Pilzinfektion: Potenzierung Borax 3ch gleich Borax D6?

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9 Antworten

Die altberühmte Frage, die bald wöchentlich 2 x kommt, aber jedes Mal falsch beantwortet wird!

Hast Du eine definitive Diagnose mittels Abstrich durch Deinen Gynäkologen erhalten???

Falls nicht, kann ich Dir gleich sagen, dass Du gar keine Pilzinfektion hast, sondern das bekannteste Mädchen- und Frauenleiden, das es überhaupt gibt, nämlich ein gestörtes Scheidenklima.

Das taucht auf nach der Regel, gelegentlich nach dem GV, wenn man sehr enge Slips oder sehr enge Jeans trägt oder verursacht durch Coli-Bakterien aus dem Darm, wenn mal nach demStuhlgang versehentlich nicht richtig abgewischt wird.

Die Symptome sind: Heftiger Juckreiz, gelegentlicher Ausfluß mit Geruch verbunden und manchmal gerötete Schamlippen.

In dem Fall ist Canesten das völlig falsche Mittel, das das Problem sogar noch verschlimmert. Canesten ist ein reines Pilzmittel, man wendet es nicht an, wenn man keine bestätigte Diagnose durch den Arzt vorliegen hat!!!!!!

Ein gestörtes Scheidenklima bekommst Du folgendermaßen in den Griff, es gibt 2 Möglichkeiten:

  1. Du tauchst 1 Tampon in Naturjoghurt ein, schiebst diesen am Abend in die Scheide und lässt ihn über Nacht dort. Am nächsten Morgend ist bereits der Juckreiz vermindert.

  2. Die schnellere und dauerhafte Variante: Du kaufst Dir in der Apotheke EUBIOLAC verla (rezeptfrei - Der Preis für die Packung
    beträgt 9 Euro). Es handelt sich dabei um Zäpfchen (mit Milchsäurebakterien), die Du ebenfalls am
    Abend in die Scheide schiebst und über Nacht dort belässt. Unbedingt Wäscheschutz (Slipeinlage) verwenden, da sich die Zäpfchen auflösen und dadurch der Slip völlig nass und verschmutzt werden würde.

    Am nächsten Morgen sind Juckreiz, Ausfluss und Geruch auf wundersame Weise verschwunden.

Die Basis des Scheidenklimas sind Milchsäurebakterien. Durch Reizungen oder Überbeanspruchung werden die vorhandenen Milchsäurebakterien beeinträchtigt, so dass sie durch die beiden genannten Möglichkeiten ergänzt werden müssen.

Weder Schüssler-Salze noch Borax können in dem Fall helfen, weil damit nicht das zugeführt wird, was benötigt wird, nämlich die Milchsäurebakterien.

Vergiß die homöopathischen Mittelchen, die sowieso keinerlei Wirkung haben, da die Verdünnung der sogenannten Wirkstoffe so eminent hoch ist, dass die Globulis lediglich einen Placebo-Effekt haben, mehr aber nicht.

Und von einem Placeboeffekt bekommst den Juckreiz nicht weg.

Du hast übrigens vergessen zu schildern, welche Symptome Du noch hast.

Da diese Frage aber immer wieder kommt, ich selbst auch jahrelang damit zu tun hatte, kann ich mir lebhaft vorstellen, was Du derzeit verspürst.

Du solltest Dir angewöhnen, dass Du bei so so anspruchsvollen Behandlungen, wie beispielsweise bei einer Pilzbehandlung, niemals eine Eigen-Medikation vorzunehmen, zumal dann, wenn es sich in Wahrheit um eine sehr viel einfachere Angelegenheit handelt!

Ich wünsche Dir, dass Du Dein Problem bald in den Griff bekommst, damit Du Deinen restlichen Urlaub noch genießen kannst.

Hi miriami, ich danke Dir herzlich für Deinen Stern.

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@Adlerblick

stern dafür, weil du nicht ganz so abwertend gegenüber homöopathie warst und trotzdem informativ. danke dafür!! ich tendiere einfach mehr zu naturheilmitteln, aber die diskussion ist ja alt und muss auch nicht immer nochmal neu augerollt werden und ich sehe auch ein, dass in gewissen fällen was stärkeres ran muss.

meine sympthome anfangs waren brennen beim pinkel (unerträglich!), juckreiz, seltsamer ausfluss. angefangen hat es beim geschlechtsverkehr, das ist relativ häufig der fall, wie ich gelesen habe. ich wäre nicht auf die idee gekommen, canesten zu nehmen, wenn ich nicht genau die gleichen sympthome vor 2,5 jahren schonmal gehabt hätte, meine gyn das per abstrich als pilzinfektion disgnostiziert hat und canesten wunderbar und schnell geholfen hat. der abstrich hier in spanien war in allen punkten negativ, was einfach nicht sein kann, weil ich wahnsinnige schmerzen hatte. caneste hat gewirkt, ein zeichen dafür, dass es eine pilzinfektion war/ ist. die testergebnisse kamen erst 10 tage später, bis dahin sollte ich eben canesten und das breitbandantibiotikum Gine-Canesmed 100 mit dem wirkstoff clotrimazol nehmen. und bevor ich nicht weiß, was ich habe, nehme ich kein breitbandantibiotikum, weil einfach jede einnahme von antib. die schleimhäute und die darmflora wahnsinnig belastet und häufig erst die ursache einer pilzinfektion ist.

