Pizza-Heimservice ohne Gesundheitszeugnis?

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Ein gesetzlich vorgeschriebenes Gesundheitszeugnis, welches jährlich erneuert werden mußte, gibt es nicht mehr. Anstelle gibt es jetzt Hygienebelehrungen und Unterweisungen über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln durch den Arbeitgeber. Ich war jahrelang in der Gastronomie aktiv und habe von allen Angestellten und Aushilfen (auch Servicepersonal) verlangt, daß sie einmal jährlich sich einen amtsärztliches Gesundheitstest machen lassen. Heutzutage macht das jeder Arbeitgeber selber und wird wohl so seine Existenz nicht ruinieren.

Das heißt tatsächlich, sie brauchen es nicht? - Die Hygienebelehrungen bräuchten sie zwar teilweise auch (Rauchen beim Speisenzubereiten), aber gesundheitlich gesehen hätten sie keine Bestrafung zu erwarten? Oder doch, wenn eine chronische Krankheit besteht?

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@soust

Im Klartext heißt das, daß Du als Arbeitgeber dafür verantwortlich gemacht wirst, daß Dein Personal gesund ist und hygienisch arbeitet. Verschweigt ein Arbeitnehmer eine chronische Infektion und der Arbeitgeber kann glaubhaft nachweisen, nichts davon gewußt zu haben, so kann der AG theoretisch nicht bestraft werden, der AN schon. Wird bei einer Ortsbegehung durch die Gesundheitsbehörde (Kontrolle) Mängel festgestellt, so muß in erster Linie der AG Rede und Antwort stehen. Bestraft wird eigentlich nur vorsätzliches und grob fahrlässiges Verhalten. Theoretisch kann ein AG seine Spülfrau zum Amtsarzt wegen eines Gesundheitstests schicken oder von ihr eine schriftliche Erklärung verlangen, daß sie keine Krankheit, die den Umgang mit Lebensmitteln verbieten, hat. In beiden Fällen hat er seine Rechte und Pflichten gewahrt.

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Die Auslieferungsfahrer brauchen im Gegensat zum Küchenpersonal kein Gesundheitszeugnis, wenn sie nur abgepackte Ware transportieren.

bei meinem Pizza-Lieferanten bestell ich nichts mehr. Seit er mir SELBER erzählt hat, dass er Hepatitis C hat. Er ist Inder (kein Problem soweit) hat keine Arbeitserlaubnis und arbeit schwarz. Ausserdem arbeit er in der Küche für Grundvorbereitungen wie Teig herstellen und Beläge (wie Salat) schnippeln.

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Ich habe den online Händler daraufhin schriftlich informiert das ich nie was bei ihnen bestellt habe. Ich habe dann dem online Händler folgende 3 Möglichkeiten angeboten:

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2) Ich bewahre das Paket bei mir auf und der online Händler muss selbst jemanden beauftragen welcher das Paket von mir zuhause außerhalb meiner Arbeitszeiten abholt. Ab 7 tage verlange ich 2€ kosten pro Tag für das verwahren des Pakets.

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