es versäumt, einen "ordentlichen" Kaufvertrag aufzusetzen (gesundheitliche Gründe).

Das wird definitiv ein riesen Problem - ohne expliziten Ausschluss der Sachmängelhaftung hat der Käufer einen Anspruch darauf.

LG

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