was jetzt noch bleibt ist juckreiz und eine ziemlich gereizte scheide, die vor allem mit geschlechtsverkehr nicht mehr gut klar kommt. nach einigen tagen pause legt sich die reizung immer wieder, aber das ist ja auch keine lösung und macht keinen spaß- außerdem habe ich gelesen, dass manche frauen das problem chronisch haben und immer schmerzen beim geschlechtsverkehr haben und da will ich auf gar keine fall dazu gehören!! ich nehme schon seit ca 10 tagen vagisan milchsäurezäpfchen...

schlussendlich wird wohl nur helfen, nochmal zum arzt zu gehen... übrigens bin ich nicht um urlaub, sondern lebe hier und habe leider das vertrauen in das spanische gesundheitssystem und die ärzte komplett verloren. wem bei einer grippe (ich war nur wegen des attests beim arzt) nichts besseres als 6 tage antibiotika und paracetamol 1000 (!!) einfällt, ist für mich kein arzt, sondern eine nicht sehr kluge person mit rezeptblock in der hand! danke aber für deine hilfe und bitte fürs sternchen!

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@mirami
ich tendiere einfach mehr zu naturheilmitteln

Dieser Satz allein zeigt schon, dass es noch viel Aufklärung in der Bevölkerung bedarf, denn weder Schüssler-Salze noch homöopathische Mittel zählen zur Naturheilkunde:

"Klassische Naturheilkunde nutzt Heilmittel, die in der Natur einfach "so" vorkommen, also zum Beispiel das Wasser (Kneipptherapie, Wickel), die Sonne (Lichttherapie), die Luft (Atemtherapie) sowie die Pflanzen, die in der Natur wachsen (Pflanzenheilkunde), unsere Nahrung (Ernährungslehre) und die "Bewegung" (Sport und Bewegungsübungen)."

http://www.naturheilt.com

Schüssler-Salze und Globuli werden der sogenannten "Alternativmedizin" zugeordnet, deren Wirksamkeit nicht belegt ist.

Bei der Naturheilkunde ist das anders: ihre Wirkung ist nachgewiesen, weswegen Dein Gedanke, zu ihr zu tendieren durchaus nachvollziehbar und vernünftig ist.

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@mirami

Canesten nimmt ja den Juckreiz vorübergehend weg, auch, wenn es sich nicht um eine Pilzinfektion handelt. Die Tatsache, dass Du noch Juckreiz hast und beim GV Schwierigkeiten hast mit Reizungen, ist ein deutlicher Hinweis dafür, dass bei Dir lediglich die Scheidenflora gestört ist.

Da das Canesten leider eine ziemliche "Bombe" ist, die auch die Scheidenflora angreift, insbesondere dann, wenn kein Pilz vorhanden ist, hat sich das Problem mit Deiner Scheidenflora noch verstärkt statt zu verbessern. Jeder GV reizt nunmehr die Schleimhäute noch mehr, so dass ein normales Scheidenklima gar nicht mehr zustande kommt.

Deshalb ist es so wichtig, dass Du möglichst schnell die Scheidenflora durch Milchsäurebakterien wieder aufbaust. Mehr ist in dem Fall gar nicht nötig.

Wenn der Abstrich negativ war, so ist es sogar ziemlich sicher, dass Du keinen Pilz hattest. Das Brennen beim Wasserlassen kann aber auch auf eine Blasenentzündung durch Keime hindeuten. Möglicherweise sind aber auch Coli-Bakterien in die Harnröhre gekommen.

Das Brennen beim Wasserlassen ist nicht speziell typisch für eine Pilzinfektion, dafür gibt es vielfältige Hintergründe.

Auch, wenn der Abstrich nun in Spanien stattgefunden hat, kannst in dem Fall ruhig dem Ergebnis trauen. Du hattest sehr wahrscheinlich keine Pilzinfektion.

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@Adlerblick

Wenn Du weiter Beschwerden dieser Art hast, dann besorge Dir in der Apotheke Döderlein-Bakterien und mache eine 14-tägige Kur, damit Deine Scheidenflora wieder komplett neu aufgebaut wird. Anschließend noch einige Tage EUBIOLAC verla hinterher. Diese Zäpfchen sind besser als das vagisan.

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Hallo mirami,

Potenzierung Borax 3ch gleich Borax D6 ?

