Pizzeria abkaufen!?!?!

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4 Antworten

infos gibt es vom eigentümer. er sollte dir die geschäftsbücher zeigen, dann weisst du auch, wei das geschäft gelaufen ist.

zum anderen mal beobachten, wie das geschäft läuft, bei nachbarn mal fragen, was sie über den laden wissen.

einen notar braucht man ncith, wenn zur pizzaria kein grundstück dazugehört.

aber einen steuerberater oder jemand, der von buchhaltung ahnung hat und zudem ein anwalt der dir sagt, wie de rvertrag aussehen soll, sind ilfreich.

an sich laufne die shculden immer auf den eigentümer der pizzaria.

info4you 20.02.2013, 23:28

Antwort bzgl. Notar stimmt so nicht, da es davon abhängt wie das Unternehmen firmiert (z.B. bei GmbH oder e.K. Notar notwendig) - ich würde aber immer einen Vertrag abschließen, der die wesentlichen Punkte regelt, da man sonst ganz bös reinfallen kann

Man darf hier nicht zu blauäugig an das ganze rangehen!

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Klar muss man zum Notar. Schaue doch in die Geschöftsbücher rein, wegen den Finazen und wende dich an die SCHUFA

Der Verkäufer kann einem viel erzählen - man darf hier nicht zu blauäugig an den Kauf drangehen - schließlich geht es um die eigene Existenz.

Die wesentlichsten Punkte, die es zu beachten gilt:

  1. Das Unternehmen ausführlich anschauen - wenn man nicht vom Fach ist unbedingt einen Fachmann mitnehmen. Wie sieht es mit den eigenen Kenntnissen aus?
  2. sich unbedingt die Bilanzen bzw. Ergebnisüberschüssrechnung der letzten Jahre ansehen - ebenso das Kassenbuch sowie die Kontostände - gibt es Schulden (z.B. beim Finanzamt / Krankenkasse / Bank / Sozialabgaben .... ? Wie sieht die Kalkulation der Essen aus ? Wo verdient man etwas wo nicht - evtl. Notwendigkeit Essenkarte zu verändern / optimieren ?
  3. Gibt es evtl. einen Investitionsrückstau ? Wie ist das Ansehen der Pizzeria bei den Kunden (sehr wichtig)?
  4. Qualität des Essens - Höflichkeit der Bedienung - evtl. mal vorher Testesser / Freunde zur Prüfung reinschicken
  5. Art der Übernahme: Geschäft übernehmen (inkl. den Aussenständen) vs. Neugründung (und Übernahme des Inventars, Mitarbeiter, ...) - beide haben ihre Vor- und Nachteile - unter welcher Form soll das Unternehmen geführt werden (Personengesellschaft, GmbH, ...) ? -> auch bzgl. Risikobegrenzung, Buchhaltungspflichten etc. wichtig: unbedingt auch ein Existenzgründungsseminar der IHK besuchen, um sich betriebswirtschaftlich fit zu machen !!
  6. Gibt es evtl. Sonderentwicklungen (z.B. anstehende Baustellen in der nächsten Zeit), evt. Kündigung von Mitarbeiter, ... ?
  7. Finanzierung der Übernahme durch Eigenkapital - Kredit - evtl. Föderung über Existenzgründerdarlehen / KFW ? Achtung die Bewilligung kann dauern !
  8. gewerbliche Genehmigungen - Gewerbe eintragen - bei Notar Vertrag schließen ... + dabei ggfs. Risiken ausschließen !!

wichtig: sich unbedingt professionelle Hilfe / Unterstützung holen !

info4you 20.02.2013, 23:34

weitere wichtige Punkte sind natürlich auch folgende Punkte: - Inwieweit und unter welchen Konditionen kann man in den Mietvertrag einsteigen, wie lange ist die Laufzeit ? - Warum hört derjenige nun auf? - Kann man die Mitarbeiter übernehmen ? Wenn ja unter welchen Konditionen? - Muß man evtl. renovieren ? - Wie sieht es bzgl. der Kunden aus ? Gibt es viele Laufkundschaft ? Oder kommen die Kunden evtl. wg. der guten Beziehungen zum Inhaber, ...? - Möglichkeit der Einarbeitung durch den alten Inhaber ? - ...

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Wenn sie gut laeuft, warum verkauft die andere Seite sie denn? Das klingt, als waere da was faul.

gary06 20.02.2013, 23:06

Kann ja auch sein, dass einer mal zu alt ist ud aufhören will oder krank etc. muss nicht immer etwas faul sein.

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