6 Antworten

Schopftintling. Im Jugendstadium essbar, so lange er noch ganz weiss ist. Schmeckt sogar recht lecker.

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Das ist ein Schopftintling - er hat seinen Namen daher, weil sich ältere Pilze von der Hutunterseite zersetzen und schwarz-blau wie Tinte werden.

Junge Schopftintlinge schmecken superlecker - aber man muss sie innerhalb weniger Stunden verarbeiten - sonst bleibt nur blauschwarze Matsche übrig. Sie halten sich etwas länger, wenn man den Stiel aus dem Hut herausdreht.

Achtung: Er sollte nicht mit Alkohol gemeinsam gegessen werden. Er enthält in geringen Mengen Coprin, das allerdings nur in Verbindung mit Alkohol giftig ist. Abgeblich enthält er so wenig, dass es nichts ausmacht. Ich würde es trotzdem nicht riskieren.

Aber ansonsten ein wirklicher Leckerbissen.

http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Schopftintling.htm


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Kommentar von Maienblume
18.10.2016, 00:57

Wollte nur ergänzen, daß wir das mal ausprobiert haben, mit dem Alkohol, in jungen Jahren und unfreiwillig, weil wir es nicht wußten. Haben jeder zur Mahlzeit aus Schopftintlingen nur ein einziges Bier getrunken.

Ach, was war uns übel! :-(

Aber die Pilze schmecken wirklich lecker.

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Das scheint ein Schopftintling zu sein, jedoch ohne 100 prozentige Sicherheit. 

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Schopftintling

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Kommentar von ingwer16
17.10.2016, 21:52

Essbar solang Lamellen nicht rosa / dunkel gefärbt sind

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Es könnte auch ein junger Parasolpilz sein

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Kommentar von Silo123
19.10.2016, 15:53

Nein , sicher nicht. Vergleiche echt mal die Fotos Bei DIESEM istes echt sicher.  Auch der jüngste Parasol sieht nicht so aus.

Aber  es gibt schon echt absurd erscheinende Verwechslungen. Und ich würde nicht mal mehr sagen, daß eine Verwechslung zwischen sehr jungem Parasol und Schopftintling bei nachlässiger Betrachtung unmöglich ist. (Nachlässigkeit kann bei Pilzen ein Todesurteil sein)

Ich hatte mal wo gelesen, daß junge Flaschenstäublinge mit Amanitias(speziell Knollenblätterpilze) verwechselt werden könnten. Ich habe damals echt gedacht, daß der, der DAS geschrieben hatte, sie nicht mehr alle hätte.

BIS!!!! : Früher als meine Tochter noch weniger pilzversiert war, putzte GRUNDSÄTZLICH ich die Pilze- auch zur Nachkontrolle.  Und plötzlich hatte ich eine kleine Amanita unterm Pilzputzmesser!!!!!  (ich weiß nicht, welche- die war zu klein, um sie zu bestimmen und die Knolle war natürlich NICHT mit dabei): Die MUSS als Flaschenstäubling mit in den Korb gewandert sein-   einfach beim EIFRIGEN Sammeln- es waren so viele.

War in unserem Fall natürlich nicht schlimm  (ich habe es ja gesehen), aber hat dennoch bei mir geradezu einen Schock (einen heilsamen) ausgelöst.. Und das zeigte auch mir wieder : GRUNDSÄTZLICH: doppelte Kontrolle.

Und wenn ich Pilzwanderungen mit anderen mache (und ich bin dann die Bestimmerin): selbst, wenn ich bei JEDEM unbekannten gerufen werde, ----ich kontrolliere bei den anderen, bevor wir uns dann trennen, JEDEN! einzelnen Pilz. Und Stockschwämmchen , da bestehe ich drauf, bei jedem Abschnippeln komplett! dabei zu sein, sonst gehen  viele oder sogar alle weg. - unter unsicher- weil im Korb die Merkmale undeutlich werden können- und 99% reicht nicht!!!!

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