Ja, das ist so. Kann man auf der spanischen Wiki nachlesen. Dort findet sich der Satz:

Una X, C o CH equivale a una parte de sustancia activa y noventa y nueve de agua o sustancia inocua, es decir 1/100 de sustancia activa.

(Verstehst Du ja vermutlich, wenn Du in Spanien lebst, ich würde es so übersetzen: "Ein X, C oder CH entspricht einem Teil Wirkstoff und neunundneunzig Teilen Wasser oder Lösungsmittel, also 1/100 der aktiven Substanz.")

Damit bedeutet also ein CH3 dasselbe wie C3 = 1:10^6 = 1:1 000 000 = D6.

Gleiche Verdünnung. Man sollte darauf hinweisen, dass die tatsächliche Verdünnung des Wirkstoffes noch einmal geringer ist, weil die zu D6/C3 verdünnte Lösung ja nur auf die Zuckerkügelchen aufgesprüht wird. In aller Regel geschieht das im Verhältnis von 1:100, so dass im Endeffekt eine Verdünnung des Wirkstoffes von 1: 100 000 000 dabei herauskommt (also 1 Wirkstoffatom auf 100 000 000 Atome Lösungsmittel). Das entspricht ungefähr der Konzentration von Arsen im Trinkwasser.

Das ist der Punkt an dem Du Dir selbst die Frage stellen solltest, warum Du Dir in einem Fall eine gezielte Wirksamkeit auf ein hartnäckiges Problem erwartest (Globuli), beim anderen aber bedenkenlos davon ausgehst, dass es kein Problem ist (Arsen), obwohl es sich wie gesagt, um die gleiche Konzentration des Wirkstoffes handelt.

Jeder Naturwissenschaftler wird Dir erklären, dass in beiden Fällen exakt dieselbe Wirkung zu erwarten ist: Nämlich keinerlei gezielte Wirkung, sondern ein reiner Placeboeffekt. Der Naturwissenschaftler wird Dir darüber hinaus erklären können, dass auch angebotene "Erklärungen" wie irgendwelche in den Globuli enthaltenen "Informationen" oder "Impulse" leider nur aus dem Zusammenhang gerissene Begriffe sind, aber keine in irgendeiner Weise haltbare echte Erklärungen.

Dasselbe gilt übrigens auch für die Schüssler Salze. Auch diese beruhen auf einem widerlegten Konzept und sind dermaßen verdünnt, dass keine gezielte (also über Placebo hinausgehende) Wirksamkeit zu erwarten ist.

Die Ertsen, heftigen Szmpthome habe ich mir der Canesten-Creme wegbekommen, aber es ist noch nicht ganz auskuriert,

Gut möglich. Canesten ist ein Breitbandmittel gegen Pilzinfektionen. Und im Gegensatz zu den Globuli oder den Schüssler Salzen kein Placebo.

Placeboeffekte werden bei einer Pilzinfektion nicht helfen. Gerade für Pilzinfektionen ist es eigentlich typisch, dass man sie ohne sauberes Auskurieren nicht so leicht wieder los wird. Ein langfristiges Anwenden eines wirksamen Mittels gegen die Infektion ist also unumgänglich, sonst vermehren sich die verbliebenen Pilzsporen wieder und die Beschwerden kommen zurück, als hättest Du gar nichts gemacht.

Mein spanischer Arzt (ich lebe in Spanien) kann nur mit Antibiotika weiterhelfen. Das möchte ich aber auf keinen Fall!

Das ist erstaunlich. Bist Du Dir ganz sicher, dass Ihr da nicht ein Sprachproblem hattet? Sehr wahrscheinlich hat er nicht Antibiotikum, sondern Antimykotikum gesagt, also ein Anti-Pilzmittel. Und das wäre in Deiner Situation genau das richtige. Diese sind nicht alle gleich, sondern gegen verschiedene Pilze verschieden gut wirksam. Wenn er also wusste, dass Du schon Canesten angewendet hast, kann es sein, dass er Dir ein anderes Breitband-antimykotikum aufschreiben wollte, das gezielt gegen Pilze wirkt, bei denen Canesten nicht so gut ist.

Ich würde Dir daher raten, noch einmal zum Arzt zu gehen und zu schauen, ob da nicht ein sprachlich bedingtes Missverständnis vorliegt. So etwas soll doch Deiner Genesung sicher nicht im Weg stehen.

Ansonsten würde ich auch ein Antibiotikum nicht einfach pauschal ("auf gar keinen Fall") ablehnen, sondern lieber den Arzt gezielt fragen, warum er es in diesem Falle verschreibt (wenn es sich denn um eines handelt...) Möglicherweise hat nämlich die Pilzinfektion zum Eindringen von Bakterien geführt, weil eben das natürliche Gleichgewicht gestört war. In diesem Falle hätte der Arzt vermutet, dass die eigentliche Pilzinfektion durch das Canesten beseitigt ist und Du jetzt aber noch Bakterien los werden musst. Auch das kannst Du nur über ein vertrauenbildendes Gespräch mit dem Arzt klären.

Ein "Nein, das will ich aber nicht", ist halt in Gesundheitsfragen manchmal keine Lösung. Was Du im Moment machst, ist Hoffen, dass es das Canesten allein schafft - denn die Globuli und die Schüssler Salze sind halt nur Placebos, die keine gezielte Wirkung beisteuern. Mehr Sinn würde es machen, zum Arzt zurückzugehen und ausführlich mit ihm zu sprechen und ihn zu fragen, welches Mittel es genau ist, das er Dir empfiehlt und welche Wirkung er sich genau davon verspricht, also warum er es Dir gibt. Frag' ihn danach. Wenn Du verstehst, warum Du das Mittel nehmen sollst, bist Du vielleicht viel eher bereit, es tatsächlich zu nehmen.

Grüße und gute Besserung

Du kannst gerne mit verschiedenen Homöopathika herum experimentieren. Ich verspreche Dir, Deine Pilzinfektion wird sich dabei wohlfühlen. Wahrscheinlich lachen sie dann sogar über deine Placebo-Versuche.

Und wenn die die Behandlung mit Canesten-Creme (das ist ein Fungizid und kein Antibiotikum) abbrichst, dann hast du das gleiche Resultat wie bei einer abgebrochenen Antibiotika-Behandlung. Ein Teil der Krankheitskeine sind abgestorben. Ein Teil (noch) nicht. Diese überlebende Menge der Kranheitskeime vermehrt sich und hat aus der Behandlung gelernt (wie Menschen beim Impfen) und das nächste mal tust Du dir selbst mit den besten Fungiziden deutlich schwerer.

Die Potenzierung ist belanglos. Es sind keine Wirkstoffe mehr enthalten in Globuli oder Schüssler-Salzen. Die nimmst damit nichts zu dir, was den Pilzbefall in irgendeiner Weise beeinflussen könnte. Es ist lediglich Zucker. Diese Kügelchen können über den Placebo-Effekt bei vielen Bagatellchen helfen, bei denen keine wirksamen Medikamente erforderlich sind, weil der Körper diese sowieso von allein überwindet.

Eine Pilzinfektion ist etwas anderes. Das sind Erreger, mit denen du dich vermutlich immer wieder neu ansteckst. Wichtig ist absolute Hygiene. Also am besten nur Einmal-Slips bzw. Slips, die du mit hoher Temperatur waschen kannst. Und wirksame Medikamente. Sprich nochmals mit deinem Arzt. Es gibt Alternativen zu Antibiotika. Du solltest auch herausfinden, wo du dich evtl. erneut anstecken könntest und hier gegensteuern. Auch hier kann der Arzt dir Tipps geben.

Zuckerkügelchen sind allerdings keine. Das kannst du dir getrost sparen. Und dich hier informieren:

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Die_Schuessler_Luege

Wenn es tatsächlich eine Pilzinfektion ist, die nicht verschwinden will, bringt Canesten im Moment nicht viel. Man könnte es mit einem anderen Mittel versuchen, es gibt ja verschiedene Präparate. Antibiotika helfen da nicht weiter. Es gibt ein Medikament, das gerne bei wiederkehrenden und hartnäckigen Pilzinfektionen gegeben wird, hier heißt es Fungata. Es ist eine Kapsel zum Schlucken, normalerweise ist die Infektion schon nach einer einmaligen Einnahme weg, sonst kann man es länger geben. Wenn du gesund bist, keine Leberprobleme hast, kannst du es damit versuchen. Und danach regelmäßig Döderlein Vaginalkapseln nehmen, die werden eingeführt und halten die Vaginalflora gesund. Ach ja, du musst deine Unterwäsche und Hosen zusätzlich mit einem Hygienespüler spülen damit du dich nicht immer wieder selber ansteckst. Handtücher solltest du auskochen, Bettwäsche auf 60 Grad waschen. Ansonsten, ich habe gute Erfahrungen mit Homöopathie aber in diesem Fall würde ich es echt mit Fungata versuchen.

Hier diskutieren die Homöopathen und wissen nicht einmal, um welchen Pilz es sich handeln soll. So, wie die Sachlage ist, handelt es sich garantiert um ein gestörtes Scheidenklima und nicht um einen Pilz, und da kann definitiv die Homöopathie nicht helfen.

Die Basis des Scheidenklimas sind Milchsäurebakterien, und die können nun nachweislich nicht durch die Homöopathie ergänzt werden, wenn das Scheidenklima gestört wurde!

Alle homöopathischen Diskussionen sind daher völlig sinnlos.

Bist du eine homöopathische Fachperson? Wenn nicht, wie kommst du zu diesen Behauptungen?

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Ich habe meine Pilzinfektionen öfter mit der Schüsslercreme Natrium sulfuricum behandelt. Da ich eine leichte Diabethesneigung habe ist es vor allem aufgetreten wenn ich längere Zeit mit dem Essen nicht so aufgepasst habe. Weis nicht ob das bei dir auch so ist. Aber es gibt auch Ursachen die in der Lebensführung liegen und da helfen Medikamente nur vorübergehend.

Ansonsten würde ich auch eher eine homöopathische Konstituonsbehandlung empfehlen. Es gibt neuerdings einige gesetzliche Kasssen die die Behandlung beim homöopathischen Arzt bezahlen. Das sind viele Bkk, die Technikerkrankenkasse und andere. Der behandelnde Arzt sollte sich in klassischer Homöopathie gut auskennen.

Schüsslercreme Natrium sulfuricum

Vom Natrium sulfuricum (Natriumsulfat) ist keine fungizide Wirkung zu erwarten, weder konzentriert noch in homöopathische Verdünnung.

Die übliche Salbenbestandteile haben aber öfter einen fungiziden Effekt.

Schließlich müssen sie gegen Bakterien- und Pilzbefall konserviert werden...

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Wenn in der Schüsslercreme tatsächlich Natriumsulfat vorhanden wäre, würde es als sogenanntes "Glaubersalz" abführend wirken und gegen Verstopfung helfen. Dafür wird es in der Medizin verwendet. Warum es in der Schüssler-Lehre gegen Pilzerkrankungen wirken soll (und noch vieles mehr), ist nicht begründbar. In der verwendeten Potenz D6 und darüber ist davon allerdings nichts mehr zu spüren, deshalb wirkt es auch nicht (abführend). Aber Pilze lassen sich davon ganz gewiss nicht beeindrucken. Dann wohl eher wie der obige Kommentar erklärt. Aber das kann ein Anti-Pilzmittel besser und schneller. http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Natriumsulfat

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@Marigoldi: Dann hast auch Du garantiert keine Pilzinfektion!!! Es ist bekannt, dass Diabetiker zu einem gestörten Scheidenklima neigen. Wenn Du also eine Diabetis-Neigung hast, würde es auch in Deinem Fall völlig ausreichen, wenn Du beim Auftreten von Juckreiz mal 1 Zäpfchen EUBIOLAC verla nachts in die Scheide schiebst.

Nachdem Du ja öfters damit zu tun haben scheinst, würde ich Dir empfehlen, dass Du mal durchgängig eine 14-tägige Kur mit Döderlein-Bakterien machst und diese daran anschließend stabilisiert mit einer nachgezogenen 14-tägigen Behandlung mit Eubiolac verla.

Da Du ja immer wieder diese Probleme hast, ist es ein Beweis dafür, dass Deine homöopathischen Bemühungen in dem Fall nicht ausreichen. Sonst hättest das Problem schon längst dauerhaft in den Griff bekommen.

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@Adlerblick

Ja, das ist eine gute Empfehlung. Man muss nur dazu sagen, dass eine Pilzinfektion erst ausgeschlossen werden muss. Diabetikerinnen haben leider öfter damit zu kämpfen.

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@vanilladuft

Ich gehe mal davon aus, dass Pilzmittel prinzipiell immer erst dann eingesetzt werden, wenn eine gesicherte Diagnose einer Pilzerkrankung vorliegt.

Man sollte daher niemals zur Eigenbehandlung als Mittel der ersten Wahl ein Pilzmittel wählen.

Bei Diabetikern kommt überwiegend das gestörte Scheidenklima vor, eher selten eine Pilzinfektion. Das liegt bereits bedingt in der Natur des Diabetes.

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@vanilladuft

Bei mir war es kein Scheidenpilz sondern ein Hautpilz an den Händen und an den Füßen. Wobei mir vom Hautarzt ohne weitere Untersuchung Canesten oder verwandte Salben verschrieben wurde. Da Schüssler nicht fungiziid wirkt sondern den höheren Verbrauch von bestimmten Mineralstoffen ausgleicht, die der Körper für den Heilvorgang braucht, ist der Heilansatz ein anderer als bei fungiziden Wirkstoffen.

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@Marigoldi
Da Schüssler nicht fungiziid wirkt sondern den höheren Verbrauch von bestimmten Mineralstoffen ausgleicht, die der Körper für den Heilvorgang braucht, ist der Heilansatz ein anderer als bei fungiziden Wirkstoffen.

Wie soll das gehen?

Nur ein Beispiel: Kochsalz ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff von dem ein erwachsener Mensch 150-300 Gramm im Körper hat. Angenommen man hätte nun krankheitsbedingt einen Mangel von gerade mal 1% also mindestens 1,5 Gramm den man mit dem Schüssler-"salz" "Natrium chloratum D6" beheben möchte.

"Natrium chloratum D6" enthält aber nur 1/1000000 Kochsalz - der Rest ist Zucker. Entsprechend bräuchte man davon 1000000 x 1,5 Gramm um den Mangel zu beseitigen - also 1500000 g oder 1500 kg bzw. 1,5 Tonnen

Man müßte als also 1,5 Tonnen Schüssler-"salz" Nr.8 futtern um einen Mangel von gerade mal 1% zu beseitigen.

Diese kleine Rechnung zeigt wie absurd das ist...

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@Nachgehakt2015

Die Schüssler-Salbe wird von DHU in D4 hergestellt. Da es direkt auf die Haut aufgetragen wird difundiert der Wirkstoff direkt an die Stelle an der der Wirkstoff gebraucht wird. Im Körper sind ja die Mineralstoffe nicht in konzentrierter Form vorhanden sondern über die Zellen verteilt.

Es ist meine Erfahrung das die Einnahme von D6 als Tablette die Aufnahme von den Mineralstoffen die in den Nahrungsmitteln vorhanden sind fördert. Mein Schokoladehunger ist bei dem ersten Einnahmezyklus von Magnesium phosphoricum für viele Wochen verschwunden. Auch wenn das nur für einige Wochen vorübergehend war so ist das doch auf das Mittel zurückzuführen. Ich hatte Mag. phos. eigentlich wegen was anderem eingenommen. Den Effekt mit dem Schokoladenhunger habe ich nicht erwartet.

Bei Ferrum phos. ist es so das es in den meisten Fällen bei Eisenmangel sinnvoll ist. Wie jeder weis kommt es vor das der Hamöglobinanteil im Blut sich gelegentlich trotz Eisenpräparaten nicht erhöht. Was natürlich kein Schulmediziner wirklich erklären kann. Hier ist Ferum phosphoricum in den meisten Fällen hilfreich.

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@Marigoldi
Hier ist Ferum phosphoricum in den meisten Fällen hilfreich.

Nach meinen Informationen liegt zu den Schüssler Salzen nicht eine einzige(!) Studie zum Wirksamkeitsnachweis.

Ich lerne gerne dazu. Daher: Bitte verlinke mir doch die Studie, die diese Deine Aussage bestätigt. Die Formulierung "in den meisten Fällen" muss ja schließlich sauber und nachvollziehbar belegbar sein, oder?

Danke

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@uteausmuenchen

Nein ich berufe meine Antworten nicht auf irgendwelche Studien oder sonstige Artikel aus dem Internet. Ich habe da eigene Erfahrungen bei meinem Bekantenkreis und in meiner Familie. Auch wenn du mir eine Studie posten würdest in der bewiesen wird das Schüssler-Salze keinerlei Wirkung auf Fußpilz hat so werde ich doch nicht glauben das der Fußpilz bei meiner eigenen Behandlung mehrmals nur zufällig für mehrere Monate verschwunden ist oder auf einen Placeboeffekt beruht.

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@Marigoldi
Auch wenn du mir eine Studie posten würdest in der bewiesen wird das Schüssler-Salze keinerlei Wirkung auf Fußpilz hat so werde ich doch nicht glauben das der Fußpilz bei meiner eigenen Behandlung mehrmals nur zufällig für mehrere Monate verschwunden ist oder auf einen Placeboeffekt beruht.

Das kann ich sogar verstehen.

Aber ich hoffe, Du verstehst auch, wenn Andere eher davon ausgehen, dass

  • Dein Fußpilz nie wirklich weg war, wenn er dauernd wieder kommt.

  • sich tagtäglich im Alltag bewährende naturwissenschaftliche Erkenntnisse oder die Erfahrungen von hunderten oder tausenden Patienten, die an klinischen Studien teilnahmen, erheblich verlässlichere Belege liefern als die subjektiven Eindrücke von Dir und Deiner Familie.

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In Deutschland würde man die Potenz als "C3" bezeichnen = D6. Was die Spanier meinen, ist mir unbekannt. Außerdem ist es egal. Die Wirkung von Schüßler-Salzen, wie bei anderen Homöopathika, ist nicht objektiv nachweisbar. Ob Du D6 oder D12 oder sonst eine Potenz nimmst, ist völlig egal.

Wenn Du kein Fungizid mehr nimmst, sondern bloß Schüßler-Salze, gefährdest Du den bisherigen Heilungserfolg und riskierst, dass die überlebenden Pilze resistent werden. Wenn die Infektion wieder durchbricht, wirst Du dann dumm gucken, weil das Canesten nicht mehr richtig wirkt.

Dass Borax und andere Borverbindungen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und das Kind im Mutterleib schädigen können, spielt hier zum Glück keine Rolle. In den Schüßler-Salzen ist so gut wie nichts davon drin.

Gute Besserung!

Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Dass es nochmal durchbricht, möchte ich natürlich unbedingt vermeiden! Was soll ich deiner Meinung nach denn am Besten machen?

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@mirami

Weiter Antibiotika nehmen, bis alle Symptome weg sind, und noch ein paar Tage dazu. Du kannst die Globuli gern zusätzlich nehmen, aber mach mit dem Canesten unbedingt weiter!

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@FK1954

aber widerspricht sich antibiotika und homöopathie nicht komplett? ich habe mit den antibiotika gar nicht angefangen - ich war bei meiner hausärztin (zum gyn kommt man hier in spanien nicht so einfach und direkt), sie hat einen abstrich gemacht und mir prophylaktisch antibiotika verschrieben (ohne zu wissen, was bei dem test rauskommt- ich will einfach nicht auf gut glück antibiotika nehmen!!) der test, dessen ergebnisse nach 10 tagen kamen, war in allen bereichen (bakterien, pilze, etc) negativ- das kann natürlich nicht sein, weil ich die symthome definitiv hatte.

die sympthome hatte ich schon vor 2,5 jahren einmal, damals war die diagnose pilzinfektion, aber nur ganz leicht. mit canesten war alles recht schnell behoben. jetzt hatte ich die gleichen sympthome wieder, jedoch habe ich sie, wie bereits erwähnt, eigentlich wegbekommen. aber ich habe das gefühl, dass die sache nicht komplett kuriert ist und die sympthome wiederkommen können, wenn ich nicht aufpasse (geschlechtsverkehr reizt zum bsp immer ein bisschen und ich vermeide es schon, was meinem partner recht seltsam vorkommt)

für das "kleine problem" meines unsicheren gefühls, das ich jetzt noch habe und die tatsache, dass meine ärztin gesagt hat, dass ich nichts habe, möchte ich keine x-beliebigen antibiotika nehmen... ich bin so ein bisschen ratlos, aber freund von antibiotika war ich einfach noch nie und ich möchte es eigentlich lieber auf alternativem wege in den griff bekommen... aber dass das problem bald wieder kommt und dann noch schlimmer wird, möchte ich natürlich auch nicht!! :/

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@mirami

Homöopathie und Antibiotika müssen sich nicht widersprechen (auch wenn hier gleich Homöopathiegegner schreiben, dass Hahnemann sich dazu anders geäußert hätte - in der Praxis funktioniert das schon...) - wobei es sich hier ja nicht um ein Antibiotikum sondern um ein Fungizid ("Mittel geggen Pilze") handelt - auch das kann man parallel mit Homöopathie anwenden... Gleichzeitig verstehe ich sehr gut, dass Du das nicht anwenden willst, wenn die Kultur negativ war... Ich hatte das auch 'mal... Evtl hilft Joghurt - oder Lactobazillen (Wenn die vermindert sind, sieht man das auch unterm Mikroskop).

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@reliregi

in der Praxis funktioniert das schon..

Natürlich funktioniert das in der Praxis schon - die Wirkung herkömmlicher Antibiotika wird durch die kleinen Zuckerpillen nicht beeinflußt..

In der Homöopathie wie sie Hahnemann beschrieben hat ist aber eine derartige gleichzeitige Verwendung "allopathischer" Mittel streng verboten. Mag sein dass das in der Homöopathie nach reliregi anders ist - in der Homöopathie kann eh jeder machen was er will solange keiner irgendwie belegen kann, dass "seine" Homöopathie irgendwie besser ais die Homöopathie der anderen ist...

wobei es sich hier ja nicht um ein Antibiotikum sondern um ein Fungizid ("Mittel geggen Pilze") handelt

wohl eher um ein Antimykotikum.

Gleichzeitig verstehe ich sehr gut, dass Du das nicht anwenden willst, wenn die Kultur negativ war

Die Fragestellerin will ein Mittel nicht anwenden, das ihr von ihrer Ärztin auch gar nicht empfohlen wurde....Das dürfte ein lösbares Problem sein.

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@SirGawain

Normalerweise bist du es doch, SirGawain, die stets darauf verweist, dass unbedingt darauf geachtet werden soll, dass die "Klassische Homöopathie" angewandt wird. Und diese ist nun einmal so, dass keinesfalls die Globuli additiv gegeben werden können. Was soll jetzt diese Kehrtwende? Und Wörter wie "feindlich" sollten in einem Forum wie diesem keine Verwendung finden. Auch wenn du selbst eine andere Meinung hast, wäre es hilfreicher, wenn du diese in Argumenten ausdrücken würdest als in solchen Kommentaren.

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@Bennykater

Eine solche Vorgehensweise wäre auch für die Fragestellerin hilfreicher.

4
@Auskunft

Nochmals ganz deutlich: Wenn nach "klassischer Homöopathie" behandelt wird, darf jeweils nur ein einziges Mittel angewandt werden, in diesem Fall Globuli oder Schüssler-Salze. Diese enthalten keinerlei nachweisbare Wirkstoffe. Dafür muss dann aber das wirksame Antimykotikum (Anti-Pilzmittel) weggelassen werden! Angeblich können nämlich sonst die Globuli nicht wirken. Das ist die Originallehre des Begründers. Und genau danach behandeln die "klassischen" Homöopathen noch heute, über 200 Jahre später, in denen die Forschung und die Medizin gewaltige Fortschritte gemacht haben.

Und alles andere ist eben keine klassische Homöopathie. Sondern die Kügelchen werden zusätzlich (additiv) gegeben, zu den Arzneimitteln mit enthaltenen Wirkstoffen. Obwohl sie dann ja angeblich nicht wirken können. Du lässt dann also wirksame Medikamente weg, und behandelst deine Pilzerkrankung mit reinem Zucker.

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@FK1954

@FK1954: Auf keinen Fall mehr Canesten, denn es handelt sich mit Sicherheit nicht um eine Pilzinfektion. Diese Ansicht wird immer wieder vertreten, obwohl die Symptome gar nicht dafür sprechen. Fast immer steckt dahinter "nur" ein gestörtes Scheidenklima, und das darf auf keinen Fall mit einem Fungizid behandelt werden, weil dadurch das Scheidenklima noch mehr gestört wird.

Wie sich ja in dem Fall auch zeigt, gibt es trotz Behandlung keine Fortschritte.

Klar, weil es sich auch nicht um eine Pilzerkrankung handelt.

Die Erstbehandlung muss prinzipiell immer in Richtung gestörtes Scheidenklima gehen und niemals in Richtung Pilzinfektion, sofern nicht eine gesicherte Diagnose eines Gynäkologen vorliegt.

Beim gestörten Scheidenklima muß lediglich die Basis des Scheidenklimas, die Milchsäurebakterien, aufgerüstet werden, die durch Regel, GV oder Coli-Bakterien beeinträchtigt wurde.

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@vanilladuft

Nein, der Arzt hat keine Pilzinfektion festgestellt, er hat lediglich aufgrund der geschilderten Symptome eine Antibiotikakur empfohlen. Sie bezieht sich lediglich darauf, dass sie die gleichen Symptome schon mal vor 2,5 Jahren hatte und damals der Arzt festgestellt hätte, es wäre eine Pilzinfektion. Daraus leitete sie ab, dass sie jetzt auch eine Pilzinfektion habe.

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@SirGawain

Bist du eine homöopathische Fachperson? Wenn nicht, wie kommst du zu diesen Behauptungen?

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@SirGawain
Inhaltlich leider Unsinn, sorry.

Diesen "Unsinn" kann man bei Hahnemann nachlesen:

http://www.doktor-quak.de/pdf/organon.pdf

§ 52 Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!

Wenn relireli schreibt:

Homöopathie und Antibiotika müssen sich nicht widersprechen

dann man das in der Homöopathie nach relireli so sein - in der Homöopathie nach Hahnemann widersprechen sich Homöopathie und Antibiotika aber sehr wohl wie man oben bei Hahnemann nachlesen kann.

Oder hat Hahnemann da seinerzeit Unsinn geschrieben?

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Du sagst nicht mal WAS für eine Pilzinfektion und wo. Da kann man schlecht raten. Im allgemeinen sind Pilzinfektionen mit Homöopathie und Schüsslersalzen alleine schwierig in den Griff zu kriegen. Da brauchst du auch etwas zur lokalen Anwendung, z.B. Teebaumöl, was sich aber mit homöopathischen Mitteln nicht verträgt. Bei wiederkehrender Tendenz ist eine homöopathische Konstitutionsbehandlung bei einer Fachperson sinnvoll.

Bei wiederkehrender Tendenz ist eine homöopathische Konstitutionsbehandlung bei einer Fachperson sinnvoll.

Und natürlich können Homöopathen nicht belegen, dass die Rezidivrate bei so einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung niedriger ist als bei einer Behandlung auf wissenschaftlicher Basis.

Solange sie das nicht belegen können stellt sich allerdings die Frage warum so eine "Konstitutionsbehandlung" sinnvoll für den Patienten sein soll - dass sie für den Homöopathen in finanzieller Hinsicht lukrativ ist kann man natürlich nachvollziehen.

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@Nachgehakt2015

Mir hat eine Frau erzählt, dass nach homöopathischer Behandlung ihr Pilz endlich weg ist - und sie darüber nun sehr froh ist... (ihr hat es jedenfalls geholfen - und bezahlt hat sie - glaube ich - nichts, da es wohl in der Kassenparxis war...)

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@reliregi

Und mir hat eine Patientin erzählt, dass ihr Gynäkologe ihr von einer Anwendung von Globuli unbedingt abgeraten hat, weil der darin enthaltene Zucker die Entstehung eines Pilzes außerordentlich begünstigt.
Durch eine solche "Konstitituionsbehandlung" kann eine erneute Erkrankung ausgelöste werden, und das will die Fragestellerin doch wohl nicht riskieren.

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@reliregi

@reliregi: Der Glaube versetzt Berge, auch nicht vorhandene Pilze. Wahrscheinlich hatte sie gar keine Pilzinfektion, zumal das ja immer verwechselt wird mit einem gestörten Scheidenklima! Und selbst da helfen keine Globulis!

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